
Merida Ninety-Six — XC-Race-Fully
Das Merida Ninety-Six ist Meridas XC-Race-Fully — konzipiert für Cross-Country, Marathon und Stage Races. 100 mm Federweg vorn und hinten in der RC-Variante, race-orientierte Geometrie, 29"-Laufräder, leichter Carbon- oder Aluminium-Rahmen. Im Topmodell CF5-Carbon mit nur rund 1.695 g Rahmengewicht (Größe M) — eine der leichtesten Plattformen ihrer Klasse. Lebenslange Rahmengarantie für den bestimmungsgemäßen Gebrauch.
Seit 2024 gibt es das Ninety-Six in drei Linien: Ninety-Six RC als reines XC-Race-Bike mit 100/100 mm, Ninety-Six Trail als Down-Country-Variante mit 120 mm Federgabel und größeren Reifen, und das neue Ninety-Six LITE als preisbewusste Aluminium-Plattform mit 110 mm Federweg — basierend auf dem Rahmen des One-Twenty. Damit deckt das Ninety-Six das gesamte Spektrum von Race bis Marathon und ambitioniertem Tourenfahren ab.
Welches Ninety-Six passt zu Dir?
Ninety-Six RC — reines XC-Race
- Ninety-Six RC 10K — Topmodell mit CF5-Carbon, SRAM XX SL T-Type Eagle (wireless), Fox Factory Kashima, Reynolds Carbon-Laufräder
- Ninety-Six RC 9000 — CF5-Carbon, Shimano XT, hochwertige Federung — das Race-Bike für ambitionierte Hobbyfahrer
- Ninety-Six RC 8000 / 7000 — CF3/CF4-Carbon, ausgewogene Ausstattung für den Marathon-Einstieg
Ninety-Six Trail — Down-Country mit Reserven
- Ninety-Six 8000 — mit 120-mm-Federgabel, dickeren Reifen und Dropper Post — das aggressivere XC-Bike
- Ninety-Six 6000 — die Down-Country-Variante mit Carbon-Rahmen und sportlicher Ausstattung
Ninety-Six LITE — XC zum fairen Preis
- Ninety-Six LITE XT — Aluminium-Rahmen, RockShox SID SL, Shimano XT — race-fähig ohne Carbon-Preis
- Ninety-Six LITE 400 — der günstige Einstieg mit Suntour-Federgabel und Shimano Deore
Komm zur Beratung und Probefahrt vor Ort bei nubuk bikes in Schwäbisch Gmünd — wir helfen Dir bei der Wahl zwischen Race, Down-Country und LITE und bei der richtigen Rahmengröße. Per JobRad, Bikeleasing & Co. ist das Ninety-Six ab ca. 50–180 €/Monat fahrbar.
Die Technik im Detail
Die drei Linien — ein Modellname für drei Einsatzbereiche
Merida hat das Ninety-Six 2024 strategisch breiter aufgestellt. Statt einer einzigen Race-Plattform gibt es nun drei deutlich unterschiedliche Linien unter dem gleichen Namen — jede mit eigenem Anspruch:
- Ninety-Six RC — Carbon, 100 mm Federweg vorn und hinten, steile Race-Geometrie, leichte Reifen. Kompromisslos auf Race-Performance und niedriges Gewicht ausgelegt.
- Ninety-Six Trail (Down-Country) — gleicher Carbon-Rahmen, aber mit 120-mm-Federgabel (Standrohre 35 mm statt 32 mm), aggressiverer Bereifung, Dropper Post und etwas slackerem Lenkwinkel. Das XC-Bike für Fahrer, die auch mal technische Singletrails fahren.
- Ninety-Six LITE — Aluminium-Rahmen aus der One-Twenty-Familie, 110 mm Federweg. Das günstige XC-Bike für Hobby-Racer und Marathon-Einsteiger.
Der CF5-Carbon-Rahmen — eine der leichtesten Plattformen am Markt
Bei den Topmodellen RC 9000 und RC 10K verwendet Merida CF5-Carbon — die hochwertigste der vier Merida-Carbon-Stufen (CF2 bis CF5). Mit einem Rahmengewicht von rund 1.695 g in Größe M liegt das Ninety-Six RC in der absoluten XC-Race-Spitzenklasse. Der Unterschied zu CF3-Rahmen: Bei gleicher Steifigkeit kann weniger Material verwendet werden — ergo deutlich leichter, aber auch teurer.
Race-Geometrie mit modernen Anpassungen
Steile Sitzwinkel für effizientes Klettern, mittellange Kettenstreben für Traktion, ausreichend Reach für eine moderne, gestreckte Race-Position. Der Lenkwinkel ist mit ~68° immer noch race-orientiert, aber im Vergleich zu früheren XC-Generationen leicht abgeflacht — das Bike bleibt dadurch auch bei höheren Geschwindigkeiten und technischen Abfahrten kontrollierbar, ohne die Kletter-DNA zu verlieren.
Hinterbau-Konzept — pivot-loses Flex-Stay-Design
Das aktuelle Ninety-Six nutzt — ähnlich wie One-Twenty, One-Forty und One-Sixty — ein Flex-Stay-Hinterbaukonzept. Statt eines klassischen Drehpunkts an der Sitzstrebe flexen die Carbon- bzw. Alu-Druckstreben in einem definierten Bereich. Das spart Gewicht (kein Pivot, keine Lager) und reduziert die Wartung — ideal für ein Race-Bike, das auf jedes Gramm und jeden Reibungspunkt schaut.
Vergleichstabelle — das Ninety-Six im Merida-MTB-Portfolio
| Modell | Federweg (v/h) | Rahmen | Lenkwinkel | Einsatz |
|---|---|---|---|---|
| Ninety-Six RC | 100 / 100 mm | Carbon CF3–CF5 | ~68° | XC-Race, Marathon |
| Ninety-Six Trail | 120 / 100 mm | Carbon CF3 | ~67° | Down-Country, ambitioniertes XC |
| Ninety-Six LITE | 110 / 110 mm | Aluminium LITE | ~67,5° | XC, Marathon, Tour |
| One-Twenty | 130 / 130 mm | Aluminium LITE | 66° | Trail-Allround |
| One-Forty | 150 / 143 mm | Carbon / Alu | ~64,5° | Trail, All-Mountain |
| Big.Nine | 100 mm (Hardtail) | Carbon / Alu | ~68° | XC-Race-Hardtail, Trail |
Für wen ist das Ninety-Six gemacht?
- XC-Racer, die Lizenzrennen oder UCI-XCO-Marathons fahren wollen — vorzugsweise mit dem RC 9000 oder RC 10K
- Marathon- und Stage-Race-Fahrer (z.B. Cape Epic, Transalp) — die Trail-Variante mit 120-mm-Federgabel ist hier oft die smartere Wahl
- Ambitionierte Hobby-Sportler, die ein leichtes Race-Bike für Trainings- und Wettkampfeinsatz suchen
- Marathon-Einsteiger, die den XC-Sport ernsthaft angehen wollen, aber kein 8.000-€-Bike brauchen — das Ninety-Six LITE ist genau dafür gemacht
- Tourenfahrer mit Tempo-Anspruch, denen ein Trail-Fully wie das One-Twenty zu schwer und ein XC-Hardtail wie das Big.Nine zu hart ist
- Down-Country-Fans, die ein XC-Bike mit Trail-Fähigkeiten suchen — die Trail-Variante (8000, 6000) ist die richtige Wahl
Wer dagegen aggressive Trails oder Bikepark fährt, ist beim One-Forty oder One-Sixty richtig. Wer einen XC-Race-Allrounder als Hardtail will, beim Big.Nine.
Verwandte Modelle
- Merida Big.Nine — das XC-Hardtail-Pendant zum Ninety-Six, identische Race-DNA ohne Hinterbau
- Merida One-Twenty — das nächste Modell nach oben: mehr Federweg, mehr Trail-Charakter
- Merida One-Forty — das Trail-Fully mit deutlich mehr Federweg und abfahrtsorientierter Geometrie
- Merida Big.Trail — Trail-Hardtail mit 140 mm Federweg
Häufig gestellte Fragen zum Merida Ninety-Six
Wie viel Federweg hat das Merida Ninety-Six?
Das hängt von der Variante ab: Die RC-Modelle (RC 10K, 9000, 8000, 7000) haben 100 mm vorn und 100 mm hinten — klassische XC-Race-Auslegung. Die Trail-Varianten (Ninety-Six 8000, 6000) kommen mit einer 120-mm-Federgabel bei 100 mm Hinterbau — Down-Country-Setup. Das Ninety-Six LITE hat 110 mm vorn und hinten.
Was unterscheidet das Ninety-Six RC vom Ninety-Six Trail?
Das RC ist reines XC-Race: 100/100 mm Federweg, leichte XC-Reifen, steile Race-Geometrie, oft ohne Dropper Post. Die Trail-Version bekommt eine 120-mm-Federgabel mit dickeren 35-mm-Standrohren (statt 32 mm), aggressivere Reifen, Dropper Post und einen leicht flacheren Lenkwinkel. Faustregel: RC für Race, Trail für technischere Einsätze.
Was ist das Ninety-Six LITE?
Das LITE ist seit 2024 die preisbewusste Aluminium-Variante des Ninety-Six. Es nutzt den LITE-Aluminiumrahmen des One-Twenty mit 110 mm Federweg und bietet XC-Race-Performance zu einem deutlich günstigeren Preis als die Carbon-Modelle. Damit ersetzt es das alte Ninety-Six 120 RC und schließt die Lücke zwischen Carbon-Race-Modellen und dem One-Twenty.
Welche Carbon-Qualität verwendet Merida beim Ninety-Six?
Merida hat vier Carbon-Stufen im Programm: CF2 bis CF5. Das Topmodell Ninety-Six RC 9000 und RC 10K nutzen CF5 — die hochwertigste Faser. Damit erreicht Merida ein Rahmengewicht von rund 1.695 g (Größe M). Die günstigeren Carbon-Modelle (RC 8000, 7000) nutzen CF3 oder CF4. CF5-Rahmen sind teurer, aber bei gleicher Steifigkeit deutlich leichter.
Welche Rahmengrößen gibt es?
Fünf Größen: XS, S, M, L, XL. Die Größen wachsen primär in Reach und Radstand. Konkret: XS ab ca. 1,58 m, S ab 1,65 m, M ab 1,72 m, L ab 1,78 m, XL ab 1,85 m Körpergröße. Wir messen Dich gerne aus und finden die passende Größe — gerade bei Race-Bikes ist die Sitzposition entscheidend.
Ist das Ninety-Six für Marathon-Rennen geeignet?
Ja, ausdrücklich. Das Ninety-Six wurde unter anderem im Cape Epic, einem der härtesten Etappenrennen weltweit, eingesetzt und gehört zu Meridas erfolgreichsten Race-Plattformen. Für lange, schnelle Marathons sind die RC-Varianten ideal — für technisch anspruchsvollere Etappen (lange Abfahrten, ruppige Singletrails) die Trail-Version mit 120-mm-Federgabel.
Was unterscheidet das Ninety-Six vom One-Twenty?
Federweg und Charakter. Das Ninety-Six ist XC-Race (100–110 mm), das One-Twenty ist Trail-Allround (130 mm). Beim Ninety-Six steht Tempo und Effizienz im Vordergrund, beim One-Twenty der Allround-Charakter und mehr Reserven auf Trails. Wer Rennen fährt, nimmt das Ninety-Six. Wer Touren mit Trail-Anteil fährt, das One-Twenty.
Hat das Ninety-Six eine Dropper Post?
Bei den Trail- und LITE-Varianten ja — ab Werk verbaut. Bei den reinen RC-Race-Modellen meist nicht, da Race-Fahrer das Gewicht und die zusätzlichen Komponenten vermeiden wollen. Eine Nachrüstung ist bei allen Modellen möglich — wir machen das gerne für Dich.
Welche Reifen sind ab Werk verbaut?
Bei den RC-Modellen leichte XC-Race-Reifen (z.B. Maxxis Rekon Race oder Aspen) in 2,25" Breite. Bei den Trail-Modellen aggressivere Profile (z.B. Maxxis Rekon oder Forekaster) in 2,4". Die Reifenfreiheit liegt bei ca. 29x2,4".
Gibt es auf das Merida Ninety-Six eine lebenslange Rahmengarantie?
Ja. Merida gibt auf alle Carbon- und Aluminium-Rahmen — auch auf das Ninety-Six — eine lebenslange Rahmengarantie für den bestimmungsgemäßen Gebrauch. Voraussetzung sind regelmäßige Wartung und korrekte Nutzung.
Kann ich das Ninety-Six leasen?
Ja, über alle gängigen Anbieter: JobRad, Bikeleasing, Eurorad, Lease a Bike und weitere. Bei einem Ninety-Six LITE 400 (Einstieg) liegt die effektive Belastung ab ca. 50 €/Monat, bei einem RC 9000 (Topmodell-Bereich) bei ca. 150–180 €/Monat — je nach Gehaltsschwelle. Details auf unserer Leasing-Seite.
Persönliche Beratung & Probefahrt vereinbaren
Du willst das Ninety-Six live sehen, Dich zwischen RC, Trail und LITE entscheiden oder die richtige Rahmengröße für Deine Race-Position checken? Wir nehmen uns Zeit für Dich — gerade bei einem Race-Bike ist die Sitzposition entscheidend und unterscheidet sich deutlich von einem Trail-Fully.
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