M-Wave Kid Grip Kindersattel fürs Fahrrad mit Abstellgriff, 207 x 135 mm, schwarz
M-Wave Kid Grip Kindersattel
Ein Kindersattel mit 207 Millimetern Länge und 135 Millimetern Breite — mit Abstellgriff und Abriebschutz. Aus Kunststoff mit Stahlgestell, in Schwarz.
Warum ein Kindersattel eigene Maße braucht
Das ist bei diesem Sattel der Punkt, der ihn erklärt — und er wird häufig übersehen.
Was viele annehmen: Ein Kindersattel sei einfach ein kleinerer Erwachsenensattel.
Was tatsächlich zählt: Die Länge.
Warum: Ein Sattel, der zu lang ist, steht dem Kind zwischen den Beinen im Weg — beim Aufsteigen und beim Absteigen.
Und das ist bei einem Kind, das gerade Rad fahren lernt, mehr als unbequem: Es muss im Zweifel schnell mit beiden Füßen auf den Boden kommen.
Was 207 Millimeter bedeuten: Ein Erwachsenensattel liegt bei 260 bis 280 Millimetern. Dieser ist rund ein Viertel kürzer.
Und die Breite von 135 Millimetern: Sie richtet sich nach dem Sitzknochenabstand — und der ist bei Kindern entsprechend kleiner.
Was ein zu breiter Sattel bewirkt: Die Oberschenkel streifen an den Sattelflanken — und das stört bei jeder Kurbelumdrehung.
Der Abstellgriff
Das ist das namensgebende Merkmal — und es richtet sich weniger an das Kind als an die Eltern.
Was er ist: Ein Griff am hinteren Sattelende.
Wofür er gedacht ist: Zum Anheben des Hinterrads.
Wo das im Alltag gebraucht wird:
Beim Abstellen auf einem Zweibeinständer. Dort muss das Hinterrad angehoben werden — und ohne Griff greift man in die Sattelstütze oder unters Sitzrohr.
Beim Tragen über eine Stufe. Ein Kinderrad wiegt wenig, ist aber unhandlich.
Und beim Verladen. Ins Auto, auf den Fahrradträger.
Und ein Punkt, der bei kleinen Kindern zählt: Beim Radfahrenlernen hält man das Rad häufig von hinten fest.
Warum ein Griff dabei besser ist als der Sattel selbst: Man greift an einer definierten Stelle, ohne dem Kind ins Gesäß zu fassen — und ohne den Sattel dabei zu verdrehen.
Ein wichtiger Hinweis dazu: Der Griff ist zum Anheben gedacht, nicht als Haltegriff für eine mitfahrende Person.
Der Abriebschutz
Ein Detail, das man erst zu schätzen weiß, wenn man ein Kinderrad kennt.
Was gemeint ist: Verstärkte Zonen an den Stellen, die als Erstes aufkommen — Ecken und Kanten.
Warum das bei einem Kinderrad besonders zählt:
Es fällt um. Häufig, und meist ohne Ständer.
Es wird geschoben und gezerrt. Durch Türrahmen, an Wänden entlang.
Und es steht draußen. Im Hof, an der Garage, am Spielplatz.
Was ohne Abriebschutz passiert: Der Sattelbezug scheuert an den Kanten durch — und dann dringt Wasser in den Schaumstoff.
Und ein durchnässter Sattel trocknet kaum wieder aus.
Vor der Bestellung: die Befestigung
Das ist die Passfrage — und der Begriff aus den Herstellerangaben ist erklärungsbedürftig.
Was ein Kloben ist: Die Klemmung, mit der ein Sattel auf der Sattelstütze befestigt wird.
Bei diesem Sattel bedeutet das: Er ist für die Montage auf einer Sattelstütze ohne eigene Klemmung vorgesehen — die Klemmung sitzt am Sattel.
Zur Abgrenzung: Bei modernen Rädern ist es meist umgekehrt — die Sattelstütze hat oben einen Klemmkopf, und der Sattel wird mit seinen beiden Gestellstreben eingelegt.
Was Sie prüfen sollten: Wie Ihr vorhandener Sattel befestigt ist.
Hat Ihre Sattelstütze oben eine Klemmung mit Schrauben, in die das Sattelgestell eingelegt wird? Dann brauchen Sie einen Sattel mit passendem Gestell.
Ist die Sattelstütze oben schlicht ein glattes Rohr und die Klemmung sitzt am Sattel? Dann ist dieser Sattel der richtige.
Wie Sie es am einfachsten klären: Senden Sie uns ein Foto der Sattelstütze von der Seite — wir sagen Ihnen in einer Minute, was passt.
Ein Hinweis zum Gestellmaß: Bei Sätteln mit klassischem Zweistrebengestell gibt es unterschiedliche Streben-Durchmesser. Ob dieser Sattel dort kompatibel ist, klären wir vor der Bestellung.
Ungefedert — und warum das hier richtig ist
Der Sattel ist ungefedert — ohne Federn unter der Sattelschale.
Was viele erwarten: Ein gefederter Sattel sei komfortabler.
Warum das bei einem Kind anders liegt:
Federn brauchen Gewicht, um zu arbeiten. Sie sind auf einen bestimmten Bereich abgestimmt.
Was daraus folgt: Bei einem Kind mit 20 oder 25 Kilogramm federn Erwachsenen-Sattelfedern schlicht nicht ein — sie sind zu hart.
Und sie bauen hoch. Federn unter dem Sattel erhöhen die Sitzhöhe — genau das, was bei einem Kind mit kurzen Beinen nicht gebraucht wird.
Was daraus folgt: Ein ungefederter Sattel ist bei einem Kinderrad die sinnvollere Bauweise — nicht die sparsamere.
Wo der Komfort stattdessen herkommt: Aus dem Reifen. Ein Kinderrad mit ausreichend breitem Reifen und passendem Druck federt spürbar.
Zur Sattelhöhe beim Kinderrad
Ein Punkt, der wichtiger ist als der Sattel selbst.
Was bei einem Kind gilt, das noch unsicher fährt: Es sollte mit beiden Fußsohlen den Boden erreichen, während es auf dem Sattel sitzt.
Warum: Es muss sich jederzeit abstützen können — und das gibt Sicherheit.
Was bei einem Kind gilt, das sicher fährt: Dann darf der Sattel höher.
Was der Richtwert ist: Mit den Fußballen den Boden erreichen — und beim Treten sollte das Bein am untersten Punkt fast gestreckt sein.
Warum das zählt: Ein zu niedriger Sattel belastet die Knie und kostet Kraft. Kinder wachsen schnell — die Sattelhöhe gehört regelmäßig geprüft.
Ein praktischer Hinweis: Prüfen Sie sie alle paar Monate. Kinder sagen selten von selbst, dass das Rad zu klein geworden ist.
Und beachten Sie die Mindesteinstecktiefe. Die Markierung auf der Sattelstütze muss im Rahmen verschwinden — sonst kann das Sitzrohr Schaden nehmen.
Zur Montage
Vor dem Ausbau: Die Sattelhöhe markieren und die Neigung des alten Sattels ansehen.
Beim Einbau:
Die Sattelfläche waagerecht ausrichten. Das ist bei einem Kindersattel der Ausgangspunkt.
Warum das zählt: Ein nach vorn geneigter Sattel schiebt das Kind nach vorn — und es stützt sich stärker auf den Händen ab.
Ein nach hinten geneigter drückt im vorderen Bereich.
Die Klemmung fest anziehen. Der Sattel darf sich nicht verdrehen lassen.
Wie Sie das prüfen: Sattel vorn und hinten greifen und verdrehen — er darf sich nicht bewegen.
Nach den ersten Fahrten nachziehen. Klemmungen setzen sich — und bei einem Kinderrad merkt das Kind einen lockeren Sattel selten rechtzeitig.
Und den Griff prüfen. Er muss fest mit der Sattelschale verbunden sein — er wird zum Anheben belastet.
Wir montieren gern für Sie und stellen dabei die Sattelhöhe passend zur Beinlänge Ihres Kindes ein.
Technische Daten
Hersteller: M-Wave
Modell: Kid Grip
Art: Kindersattel
Ausrichtung: unisex
Länge: 207 mm
Breite: 135 mm
Federung: ungefedert
Ausstattung: Abstellgriff zum Anheben, Abriebschutz
Sitzposition: moderat
Material: Kunststoff und Stahl
Befestigung: Kloben — Kompatibilität mit Ihrer Sattelstütze bitte prüfen lassen
Farbe: schwarz
Gewicht: Herstellerangabe 398 g — auf Anfrage
Lieferumfang: ein Sattel in Montageverpackung
Häufige Fragen
Passt der Sattel an das Rad meines Kindes? Entscheidend ist die Befestigung. Senden Sie uns ein Foto der Sattelstütze von der Seite — wir sagen Ihnen in einer Minute, ob die Klemmung passt.
Wofür ist der Griff? Zum Anheben des Hinterrads — beim Abstellen auf dem Zweibeinständer, beim Tragen über Stufen und beim Festhalten während des Radfahrenlernens. Nicht als Haltegriff für eine mitfahrende Person.
Wäre ein gefederter Sattel nicht bequemer? Bei einem Kind nicht. Sattelfedern brauchen Gewicht, um zu arbeiten — bei 20 oder 25 Kilogramm federn sie schlicht nicht ein. Und sie erhöhen die Sitzhöhe.
Wie hoch soll der Sattel stehen? Bei einem unsicher fahrenden Kind so, dass es mit beiden Fußsohlen den Boden erreicht. Später reichen die Fußballen — dann ist das Bein beim Treten fast gestreckt.
Beratung und Montage in Schwäbisch Gmünd: Wir prüfen, ob der Sattel an die Stütze passt, montieren ihn und stellen die Höhe passend zur Beinlänge Ihres Kindes ein. Telefonisch erreichbar unter 07171 929 556.
Weitere Sättel finden Sie in unserer Kategorie Sättel, passende Sattelstützen unter Sattelstützen. Kinderräder und Zubehör finden Sie unter Kinderfahrräder. Für Beratung, Montage und Einstellung sind wir in Schwäbisch Gmünd für Sie da.
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