Ursus King Evo Rear Hinterbauständer fürs Fahrrad, 24 bis 28 Zoll, für Kettenstreben mit 18 mm Lochabstand, schwarz
Ursus King Evo Rear für 24 bis 28 Zoll
Ein verstellbarer Hinterbauständer aus Aluminium für Räder, bei denen ein Mittelständer nicht vorgesehen ist. Für Laufradgrößen von 24 bis 28 Zoll, Montage an der Kettenstrebe mit 18 Millimetern Lochabstand. Belastbarkeit bis 35 Kilogramm, 395 Gramm. In Schwarz.
Hinterbau oder Mitte – was der Unterschied ist
Bei Fahrradständern gibt es zwei Bauarten — und die Wahl hängt vom Rahmen ab, nicht vom Geschmack.
Der Mittelständer. Er wird hinter dem Tretlager an einer eigenen Aufnahme verschraubt.
Was für ihn spricht: Er steht mittig unter dem Rad — das ergibt den stabilsten Stand, besonders bei Beladung.
Was gegen ihn spricht: Er braucht eine Ständeraufnahme am Rahmen — und die haben längst nicht alle Räder.
Der Hinterbauständer. Er wird an der Kettenstrebe befestigt — an einer Bohrung im hinteren Rahmendreieck.
Wofür das die Lösung ist: Für Räder ohne Mittelständeraufnahme — und für Rahmen, bei denen dort kein Platz ist.
Ein häufiger Fall bei E-Bikes: Der Motor sitzt am Tretlager und nimmt den Raum ein, in dem sonst die Ständeraufnahme wäre.
Was Sie dabei bedenken sollten: Ein Hinterbauständer steht weiter hinten — das Rad steht dadurch etwas anders. Bei starker Beladung des Vorderbaus kann es kippeln.
Vor der Bestellung: der Lochabstand
Das ist die entscheidende Passfrage — und sie lässt sich in einer Minute klären.
Was gemeint ist: Die Befestigungsplatte hat zwei Bohrungen im Abstand von 18 Millimetern.
Was daraus folgt: Ihr Rahmen muss an der Kettenstrebe eine Aufnahme mit demselben Abstand haben.
Wie Sie es prüfen: Schauen Sie an die Innenseite der linken Kettenstrebe, kurz hinter dem Tretlager. Dort sitzt bei geeigneten Rahmen eine Platte mit zwei Gewindebohrungen.
Und messen Sie den Abstand — von Mitte zu Mitte.
Zur Abgrenzung: Neben 18 Millimetern ist auch 40 Millimetern verbreitet — die beiden sind nicht austauschbar.
Wenn Ihr Rahmen keine Aufnahme hat: Dann brauchen Sie einen Ständer mit Klemmung, der um die Strebe greift — sprechen Sie uns an, dann suchen wir eine passende Lösung.
Und die Laufradgröße. 24 bis 28 Zoll — der Ständer ist längenverstellbar und deckt den Bereich ab.
Warum das zählt: Die Länge bestimmt, wie geneigt das Rad steht. Ein Ständer, der zu kurz ist, lässt das Rad zur Ständerseite kippen — ein zu langer zur anderen.
35 Kilogramm Belastbarkeit
Das ist der Wert, der über die Eignung entscheidet — und er wird häufig überlesen.
Was er bedeutet: Das Gesamtgewicht des abgestellten Rads einschließlich Zuladung.
Warum das relevant ist:
Ein Trekkingrad ohne Motor wiegt 14 bis 18 Kilogramm. Da bleibt reichlich Reserve.
Ein E-Trekkingrad wiegt 22 bis 28 Kilogramm.
Und mit Gepäck — Einkauf im Korb, volle Packtaschen, Kindersitz — kommt man der Grenze näher, als man denkt.
Was Sie beachten sollten: Der Wert gilt für das abgestellte Rad, nicht für die Fahrt.
Und ein praktischer Hinweis: Ein überladener Ständer verbiegt sich nicht sofort — er gibt nach und lässt das Rad umkippen. Und ein umkippendes E-Bike beschädigt in aller Regel Schaltwerk oder Display.
Sprechen Sie uns an, wenn Ihr Rad mit Zuladung darüber liegt — wir prüfen, ob es eine stärkere Lösung gibt.
Stabilität und Ganzjahresbetrieb
Zwei Merkmale, die bei einem Alltagsrad zählen.
Die weite Ausladung mit großem Kunststofffuß.
Was das leistet: Je weiter der Ständer nach außen reicht, desto stabiler steht das Rad — der Hebel gegen das Kippen wird größer.
Und der große Fuß verteilt das Gewicht auf mehr Fläche. Auf weichem Untergrund sinkt er weniger ein — und das ist der häufigste Grund fürs Umkippen auf Kies und Wiesen.
Der integrierte Tretkurbelschutz. Er sichert den Bereich, in dem Ständer und Kurbel einander nahekommen.
Und die Salzsprühbeständigkeit. Die Stahlkomponenten sind auf bis zu 720 Stunden geprüft.
Was das bedeutet: Ein genormtes Prüfverfahren, bei dem Bauteile über Stunden einem Salznebel ausgesetzt werden — und 720 Stunden sind ein hoher Wert.
Warum das an einem Ständer zählt: Er sitzt tief am Rad — dort, wo Streusalz und Spritzwasser ankommen. Und er hat einen beweglichen Mechanismus, der festrosten kann.
Was Sie trotzdem tun sollten: Im Winter den Mechanismus sauber halten — eine Beschichtung ersetzt keine Pflege, sie verzeiht nur mehr.
Zur Montage
Die acht Punkte, die den Unterschied machen zwischen einem Ständer, der hält, und einem, der stört.
Den Lochabstand prüfen. 18 Millimeter müssen zur Aufnahme am Rahmen passen.
Die Position festlegen. Der Ständer darf eingeklappt nicht an Kettenblatt, Kurbel oder Ferse streifen.
Wie Sie das prüfen: Kurbel eine volle Umdrehung drehen — und dabei auf die Ferse achten.
Passende Schrauben verwenden. Die Länge muss stimmen, damit der Ständer plan anliegt.
Und gleichmäßig anziehen. Eine schräg sitzende Platte überträgt die Last punktuell.
Die Länge einstellen. So, dass das Rad leicht geneigt steht und stabil bleibt.
Die Freigängigkeit beim Ausklappen prüfen. Bei breiten Reifen und montierten Schutzblechen kann es eng werden — der Ständerfuß muss frei laufen.
Und die Standprobe machen: Rad beladen abstellen und leicht anschieben. Es darf nicht kippen.
Nach den ersten Fahrten: Schrauben nachziehen. Die Montagefläche setzt sich.
Und regelmäßig nachschauen. Bei einem Bauteil an der Kettenstrebe, das Vibrationen ausgesetzt ist, gehört das zur Routine.
Wir montieren gern für Sie und prüfen dabei Freigängigkeit und Standstabilität — auch mit Ihrer typischen Beladung.
Zum sicheren Abstellen
Ein Ständer ersetzt kein Schloss — und er ist auch keine Garantie gegen Umfallen.
Der Untergrund. Auf weichem Boden sinkt der Fuß ein — der große Kunststofffuß hilft, aber er löst es nicht vollständig.
Die Neigung. An einem Hang steht das Rad nur, wenn der Ständer bergseitig steht.
Und die Beladung. Ein schwerer Gegenstand am Lenker verschiebt den Schwerpunkt nach vorn und oben — und dann kippt das Rad über den Ständer hinweg.
Ein praktischer Rat: Drehen Sie den Lenker in Ständerrichtung ein, wenn Sie das Rad beladen abstellen. Das erhöht die Standfläche erheblich.
Technische Daten
Hersteller: Ursus
Modell: King Evo Rear
Art: Hinterbauständer
Material: Aluminium
Laufradgrößen: 24 bis 28 Zoll, längenverstellbar
Montage: an der Kettenstrebe
Lochabstand: 18 mm
Belastbarkeit: bis 35 kg — Rad einschließlich Zuladung
Gewicht: 395 g
Fuß: großer Kunststofffuß, weite Ausladung
Schutz: integrierter Tretkurbelschutz
Korrosionsschutz: Stahlkomponenten bis 720 Stunden salzsprühbeständig
Farbe: schwarz
Geeignet für: Räder ohne Mittelständeraufnahme, auch E-Bikes
Nicht geeignet für: Rahmen mit abweichendem Lochabstand oder ohne Kettenstrebenaufnahme
EAN: 8053677177867
Hersteller-Artikelnummer: 78VN50R-A01
Lieferumfang: ein Hinterbauständer
Häufige Fragen
Passt der Ständer an meinen Rahmen? Er braucht eine Kettenstrebenaufnahme mit 18 mm Lochabstand. Schauen Sie an die Innenseite der linken Kettenstrebe hinter dem Tretlager und messen Sie den Abstand von Mitte zu Mitte — verbreitet ist daneben 40 mm.
Und wenn mein Rahmen keine Aufnahme hat? Dann brauchen Sie einen Ständer mit Klemmung, der um die Strebe greift. Sprechen Sie uns an, dann suchen wir eine passende Lösung.
Reichen 35 kg für mein E-Bike? Ein E-Trekkingrad wiegt 22 bis 28 kg — mit Gepäck kommt man der Grenze näher, als man denkt. Der Wert gilt fürs abgestellte Rad einschließlich Zuladung.
Was bedeutet 720 Stunden salzsprühbeständig? Ein genormtes Prüfverfahren für Korrosionsbeständigkeit — 720 Stunden sind ein hoher Wert. Bei einem Bauteil, das im Winter Streusalz abbekommt, zählt das.
Montage in unserer Werkstatt: Wir prüfen die Aufnahme am Rahmen, montieren den Ständer, stellen die Länge ein und machen eine Standprobe mit Ihrer typischen Beladung. Telefonisch erreichbar unter 07171 929 556.
Weitere Ständer und Zubehör finden Sie in unserer Kategorie Ständer und unter Zubehör. Für Montage, Beratung und Inspektion sind wir in Schwäbisch Gmünd für Sie da.
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