Merida One-Forty — All-Mountain-Fully

Merida One-Forty — All-Mountain-Fully

Das Merida One-Forty ist Meridas Trail-/All-Mountain-Fully — und genau das richtige Bike für alle, die anspruchsvolle Trails fahren, aber nicht die kompromisslose Enduro-Härte des One-Sixty brauchen. 150 mm Federweg vorn, 143 mm hinten (153 mm im Mullet-Setup), moderne Trail-Geometrie und eine Plattform, die effiziente Anstiege und souveräne Abfahrten gleich gut beherrscht.

Das Besondere am One-Forty: Es teilt sich denselben Rahmen mit dem One-Sixty — nur Dämpfer-Hub, Federgabel und Komponenten unterscheiden sich. Das bedeutet: identische Robustheit, identische FAST-Kinematik mit Flip-Chip für 29er- oder Mullet-Setup, identisches AGILOMETER-Größensystem. Aber: trail-orientierte Geometrie mit etwas steilerem Sitzwinkel für besseres Klettern und etwas weniger Federweg für mehr Effizienz.

Welches One-Forty passt zu Dir?

One-Forty Carbon (CF)

  • One-Forty CF Topmodelle — Carbon-Rahmen, Premium-Komponenten, Race-orientierte Ausstattung. Mit MRP- oder Merida-Kettenführung ab Werk.
  • One-Forty 600, 700, 800 — höherwertige Carbon-Modelle für ambitionierte Trail-Fahrer

One-Forty LITE (Aluminium)

  • One-Forty 500 — Aluminium-Mittelklasse mit ausgewogener Ausstattung
  • One-Forty 400 — Einsteiger ins All-Mountain-Segment mit modernem Trail-Setup

Alle One-Forty-Modelle teilen denselben Rahmen und dieselbe Geometrie — sie unterscheiden sich in Rahmenmaterial und Komponenten. Komm zur Beratung vor Ort bei nubuk bikes, wir helfen Dir bei der Entscheidung „Carbon oder Alu", „29er oder Mullet" und der richtigen Rahmengröße.

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Was macht das Merida One-Forty aus?

Geteilter Rahmen mit dem One-Sixty

Eine echte Besonderheit: Das One-Forty teilt sich den identischen Rahmen mit dem One-Sixty. Der Unterschied liegt nur im Dämpfer-Hub, in der Federgabel-Länge und in der Ausstattung. Das hat zwei Konsequenzen:

  • Identische Rahmen-Robustheit — das One-Forty ist „leicht überbaut" für ein Trail-Bike. Das macht es etwas schwerer als spezialisierte Trail-Bikes der Konkurrenz, dafür extrem haltbar für jeden Einsatz
  • Upgrade-Möglichkeit — theoretisch kannst Du Dein One-Forty mit längerem Dämpfer und längerer Federgabel zum One-Sixty „aufrüsten" und damit den Charakter verändern. Praktisch sinnvoll nur in Ausnahmefällen, aber zeigt die Vielseitigkeit der Plattform

150/143 mm Federweg — der All-Mountain-Sweetspot

Die Federweg-Werte sind bewusst gewählt:

  • 150 mm vorn — genug Reserve für ruppige Trails und kleinere Drops, aber nicht so viel wie beim Enduro-One-Sixty (170 mm)
  • 143 mm hinten (29er) bzw. 153 mm hinten (Mullet) — präzise auf die Geometrie abgestimmt
  • Etwas mehr Sitzwinkel-Steilheit als beim One-Sixty — besser für Anstiege, weniger gestreckt

Diese Kombination macht das One-Forty zum perfekten All-Mountain-Bike: gut bergauf, souverän bergab, vielseitig auf allem dazwischen.

FAST-Kinematik mit Flip-Chip

Wie beim One-Sixty kommt die FAST-Kinematik (Flexstay, Adjustable, Size-Tuned) zum Einsatz:

  • Flexstay-Design — gezielt flexible Sitzstreben sparen ein Drehlager, weniger Gewicht und Wartungsaufwand
  • Flip-Chip in der Dämpferanlenkung — Du wechselst zwischen 29er und Mullet-Setup, ohne dass die Geometrie sich verändert
  • Size-Tuned Progression — der Hinterbau hat in jeder Rahmengröße eine spezifische Progressionsrate. Größere Rahmen haben mehr Progression für höhere Fahrergewichte und aggressivere Fahrweisen

AGILOMETER-Größenkonzept mit extra Reach

Das One-Forty kommt im AGILOMETER-Größensystem mit den fünf Größen XShort, Short, Mid, Long, XLong. Besonders erwähnenswert: Die Reach-Werte erreichen bis zu 535 mm in Größe XLong — das ist außergewöhnlich lang und richtet sich an größere Fahrer und alle, die ein besonders laufruhiges Bike fahren wollen. Die niedrigen Sitzrohre erlauben Dir, die Rahmengröße flexibel zu wählen — Du musst Dich nicht an die Körpergröße halten, wenn Du es agiler oder laufruhiger willst.

Dropper-Sattelstütze mit bis zu 230 mm Hub

Eine moderne Trail-Bike-Disziplin: lange Dropper-Sattelstützen. Das One-Forty wird mit einer von Merida adjustierbaren Dropper-Sattelstütze ausgeliefert, die je nach Rahmengröße zwischen 125 mm und 230 mm Hub bietet. Das bedeutet: Du fährst mit komplett abgesenkter Sattelstütze in steilen Passagen und voll ausgefahrener im Berg — ohne Kompromiss.

Kettenführung ab Werk (CF-Modelle)

Bei allen One-Forty CF-Modellen ist eine Kettenführung ab Werk montiert — bei den höherwertigen Carbon-Varianten oft eine MRP AMG mit Bash Guard. Das verhindert Kettenabwürfe in ruppigem Gelände und schützt das Kettenblatt vor Schlägen. Die Aluminium-Varianten kommen ohne Kettenführung, lassen sich aber problemlos nachrüsten.

One-Forty vs. One-Sixty — die wichtigste Vergleichsfrage

Aspekt One-Forty (Trail) One-Sixty (Enduro)
Federweg vorn / hinten 150 / 143 mm (153 mm Mullet) 170 / 162 mm (171 mm Mullet)
Geometrie etwas steiler — kletterfreudig flacher — abfahrtsorientiert
Rahmen identisch zum One-Sixty identisch zum One-Forty
Gewicht ca. 14-16 kg (je nach Modell) ca. 14-17 kg (je nach Modell)
Federgabel 150 mm (RockShox Revelation, Pike, Lyrik) 170 mm (RockShox Lyrik, Zeb, Fox 38)
Ideal für Trail-Touren, All-Mountain, anspruchsvolle Pedal-Tage Enduro-Race, Bikepark, technische Abfahrten
Charakter vielseitig, ausgewogen, effizient aggressiv, abfahrtsstark, kraftvoll

Wenn Du noch unsicher bist: Das One-Forty ist im Zweifel die bessere Wahl für die Mehrheit. Es macht 90 % der Trails, die das One-Sixty kann, mit, ist aber spürbar effizienter beim Pedalieren und vielseitiger im Alltagseinsatz. Das One-Sixty ist die richtige Wahl, wenn Du bewusst mehr Bikepark fährst, an Enduro-Rennen teilnimmst oder einfach „das Maximum" willst.

Für wen ist das One-Forty gemacht?

  • Trail-Fahrer, die anspruchsvolle Singletrails fahren, ohne das Maximum an Federweg zu brauchen
  • All-Mountain-Tourenfahrer, die längere Tagestouren mit 1.500+ Höhenmetern und ruppigen Abfahrten kombinieren
  • Bikepark-Gelegenheitsfahrer, die gelegentlich im Park sind, aber auch viel Trail außerhalb fahren
  • Allround-Fahrer, die ein Bike für alles wollen — von der Sonntagstour über den Trail-Tag bis zum gelegentlichen Park-Besuch
  • Fitnessbewusste MTB-Fahrer, die ohne E-Bike-Unterstützung lange Touren bewältigen wollen
  • One-Sixty-Interessierte mit Realismus: Wer ehrlich zu sich ist, fährt meist eher Trail als Enduro-Race — und ist daher mit dem One-Forty besser bedient

Verwandte Merida-Modelle

Häufige Fragen zum Merida One-Forty

Worin unterscheidet sich das One-Forty vom One-Sixty?

Beide Bikes nutzen denselben Rahmen — der Unterschied liegt im Dämpfer-Hub und in der Federgabel. Das One-Forty hat 150 mm vorn und 143 mm hinten (153 mm Mullet) und eine eher trail-orientierte Geometrie mit etwas steilerem Sitzwinkel. Das One-Sixty hat 170 mm vorn und 162 mm hinten (171 mm Mullet) und ist auf Enduro-Race ausgelegt. Faustregel: Wer viel Trail und gelegentlich Park fährt → One-Forty. Wer überwiegend Bikepark und technische Abfahrten fährt → One-Sixty.

Kann ich das One-Forty zum One-Sixty „aufrüsten"?

Ja, theoretisch geht das. Da der Rahmen identisch ist, könntest Du Dämpfer und Federgabel tauschen und damit den Charakter verändern. In der Praxis ist das aber selten wirtschaftlich sinnvoll — Du würdest sehr viele Komponenten austauschen müssen. Wenn Du Enduro-Anspruch hast, kauf direkt das One-Sixty.

Was bedeutet das Mullet-Setup beim One-Forty?

Über einen Flip-Chip in der Dämpferanlenkung kannst Du das One-Forty zwischen reinem 29er-Setup und Mullet (29 vorn, 27,5 hinten) umstellen. Vorteile des Mullet-Setups: agileres Handling, verspielter in engen Kurven, etwas mehr Federweg hinten (153 statt 143 mm). Die Geometrie bleibt durch den Flip-Chip in beiden Konfigurationen gleich.

Welche Rahmengrößen gibt es?

Das One-Forty kommt im AGILOMETER-Größenkonzept mit fünf Größen: XShort, Short, Mid, Long und XLong. In Größe XLong erreicht der Reach beachtliche 535 mm — das ist außergewöhnlich lang und richtet sich an Fahrer ab etwa 1,90 m oder an alle, die ein besonders laufruhiges Bike wollen. Die niedrigen Sitzrohre erlauben flexible Größenwahl unabhängig von der Schrittlänge.

Carbon oder Aluminium — was lohnt sich?

Die Carbon-Modelle (CF) sind etwas leichter, etwas präziser im Handling und kommen mit Kettenführung ab Werk. Die Aluminium-Modelle (LITE) sind robuster und deutlich günstiger. Bei einem Trail-Bike, das auch mal harten Park-Einsatz bekommt, ist Aluminium oft die bessere Wahl — schlägt sich nicht so schnell durch und ist günstiger zu reparieren. Wer Wert auf Race-Performance legt, geht zum Carbon.

Welche Federgabel ist beim One-Forty verbaut?

Das hängt vom Modell ab. Bei den höherwertigen Carbon-Modellen kommen RockShox Pike, RockShox Lyrik oder Fox 36 zum Einsatz. Bei den Aluminium-Modellen RockShox Revelation oder vergleichbare Mittelklasse-Gabeln. Alle mit 150 mm Federweg.

Hat das One-Forty eine Dropper-Sattelstütze?

Ja, alle One-Forty-Modelle kommen mit absenkbarer Sattelstütze (Dropper). Der Hub variiert je nach Rahmengröße zwischen 125 mm (XShort) und 230 mm (XLong) — eine der längsten Dropper-Sattelstützen am Markt. Das ist Standard für modernes Trail-Riding.

Wie schwer ist ein Merida One-Forty?

Das Gewicht variiert je nach Modell und Ausstattung. Die Carbon-Modelle liegen je nach Komponenten zwischen 14 und 15 kg. Die Aluminium-Modelle bewegen sich zwischen 15 und 16 kg. Das ist für ein Trail-Bike auf Basis eines „überbauten" Enduro-Rahmens völlig akzeptabel — der Trade-off ist eine extrem robuste Rahmenkonstruktion.

Ist das One-Forty auch für Anfänger geeignet?

Bedingt ja. Das One-Forty ist auf anspruchsvolles Trail-Fahren ausgelegt — wer als kompletter MTB-Einsteiger anfangen möchte, ist mit einem Trail-Hardtail (Big.Trail) oder einem leichteren Trail-Fully (One-Twenty) oft besser bedient. Wer aber von vornherein klar Trail- und All-Mountain-Ambitionen hat, kann auch als Einsteiger zum One-Forty greifen — die moderne Geometrie gibt viel Sicherheit auf der Abfahrt.

Was kostet ein Merida One-Forty?

Die Preisspanne reicht vom Aluminium-Einstiegsmodell (One-Forty 400) ab etwa 3.000 € bis zu den Carbon-Topmodellen (One-Forty 800, CF-Premium) bei rund 7.500 €. Die Mittelklasse-Modelle (One-Forty 500, 600) liegen zwischen 3.500 und 5.000 €. Aktuelle Preise findest Du in unserer Produktliste.

Kann ich das One-Forty über JobRad oder Bikeleasing leasen?

Ja, das One-Forty ist über alle gängigen Dienstrad-Leasing-Anbieter beziehbar — JobRad, Bikeleasing und weitere. Mehr Infos auf unserer Leasing-Seite.

Gilt die lebenslange Merida-Rahmengarantie auch beim One-Forty?

Ja. Merida gewährt auf alle eigenen Rahmen — Carbon wie Aluminium — eine lebenslange Garantie für den Erstbesitzer. Voraussetzung ist die Registrierung des Bikes nach dem Kauf und die regelmäßige Inspektion bei einem autorisierten Händler — beides wickeln wir bei nubuk bikes für Dich ab.