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Merida Dämpferpumpe Shock für Federgabel und Dämpfer, bis 21 bar, schwarz

Artikelnummer 7015000296

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Merida Dämpferpumpe Shock für Federgabel und Dämpfer, bis 21 bar, schwarzKurz-Check

Dämpferpumpe für Federgabel und Hinterbaudämpfer

Maximaldruck 21 bar (300 psi)

Luftablassknopf für Feinabstimmung in 0,2-bar-Schritten

Gummigedichteter Pumpenkopf, drehbarer Schlauch

Gewicht 210 g — passt in Rucksack und Satteltasche

UVP 29,90 €
18,99 € *-36%
Inhalt 1 Stück
*inkl. ges. MwStzzgl. Versandkosten

Merida Dämpferpumpe Shock für Federgabel und Dämpfer, bis 21 bar, schwarz

Merida Dämpferpumpe Shock

Luftpumpe für die Einstellung von Federgabel und Dämpfer. Maximaldruck 21 bar, Luftablassknopf für Feinabstimmung, gummigedichteter Pumpenkopf. 210 Gramm, schwarz.

Warum eine Dämpferpumpe keine normale Pumpe ist

Das gehört erklärt, weil beide Pumpen äußerlich ähnlich aussehen.

Was eine Reifenpumpe leistet: Sie fördert viel Luftvolumen bei niedrigem Druck. Ein Reifen braucht mehrere Liter Luft bei 2 bis 6 bar.

Was eine Dämpferpumpe leistet: Sie fördert wenig Volumen bei sehr hohem Druck. Eine Federgabel hat eine kleine Luftkammer, die je nach Fahrergewicht mit 5 bis 15 bar befüllt wird.

Was daraus folgt: Mit einer Reifenpumpe erreichen Sie diese Drücke nicht — und selbst wenn, ließen sie sich nicht ablesen. Die Skala einer Reifenpumpe endet meist bei 8 bar.

Und umgekehrt: Mit einer Dämpferpumpe einen Reifen zu füllen dauert sehr lange, weil sie pro Hub kaum Luft fördert.

Der Luftablassknopf — das eigentliche Merkmal

Das ist die Funktion, die eine Dämpferpumpe brauchbar macht.

Was er tut: Er lässt bei jedem Druck 0,2 bar ab — also 3 psi.

Warum das zählt: Beim Abstimmen einer Federung nähert man sich dem richtigen Wert von oben und unten an. Ohne Ablassknopf müsste man den Pumpenkopf abschrauben, Luft ablassen und neu aufsetzen — und dabei geht jedes Mal unkontrolliert Luft verloren.

Was daraus folgt: Mit dem Knopf lässt sich der Druck in kleinen, gleichmäßigen Schritten senken, ohne die Pumpe abzunehmen.

Warum die Schrittgröße relevant ist: Bei einer Federgabel sind 0,2 bar spürbar. Wer den Negativfederweg abstimmt, arbeitet genau in dieser Größenordnung.

Der dichtende Pumpenkopf

Ein Punkt, der beim Abschrauben zählt.

Was passiert, wenn Sie den Kopf abnehmen: Die Luft aus dem Schlauch entweicht — hörbar mit einem Zischen.

Ein wichtiger Hinweis dazu: Diese Luft kommt aus dem Schlauch, nicht aus der Gabel. Der eingestellte Druck bleibt erhalten.

Warum das erwähnenswert ist: Viele halten das Zischen für Druckverlust und pumpen nach — mit dem Ergebnis, dass der Druck bei jedem Ansetzen steigt.

Was die Gummidichtung leistet: Sie verhindert, dass der Pumpenkopf beim Aufsetzen und Abnehmen den Lack am Standrohr oder Dämpfer beschädigt.

Und der drehbare Schlauch: Er lässt sich seitlich anlegen, was die Pumpe kompakt macht — und beim Ansetzen an schwer zugänglichen Ventilen hilft.

Wofür Sie die Pumpe brauchen

Zur Grundabstimmung. Nach dem Kauf eines Rads oder nach einem Gewichtswechsel.

Zur regelmäßigen Kontrolle. Luftfedern verlieren über Monate langsam Druck — das merkt man nicht plötzlich, sondern schleichend.

Nach einem Service. Wenn Gabel oder Dämpfer geöffnet wurden, muss neu befüllt werden.

Und beim Anpassen an die Strecke. Wer für eine Tour mit Gepäck fährt, gibt vorn und hinten etwas Druck zu.

Ein praktischer Hinweis zur Kontrolle: Prüfen Sie den Druck alle paar Monate. Eine Gabel, die durchsackt, weil sie über den Winter Luft verloren hat, verändert die gesamte Geometrie des Rads.

Zur Anwendung

Vor dem Aufsetzen: Die Ventilkappe an Gabel oder Dämpfer abschrauben.

Beim Aufschrauben: Den Pumpenkopf handfest aufdrehen, bis der Zeiger den vorhandenen Druck anzeigt. Nicht mit Werkzeug — das Ventil ist klein und empfindlich.

Ein wichtiger Punkt: Beim Aufschrauben strömt etwas Luft aus der Federkammer in den Schlauch. Bei kleinen Luftkammern — etwa an einer Federgabel mit wenig Volumen — fällt der angezeigte Druck dadurch spürbar niedriger aus als der tatsächliche.

Was daraus folgt: Nehmen Sie die Pumpe zwischendurch nicht unnötig ab. Jedes Ansetzen kostet etwas Druck.

Zum Abstimmen: Auf den Zielwert pumpen, Pumpe abnehmen, den Negativfederweg messen — und bei Bedarf nachjustieren.

Wie Sie den Negativfederweg messen: Einen Kabelbinder locker um das Standrohr legen und an den Dichtungsabstreifer schieben. In Fahrposition auf das Rad setzen, vorsichtig absteigen und den Abstand ablesen.

Zur Einordnung: Bei einer Federgabel liegt der übliche Bereich bei 15 bis 25 Prozent des Federwegs, bei einem Dämpfer bei 25 bis 30.

Ein Rat zum Vorgehen: Ändern Sie jeweils nur einen Wert — vorn oder hinten — und fahren Sie dieselbe Strecke. Zwei Änderungen gleichzeitig lassen sich nicht auseinanderhalten.

Zur Lagerung: Trocken aufbewahren und die Pumpe nicht dauerhaft unter Druck stehen lassen.

Technische Daten

Hersteller: Merida
Modell: Shock
Art: Dämpferpumpe für Federgabel und Dämpfer
Maximaldruck: 300 psi / 21 bar
Luftablass: Knopf mit 3 psi / 0,2 bar je Betätigung
Pumpenkopf: mit Gummidichtung, lackschonend
Schlauch: drehbar, seitlich anlegbar
Skala: fein abgestuft
Griff: Kunststoff
Gewicht: 210 g
Farbe: schwarz
Nicht geeignet für: Reifen — dafür braucht es eine Pumpe mit hohem Fördervolumen
Ventiltyp: nicht ausgewiesen — auf Anfrage
Hersteller-Artikelnummer: 7015000296
Lieferumfang: eine Pumpe

Häufige Fragen

Kann ich damit auch Reifen aufpumpen? Technisch ja, praktisch nein. Eine Dämpferpumpe fördert pro Hub sehr wenig Luft — für einen Reifen dauert das sehr lange.

Beim Abschrauben zischt es — verliere ich Druck? Nein. Die Luft kommt aus dem Schlauch, nicht

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