
Merida Dirt — Dirtjump-Bikes für Pumptrack und Park
Mit der Merida Dirt steigt Merida 2025 erstmals ins Dirtjump-Segment ein — und tut es richtig. Aluminium-Rahmen aus 6061-Legierung (TFS-Verfahren), kompakte DJ-Geometrie mit kurzer Kettenstrebe, tiefem Tretlager und flachem Lenkwinkel, 26"-Laufräder, Singlespeed-Antrieb. Category 5-getestet — das heißt freigegeben für Dirt Jump, Pumptrack, Skatepark, Slopestyle und Freeride.
Praxis-Details, die zeigen, dass Merida das Konzept verstanden hat: vorinstallierte lange Bremsleitung und Gyro-Kompatibilität für Barspins, eine Flaschenhalter-Aufnahme im Rahmen, BSA-Innenlager für einfache Wartung, Reifenfreiheit bis 26x2,5". Lebenslange Rahmengarantie auf alle Merida-Aluminiumrahmen für den bestimmungsgemäßen Gebrauch.
Welche Dirt passt zu Dir?
- Dirt 700 — das Topmodell für ambitionierte Dirt-Jumper und Slopestyler. RockShox Pike DJ Air-Federgabel (100 mm), SRAM DB4 4-Kolben-Bremse hinten, Tektro mechanisch vorne (zum Abmontieren gedacht), DT Swiss D1900 Laufradsatz, Maxxis DTH Reifen. UVP ca. 1.999 €.
- Dirt 500 — der Einstieg ins Dirtjump-Segment und gleichzeitig der vielseitigste Allrounder. Manitou Circus DJ Luftfedergabel (100 mm, 20-mm-Steckachse), Shimano MT200 hydraulische Scheibenbremsen vorne und hinten, Alex/Novatec Laufradsatz, Kenda K-Rad Reifen. UVP ca. 999 €.
Beide Modelle gibt es in zwei Rahmengrößen (M und L) mit identischem Reach. Der Unterschied liegt in der Höhe: M für Trickspaß und Wendigkeit, L für mehr Laufruhe (Empfehlung ab ca. 1,78 m Körpergröße).
Komm zur Beratung und Probefahrt vor Ort bei nubuk bikes in Schwäbisch Gmünd — wir helfen Dir bei der Wahl zwischen 500 und 700 und der richtigen Rahmengröße für Deinen Fahrstil. Per JobRad, Bikeleasing & Co. ist die Dirt schon ab ca. 25–50 €/Monat fahrbar.
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Artikel durchsuchenDie Dirt im Detail
Meridas Markteinstieg ins Dirtjump-Segment
Bis 2025 hatte Merida kein Dirtjump-Bike im Programm. Mit der neuen Dirt-Linie zielt der Hersteller bewusst nicht auf die Premium-Marken wie Chromag oder NS Bikes, sondern auf einen Punkt, den der Markt bisher kaum bedient: günstiger Einstieg ins DJ-Segment ohne Kompromisse bei Geometrie und Belastbarkeit. Bikerumor bezeichnete die Dirt 500 bei der Vorstellung als „the most affordable Pumptrack and Dirt Jump bike on sale today“ — ein Statement.
Der Rahmen — TFS-Aluminium, Category 5
Wie alle aktuellen Aluminium-Modelle bei Merida nutzt auch die Dirt das hauseigene TFS-Verfahren (Topform Forming System) mit 6061-Aluminium. Material wird gezielt dort verstärkt, wo es bei Sprüngen und Landungen am meisten beansprucht wird, und dünner gehalten, wo Gewicht zu sparen ist. Der Rahmen ist als Category 5 klassifiziert — die höchste Merida-Belastungsklasse, die auch beim eOne-Eighty zum Einsatz kommt. Damit ist die Dirt für Slopestyle, Dirt Jump, Pumptrack und Freeride explizit freigegeben.
DJ-Geometrie — kompakt, niedrig, wendig
Die Geometrie ist klassische Dirtjump-DNA: kurze Kettenstrebe, tiefes Tretlager, flacher Lenkwinkel und ein bewusst kompakter Reach. Das Bike soll wendig sein für Tricks (Manuals, 360s, Tailwhips), Laufruhe bei Landungen bieten und sich aus dem Stand schnell beschleunigen lassen. Ein 40-mm-kurzer Vorbau und ein 780-mm-breiter Lenker mit 20 mm Rise (Topmodell) komplettieren das Cockpit für maximale Kontrolle.
Singlespeed — ein Gang reicht
Beide Modelle fahren ein Singlespeed-Setup: 32 Zähne vorne, 13 Zähne hinten, KMC-Z1-Kette. Im Dirtjump- und Pumptrack-Einsatz brauchst Du keine Gangschaltung — Du beschleunigst aus dem Stand auf die Linie und fährst sie ab. Singlespeed ist robuster, leichter, wartungsärmer und hat kein Schaltwerk, das beim Crash brechen kann. Klassiker im DJ-Segment.
Barspin- und Gyro-Tauglich ab Werk
Merida hat die Dirt mit zwei Details ausgestattet, die ernsthaften Dirt-Jumpern wichtig sind: Die hintere Bremsleitung ist extra lang vorinstalliert, damit Du den Lenker beim Barspin komplett drehen kannst, ohne die Leitung zu knicken. Außerdem ist der Rahmen Gyro-System-kompatibel — wer eine Detangler-Lösung für 360-Barspins oder Tailwhips will, kann nachrüsten.
Front-Bremsen-Logik beim Dirt 700
Eine bewusste Spec-Entscheidung beim Topmodell: Vorne kommt eine mechanische Tektro-Bremse, hinten dagegen eine hochwertige SRAM DB4 4-Kolben. Hintergrund: Die meisten ernsthaften Dirt-Jumper demontieren die Frontbremse beim ersten Setup, weil sie beim Barspin im Weg ist. Eine teure hydraulische Bremse vorne zu verbauen wäre Verschwendung. Beim Dirt 500 (eher Allround-Einsatz, Anfänger) sind dagegen beide Bremsen hydraulisch.
Vergleichstabelle — die Dirt im Merida-MTB-Portfolio
| Modell | Laufradgröße | Federweg | Antrieb | Belastung | Einsatz |
|---|---|---|---|---|---|
| Dirt 500 / 700 | 26" | 100 mm (Hardtail) | Singlespeed | Category 5 | Dirt Jump, Pumptrack, Slopestyle |
| Big.Trail | 29" | 140 mm (Hardtail) | 1x12 | Category 4 | Trail-Hardtail, leichter Park |
| One-Sixty | Mullet | 170 / 162–171 mm | 1x12 | Category 5 | Enduro, harte Trails |
| eOne-Eighty | Mullet | 180 / 180 mm | Bosch CX, 1x12 | Category 5 | Bikepark, Downhill |
Für wen ist die Dirt gemacht?
- Dirt-Jump-Einsteiger, die ein günstiges, aber ernsthaftes DJ-Bike suchen — idealerweise die Dirt 500
- Pumptrack-Stammgäste, die ein dediziertes Pumptrack-Bike wollen und kein Trail-Hardtail umfunktionieren möchten
- Slopestyler und Trick-Fahrer, die ein zuverlässiges Bike für ihre Linien suchen — die Dirt 700 mit Pike DJ ist hier Pflicht
- Skatepark-Fahrer, die zusätzlich zur Skatepark- oder BMX-Fahrweise ein MTB-Setup wollen
- Mountainbiker, die ihre Skills verbessern wollen — Dirt Jump und Pumptrack sind das beste Training für Bunny Hops, Manuals, Sprünge und Linienwahl
- Junge Fahrer / Teenager, die das ältere Vater-/Mutter-Bike ergänzen und einen eigenen Bike-Stil entwickeln wollen
Wer dagegen Trails oder Touren fährt, ist bei der Big.Trail (Trail-Hardtail) oder bei einem der Fully-Modelle wie One-Forty besser aufgehoben.
Verwandte Modelle
- Merida Big.Trail — Trail-Hardtail mit 140 mm Federweg für Trail-Fahrer mit Park-Ambition
- Merida One-Sixty — das Enduro-Fully für ernsthaftes Trail-Fahren
- Merida eOne-Eighty — das motorisierte Pendant für Bikepark und Self-Shuttle
- Merida Matts J — das passende Kinder-/Jugend-Bike für Familien-Setups
Häufig gestellte Fragen zur Merida Dirt
Was ist ein Dirtjump-Bike überhaupt?
Ein Dirtjump-Bike (DJ-Bike) ist ein hochspezialisiertes Mountainbike für Sprünge, Tricks und Pumptrack-Einsatz. Typische Merkmale: kompakter Rahmen für maximale Wendigkeit, 26"-Laufräder für schnelle Beschleunigung und Trick-Tauglichkeit, kurze Federgabel (100 mm) mit robusten Standrohren, Singlespeed-Antrieb (ein Gang), kein Hinterbau (Hardtail) und auf Belastbarkeit getrimmte Komponenten. Es ist nicht für lange Touren oder Trails konzipiert.
Was unterscheidet die Merida Dirt 500 von der Dirt 700?
Die Dirt 700 ist das Topmodell für ernsthafte Dirt-Jumper: RockShox Pike DJ Federgabel (der Standard im DJ-Segment), SRAM DB4 4-Kolben-Bremse hinten, DT Swiss D1900 Laufradsatz, Maxxis DTH Reifen, ca. 11 kg. UVP ~1.999 €.
Die Dirt 500 ist der Einstieg und gleichzeitig vielseitiger Allrounder: Manitou Circus DJ Luftfedergabel mit 20-mm-Steckachse, Shimano MT200 Hydraulik-Bremsen vorn und hinten, Alex/Novatec Laufradsatz, Kenda K-Rad Reifen, ca. 12 kg. UVP ~999 €.
Beide nutzen denselben Aluminium-Rahmen, dieselbe Geometrie und dieselbe Category-5-Freigabe.
Warum 26-Zoll-Laufräder?
26" ist im Dirtjump- und Slopestyle-Segment seit jeher der Standard. Gründe: Kleinere Laufräder sind agiler bei Tricks, beschleunigen schneller, sind leichter zu manövrieren bei Spins und 360°-Drehungen und gleichzeitig stabiler bei Landungen. 27,5" oder 29" wären für diesen Einsatz unnötig träge und schwer. Beim Trail- und Cross-Country-MTB sind 29" und 27,5" zwar Standard — im DJ-Segment ist 26" die richtige Wahl.
Warum nur ein Gang (Singlespeed)?
Bei Dirt Jump und Pumptrack brauchst Du keine Gangschaltung. Du beschleunigst aus dem Stand auf die Linie, fährst die Sprünge ab und stoppst. Ein Singlespeed-Antrieb ist robuster (kein Schaltwerk, das bei Crashes bricht), leichter, wartungsärmer und simpler. Standard sind 32 Zähne vorne und 13 Zähne hinten. Wer doch mal eine andere Übersetzung will, kann das hintere Ritzel tauschen — aber für 99 % aller Einsätze passt die Werksauslegung.
Warum hat die Dirt 700 vorne eine mechanische Bremse?
Weil Merida davon ausgeht, dass ernsthafte Dirt-Jumper die Frontbremse ohnehin demontieren. Bei einem Barspin (Lenker 360° um die eigene Achse drehen) wäre die Bremsleitung im Weg. Eine teure hydraulische Bremse einzubauen, die der Käufer direkt wieder abnimmt, wäre Verschwendung — deshalb die günstigere mechanische Tektro-Bremse, die funktioniert für Anfänger, aber problemlos entfernt werden kann. Beim Dirt 500 (eher Allround-Einsatz, weniger Trickfokus) sind dagegen beide Bremsen hydraulisch (Shimano MT200).
Ist die Dirt für Barspins und Tricks vorbereitet?
Ja. Zwei Punkte zeigen das: Die hintere Bremsleitung ist ab Werk extra lang vorinstalliert, damit Du den Lenker beim Barspin komplett drehen kannst, ohne die Leitung zu knicken. Außerdem ist der Rahmen Gyro-System-kompatibel — wer eine Detangler-Lösung (für unendliche Lenkerumdrehungen bei Tailwhips und 360-Barspins) montieren will, kann das tun.
Welche Rahmengröße ist die richtige für mich?
Die Dirt gibt es in zwei Größen: M und L. Besonderheit: Der Reach ist in beiden Größen identisch — der Unterschied liegt vor allem in der Stack-Höhe. Daraus folgen die Empfehlungen:
- M — für Fahrer ca. 1,55–1,80 m Körpergröße; auf Tricks, maximale Wendigkeit und Spielwitz ausgelegt
- L — für Fahrer ab ca. 1,78 m Körpergröße; bringt mehr Laufruhe bei hohen Geschwindigkeiten und größeren Linien
Wir helfen Dir bei der Wahl vor Ort — Probefahrt empfohlen.
In welcher Belastungsklasse ist die Dirt?
Category 5 — die höchste Belastungsklasse bei Merida. Damit ist die Dirt für Dirt Jump, Pumptrack, Slopestyle, Skatepark, Street und Freeride freigegeben. Voraussetzung sind regelmäßige Wartung und korrekter Einsatz im freigegebenen Rahmen.
Kann ich die Dirt auch als All-Mountain oder Trail-Bike nutzen?
Nicht wirklich — und das ist auch nicht ihr Zweck. Die kompakte Geometrie, kurze Federgabel (100 mm), 26"-Laufräder ohne Gangschaltung und die starre Sitzposition machen die Dirt für längere Touren oder Trails ungeeignet. Wer ein vielseitiges Hardtail für Trail und Pumptrack sucht, ist bei der Big.Trail mit 140 mm Federweg, 29"-Laufrädern und Dropper-Post besser aufgehoben.
Hat die Dirt eine lebenslange Rahmengarantie?
Ja. Merida gibt auf alle Aluminium-Rahmen — auch auf die Dirt — eine lebenslange Rahmengarantie für den bestimmungsgemäßen Gebrauch im Rahmen der Category-5-Freigabe. Voraussetzung sind regelmäßige Wartung und korrekte Nutzung. Dirt Jump und Slopestyle sind explizit eingeschlossen.
Kann ich die Merida Dirt leasen?
Ja, über alle gängigen Anbieter: JobRad, Bikeleasing, Eurorad, Lease a Bike und weitere. Die meisten Anbieter haben einen Mindest-UVP von 749 oder 999 € — das passt zur Dirt 500 (UVP 999 €) gerade noch und zur Dirt 700 (UVP 1.999 €) problemlos. Effektive Belastung je nach Modell und Gehaltsschwelle bei ca. 25–50 €/Monat. Details auf unserer Leasing-Seite.
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Du willst die Dirt live sehen, Dich zwischen 500 und 700 entscheiden oder die richtige Rahmengröße checken? Wir nehmen uns Zeit für Dich — gerade bei Dirt-Bikes ist die Geometrie und das richtige Setup entscheidend. Wir beraten Dich auch zu Komponenten-Upgrades (Gyro-System, Plattformpedale, Helm, Protektoren) und zur richtigen Wartung.
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