Centurion Country R900 LX E-Trekkingbike vollgefedert, Bosch PX, 800 Wh, Vintage Grün
Centurion Country R900 LX – vollgefederter Tiefeinsteiger in Vintage Grün
Das Country LX ist Centurions komfortorientierter Tiefeinsteiger mit Vollfederung: 120 mm Federweg vorn über eine SR-Suntour-Gabel und ebenso viel am Heck, dazu ein besonders tiefer und breiter Durchstieg. Angetrieben wird es vom Bosch Performance Line PX, dem neuen Tourenmotor der leiseren Bosch-Generation, gespeist aus dem großen 800-Wh-Akku im Unterrohr. Die Ausstattung ist als EQ-Vollausstattung ausgelegt, also mit allem, was ein alltagstaugliches Rad braucht. Farbe: Vintage Grün.
Bosch Performance Line PX: warum hier nicht der CX sitzt
Bosch hat mit der neuen Motorengeneration zwei Charaktere getrennt. Der **CX** ist das Offroad-Kraftpaket mit maximalem Drehmoment — Centurion verbaut ihn in den stärkeren R2000-Modellen. Im R900 LX sitzt dagegen der **PX**, der neue Tourenmotor. Das ist keine Sparversion, sondern eine andere Auslegung: Der PX unterstützt harmonisch und gleichmäßig statt explosiv, und er ist ausdrücklich auf **hohes Systemgewicht** ausgelegt. Genau das ist beim Country LX der Punkt — ein vollgefederter Tiefeinsteiger mit rund 30 kg Eigengewicht, dazu Fahrer, Gepäck und vielleicht ein Anhänger. Am Anstieg, bei Gegenwind und mit voll beladenen Packtaschen zählt gleichmäßige Kraft mehr als ein Antrittsschub. Und die neue Generation ist spürbar leiser als ihre Vorgänger — an einem Rad, das als Pendler- und Tourenrad gedacht ist, ein Faktor, den man täglich hört.
800 Wh – die große Kapazität und was sie im Alltag ändert
Diese Ausführung fährt mit dem großen 800-Wh-Akku, den Centurion in der Country-LX-Reihe serienmäßig einsetzt. Der praktische Gewinn liegt weniger in der Rekordtour als im entspannten Umgang mit dem Rad: Man lädt nicht mehr nach jeder Fahrt, sondern wenn es passt. Die Pendelwoche geht mit einer Ladung durch, die Sonntagstour muss nicht am Vorabend geplant werden, und in der kalten Jahreszeit — wenn Lithium-Ionen-Akkus systembedingt weniger hergeben — bleibt genug Reserve, dass man nicht in der höchsten Stufe sparen muss. Das zahlt sich besonders in Kombination mit diesem Rad aus: Ein vollgefederter Tiefeinsteiger mit rund 30 kg und breiten Reifen zieht mehr Energie als ein leichtes Trekkingrad, und wer ihn mit Gepäck oder Anhänger fährt, merkt das im Verbrauch. Für die Ausnahmefälle bleibt es trotzdem erweiterbar: Über die Schnittstelle am Steuerrohr lässt sich ein Bosch Range Extender ergänzen. Eine belastbare Kilometerangabe gibt es nicht — Unterstützungsstufe, Höhenmeter, Zuladung, Untergrund und Temperatur verschieben das Ergebnis erheblich. Wir ordnen deinen Streckenbedarf gern mit dir ein.
Vollfederung am Tiefeinsteiger – der eigentliche Unterschied
Tiefeinsteiger sind normalerweise nur vorn gefedert, und das aus einem konstruktiven Grund: Ein tiefer Durchstieg nimmt dem Rahmen genau die Verstrebung weg, an der sich ein Federbein sonst abstützt. Centurion löst das über eine eigene Kinematik, deren Federbein so ins Rahmendesign integriert ist, dass es kaum auffällt. Der Gewinn zeigt sich dort, wo Tiefeinsteiger sonst an ihre Grenzen kommen: auf Kopfsteinpflaster, auf Feld- und Waldwegen, auf abgesenkten Bordsteinen. Was bei einem starren Hinterbau ungefiltert in Sitzfläche und Wirbelsäule geht, fängt hier der Federweg ab. Zusammen mit den breiten, dämpfenden Reifen und der absenkbaren Sattelstütze ergibt das ein Rad, das den Komfort eines Citybikes mit der Geländetauglichkeit eines Trekkingrads verbindet — und zwar für Fahrer, die nicht mehr über ein hohes Oberrohr steigen wollen oder können.
Durchdachte Details: Akkuentnahme, Ladebuchse und Steuerrohr-Schnittstelle
Drei Lösungen fallen im Alltag auf. Erstens die **Akkuentnahme nach oben**: Der Akku sitzt vollständig im Unterrohr, wird aber nicht seitlich herausgeklappt, sondern nach oben entnommen — deutlich handlicher, wenn das Rad an der Wand steht, und man muss sich nicht bücken. Bei einem 800-Wh-Akku, der ein gutes Stück Gewicht mitbringt, ist das kein Detail. Gesichert ist er über ein ABUS-X-Plus-Schloss. Zweitens die **Ladebuchse im Oberrohr**: Sie liegt auf angenehmer Höhe und ist magnetisch mit einer Hide-Funktion verschlossen, die die Kontakte bei Nichtgebrauch abdeckt — genau das Bauteil, das an anderen Rädern gern verloren geht oder verschmutzt. Und drittens die **Schnittstelle am Steuerrohr**: Dort lässt sich ein Frontgepäckträger montieren, alternativ ein Flaschenhalter oder der Range Extender. Dazu kommt die Shimano-CUES-Schaltung, Shimanos vereinheitlichte Alltagsgruppe, die auf Langlebigkeit und gleichmäßige Schaltvorgänge ausgelegt ist.
Technische Daten
Kategorie: vollgefedertes E-Trekkingbike, Tiefeinsteiger
Rahmen: Aluminium, tiefer und breiter Durchstieg, integriertes Federbein
Federweg: 120 mm vorn, 120 mm hinten
Gabel: SR Suntour
Motor: Bosch Performance Line PX
Akku: Bosch PowerTube, 800 Wh, vollständig im Unterrohr integriert, Entnahme nach oben, gesichert mit ABUS-X-Plus-Schloss
Reichweitenerweiterung: Bosch Range Extender über die Steuerrohr-Schnittstelle nachrüstbar
Ladebuchse: im Oberrohr, magnetisch mit Hide-Funktion
Schaltung: Shimano CUES
Bremsen: hydraulische Scheibenbremsen
Sattelstütze: absenkbar
Ausstattung: EQ-Vollausstattung, Schnittstelle am Steuerrohr für Frontgepäckträger, Flaschenhalter oder Range Extender
Farbe: Vintage Grün
Häufige Fragen
Welche Rahmenhöhe brauche ich? Nenn uns Körpergröße und Schrittlänge, dann ordnen wir das ein. Beim Tiefeinsteiger ist die Sitzhöhe entscheidender als die Oberrohrhöhe — und die lässt sich über die absenkbare Sattelstütze zusätzlich anpassen.
Brauche ich wirklich 800 Wh? Wenn du täglich pendelst, viel mit Gepäck unterwegs bist, im Hügeligen wohnst oder auch im Winter fährst, macht die große Kapazität den Alltag spürbar entspannter. Für kurze Strecken reicht auch die kleinere Variante — sprich uns an, wir ordnen das mit dir ein.
Was unterscheidet den PX vom CX-Motor? Der PX ist der Tourenmotor der neuen Bosch-Generation: gleichmäßige Unterstützung, ausgelegt auf hohes Systemgewicht. Der kräftigere CX kommt bei Centurion in den R2000-Modellen zum Einsatz.
Ist das Rad geländetauglich? Für Feld-, Wald- und Schotterwege ja — dafür ist die Vollfederung da. Ein Mountainbike ersetzt es nicht; es bleibt ein komfortorientiertes Trekkingrad mit EQ-Ausstattung.
Fragen zu Größe, Reichweite oder Leasing? Ruf uns an unter 07171 929 556 – wir klären die passende Rahmenhöhe, schätzen deinen Reichweitenbedarf ein und rechnen die Leasingvarianten durch. Vor der Übergabe stellen wir das Rad komplett auf dich ein.
Dasselbe Rad mit kleinerem Akku gibt es als Centurion Country R900 LX mit 600 Wh. Weitere Modelle findest du in der Centurion Markenwelt, das übrige Sortiment unter E-Bikes. Aufbau, Einstellung und Service übernimmt unsere Werkstatt in Schwäbisch Gmünd.
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