Lupine SL MiniMax AF Fahrradlampe mit Abblend- und Fernlicht, StVZO-zugelassen, 5-Ah-Akku, 35-mm-Klemmung
Lupine SL MiniMax AF mit 5-Ah-Akku
Eine StVZO-zugelassene Fahrradlampe mit blendfreiem Abblendlicht, Fernlicht bis 2.400 Lumen und Tagfahrlicht. Mit Bluetooth-Fernbedienung, Helligkeitssensor und einem 5-Ah-Akku mit Kapazitätsanzeige. Klemmung 35 Millimeter, Lampenkopf rund 100 Gramm.
Abblendlicht und Fernlicht – warum das ungewöhnlich ist
Das ist bei dieser Lampe das Kernmerkmal — und es löst einen Zielkonflikt, den fast jede Fahrradbeleuchtung hat.
Was die StVZO fordert: Ein Scheinwerfer muss so ausgelegt sein, dass er den Gegenverkehr nicht blendet.
Wie das erreicht wird: Über eine Hell-Dunkel-Grenze — das Licht wird nach oben scharf abgeschnitten.
Was daraus folgt: Ein zugelassener Scheinwerfer leuchtet die Fahrbahn aus — aber nicht weit nach vorn und nicht in die Höhe.
Wo das zur Einschränkung wird: Auf unbeleuchteten Landstraßen und Waldwegen. Dort sieht man den Fahrbahnrand, aber nicht, was in dreißig Metern kommt.
Was die SL MiniMax AF anders macht: Sie hat zwei Lichtbilder.
Das Abblendlicht. 900 Lumen mit definierter Hell-Dunkel-Grenze — StVZO-konform und blendfrei.
Und das Fernlicht. Bis 2.400 Lumen mit einer Leuchtweite von bis zu 260 Metern.
Was das praktisch bedeutet: Im Ortsbereich und bei Gegenverkehr fahren Sie mit Abblendlicht. Auf freier Strecke schalten Sie um — wie im Auto.
Ein wichtiger Hinweis zur Rechtslage: Das Fernlicht ist nicht für Situationen mit Gegenverkehr gedacht.
Warum: 2.400 Lumen ohne Hell-Dunkel-Grenze blenden erheblich — und das gilt für Autofahrer wie für entgegenkommende Radfahrer.
Was daraus folgt: Schalten Sie rechtzeitig zurück. Und genau dafür ist die Fernbedienung da.
Die Automatikfunktion
Das AF im Modellnamen steht für Automatikfunktion.
Wie sie arbeitet: Ein Helligkeitssensor erkennt die Dämmerung — und schaltet selbsttätig vom Tagfahrlicht auf das Abblendlicht um.
Wofür das gut ist:
Man vergisst das Einschalten nicht. Der häufigste Grund für unbeleuchtete Radfahrer bei Dämmerung.
Und in Unterführungen und Tunneln schaltet die Lampe von selbst.
Zum Tagfahrlicht: Es erhöht die Sichtbarkeit am Tag — und das ist an einem Rad wirksamer, als viele annehmen.
Warum: Ein Radfahrer ist im Verkehr schmal und wird leicht übersehen. Ein Lichtpunkt wird deutlich schneller wahrgenommen als eine Silhouette.
Die Bluetooth-Fernbedienung
Wie sie funktioniert: Sie wird neben dem Lenkergriff befestigt und schaltet kabellos zwischen den Lichtmodi.
Warum das mehr ist als Bequemlichkeit:
Die Hand bleibt am Griff. Ein Schalter am Lampenkopf bedeutet, dass man während der Fahrt nach vorn greift — bei Dunkelheit und auf unebener Fahrbahn keine gute Idee.
Und die Reaktion ist schnell. Wenn Gegenverkehr auftaucht, muss das Fernlicht sofort weg — und nicht erst nach einem Griffwechsel.
Was Sie dabei bedenken sollten: Die Fernbedienung braucht Platz am Lenker — neben Griff, Bremshebel und Schalthebel.
Und sie hat eine eigene Stromversorgung. Ob Batterie oder Akku und wie lange sie hält, geht aus den Herstellerangaben in unserem System nicht hervor — wir klären es auf Anfrage.
Der Akku und die Kapazitätsanzeige
Zur Bauart: Ein externer Akku mit 5 Amperestunden, der mit einem beschichteten Klettband am Ober- oder Unterrohr befestigt wird.
Warum die Lampe einen externen Akku hat:
Der Lampenkopf bleibt leicht. Rund 100 Gramm — und das zählt am Lenker, wo Gewicht das Lenkverhalten beeinflusst.
Und die Kapazität ist größer. Ein Akku im Lampenkopf wäre bei dieser Leistung nach kurzer Zeit leer.
Zur SmartCore-Anzeige: Sie zeigt die verbleibende Kapazität per Knopfdruck am Akku selbst.
Warum das bei einer Lampe dieser Klasse zählt: Wer im Dunkeln unterwegs ist, will vor der Fahrt wissen, wie weit die Ladung reicht — nicht unterwegs feststellen, dass sie es nicht tut.
Ein Hinweis zur Leuchtdauer: Sie hängt stark vom gewählten Modus ab. Zwischen Tagfahrlicht und Fernlicht bei 2.400 Lumen liegt ein Vielfaches.
Die konkreten Laufzeiten gehen aus den Angaben in unserem System nicht hervor — wir nennen sie Ihnen auf Anfrage.
Und ein praktischer Hinweis zur Kälte: Bei niedrigen Temperaturen sinkt die verfügbare Kapazität von Lithium-Akkus deutlich. Im Winter also mit weniger Reserve rechnen.
Vor der Bestellung: die Lenkerklemmung
Was diese Ausführung braucht: Einen Lenkerdurchmesser von 35 Millimetern an der Montagestelle.
Der wichtigste Hinweis dazu: Ein Lenker ist nicht überall gleich dick.
Wie ein Lenker aufgebaut ist: In der Mitte, wo der Vorbau klemmt, ist er am dicksten — zu den Enden hin verjüngt er sich.
Was daraus folgt: 35 Millimeter ist ein Klemmmaß im mittleren Lenkerbereich — der Standard moderner Mountainbike-Lenker.
Zur Abgrenzung: Verbreiteter ist 31,8 Millimeter — und im Griffbereich außen sind es 22,2.
Wie Sie es prüfen: Messen Sie mit einem Messschieber an der Stelle, an der die Lampe sitzen soll — oder lesen Sie den Wert vom Lenker ab.
Ein Hinweis zu anderen Ausführungen: Lupine führt die Halterungen in mehreren Durchmessern. Wenn Ihr Lenker nicht 35 Millimeter misst, sprechen Sie uns an — wir prüfen, welche Ausführung passt.
Zur Montageposition: Der Lampenkopf wird mittig neben dem Vorbau montiert.
Warum das zählt: Eine mittige Position ergibt eine symmetrische Ausleuchtung — bei seitlicher Montage liegt der Lichtkegel schief.
Was Sie dort prüfen sollten: Ob der Platz frei ist — zwischen Computerhalterung, Klingel und gegebenenfalls einer Handyhalterung.
Wetterfestigkeit und Robustheit
Zwei Schutzklassen sind ausgewiesen — und beide sind ungewöhnlich hoch.
IP67.
Was das bedeutet: Vollständig staubdicht — und geschützt gegen zeitweiliges Untertauchen.
Zur Einordnung: Die meisten Fahrradleuchten haben IPX4 oder IPX5 — also Schutz gegen Spritzwasser. IP67 geht deutlich darüber hinaus.
Was das praktisch heißt: Dauerregen, Furten und Schlammfahrten sind unproblematisch.
IK09.
Was das bedeutet: Eine genormte Angabe für Stoßfestigkeit — IK09 steht für eine hohe Schlagenergie.
Warum das bei einer Lampe zählt: Sie sitzt exponiert am Lenker — und kommt bei einem Sturz oder beim Umfallen als Erstes auf.
Zum Gehäuse: CNC-gefrästes Aluminium, schwarz eloxiert.
Warum Aluminium bei dieser Leistung nötig ist: Eine LED mit 2.400 Lumen erzeugt erhebliche Abwärme.
Was daraus folgt: Das Gehäuse dient als Kühlkörper. Ein Kunststoffgehäuse könnte die Wärme nicht abführen — und dann müsste die Lampe die Leistung drosseln.
Ein praktischer Hinweis dazu: Bei langsamer Fahrt oder im Stand fehlt der Fahrtwind. Manche Hochleistungslampen drosseln dann automatisch — das ist Schutz, kein Defekt.
Zur Montage und Ausrichtung
Den Lampenkopf montieren. Mittig neben dem Vorbau, mit dem Schnellspanner aus CNC-Aluminium.
Gleichmäßig fixieren — die Klemmung muss ringsum anliegen.
Den Akku befestigen. Mit dem beschichteten Klettband am Ober- oder Unterrohr.
Ein Hinweis zum Lackschutz: Auch ein beschichtetes Klettband scheuert, wenn Sand darunter gerät. Bei einem hochwertigen Lack oder Carbonrahmen lohnt eine Schutzfolie darunter.
Das Kabel verlegen. Ohne Spannung und ohne enge Radien.
Warum das zählt: Ein Kabel, das bei jeder Lenkbewegung gedehnt wird, bricht innen — und der Fehler zeigt sich erst später als sporadischer Ausfall.
Und den vollen Lenkeinschlag prüfen. In keiner Lenkerstellung darf etwas spannen oder scheuern.
Die Fernbedienung griffnah montieren — so, dass der Daumen sie erreicht, ohne dass die Hand den Griff verlässt.
Die Ausrichtung ist der entscheidende Schritt.
Wie es richtig ist: Die Hell-Dunkel-Grenze des Abblendlichts muss auf der Fahrbahn liegen — nicht in Augenhöhe entgegenkommender Verkehrsteilnehmer.
Wie Sie das prüfen: Stellen Sie das Rad in etwa fünf Metern Abstand vor eine Wand. Die Hell-Dunkel-Grenze sollte deutlich unter der Höhe des Scheinwerfers liegen.
Und im belasteten Zustand einstellen: Ein Rad mit Fahrer sackt hinten ein, und der Scheinwerfer richtet sich dadurch höher aus. Die Einstellung am unbelasteten Rad täuscht.
Bei 900 Lumen Abblendlicht ist das keine Nebensache — eine falsch eingestellte Lampe dieser Leistung blendet erheblich.
Vor der ersten Fahrt testen: Tagfahrlicht, Abblendlicht und Fernlicht durchschalten — und die Fernbedienung ausprobieren.
Nach Regenfahrten: Kontakte trocken halten und die Befestigungen auf festen Sitz prüfen.
Wir montieren gern für Sie und richten den Lichtkegel im belasteten Zustand aus.
Zur Rechtslage
Zur Zulassung: Die SL MiniMax AF ist StVZO-zugelassen.
Woran Sie eine zugelassene Leuchte erkennen: An einer Prüfnummer auf dem Gehäuse — beginnend mit einem K und einer Wellenlinie.
Und ein Hinweis zum Rücklicht: Ein Scheinwerfer allein genügt nicht. Vorgeschrieben sind zusätzlich ein rotes Rücklicht und Rückstrahler — vorn, hinten, an den Pedalen und seitlich.
Zum Fernlicht: Es gehört nur dort eingesetzt, wo kein Gegenverkehr blendbar ist.
Technische Daten
Hersteller: Lupine
Modell: SL MiniMax AF
Art: Fahrradlampe mit externem Akku
Zulassung: StVZO
Abblendlicht: 900 Lumen, blendfrei mit Hell-Dunkel-Grenze
Fernlicht: bis 2.400 Lumen
Leuchtweite: bis 260 m
Tagfahrlicht: ja
Automatik: Helligkeitssensor, schaltet selbsttätig auf Abblendlicht
Bedienung: Bluetooth-Fernbedienung für den Lenker
Akku: 5 Ah mit SmartCore-Kapazitätsanzeige
Akkubefestigung: beschichtetes Klettband am Ober- oder Unterrohr
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