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Motorex Copper Paste Kupfer-Montagepaste für Fahrrad und Werkstatt, 100 g Dose mit Pinsel

Artikelnummer 7017000010

Lagernd, versandbereit in 1 Werktag

Motorex Copper Paste Kupfer-Montagepaste für Fahrrad und Werkstatt, 100 g Dose mit PinselKurz-Check

Montagepaste auf Kupferbasis für Schrauben und Gewinde

Verhindert Festrosten und Kaltverschweißen

Besonders für Stahlschrauben in Aluminiumgewinden

100-g-Dose mit integriertem Pinsel

Nicht für Wälzlager und schnelldrehende Gleitlager

UVP 17,90 €
12,95 € *-28%
Inhalt 100 Gramm
Inhalt: 100 Gramm
Grundpreis: 129,50 € / Kilogramm
*inkl. ges. MwStzzgl. Versandkosten

Motorex Copper Paste Kupfer-Montagepaste für Fahrrad und Werkstatt, 100 g Dose mit Pinsel

Motorex Copper Paste in der 100-g-Pinseldose

Eine Montagepaste auf Kupferbasis, die eine Trennschicht zwischen Metallflächen bildet — gegen Anfressen und Festrosten von Schrauben, Gewinden und Presssitzen. Ohne Graphit, Molybdändisulfid und Blei. Die Dose hat einen integrierten Pinsel.

Wofür man sie am Fahrrad braucht

Die Herstellerangaben nennen Temperaturen bis 900 Grad — am Fahrrad wird das nie erreicht. Der eigentliche Grund, warum diese Paste in jeder Fahrradwerkstatt steht, ist ein anderer: die Materialpaarung.

Das Problem: An einem modernen Rad treffen ständig Stahlschrauben auf Aluminiumgewinde. Pedale in Kurbeln, Bremssättel an Rahmen und Gabeln, Flaschenhalter, Schaltaugen, Gepäckträger.

Was dabei passiert: Zwischen Stahl und Aluminium entsteht bei Feuchtigkeit Kontaktkorrosion. Die beiden Metalle bilden ein galvanisches Element — und das Aluminium wird dabei angegriffen.

Das Ergebnis nach ein paar Jahren: Die Schraube sitzt bombenfest. Und beim Versuch, sie zu lösen, reißt entweder der Schraubenkopf ab oder das Gewinde aus dem Aluminium.

Warum das teuer wird: Ein ausgerissenes Gewinde im Rahmen oder in einer Kurbel ist ein erheblicher Schaden. Ein ausgerissenes Pedalgewinde bedeutet einen neuen Kurbelarm, ein ausgerissenes Bremssattelgewinde am Rahmen im ungünstigsten Fall einen Rahmenschaden.

Was die Paste macht: Sie legt eine Trennschicht zwischen die beiden Metalle. Der elektrische Kontakt wird unterbrochen, und die Korrosion findet nicht statt.

Und sie bleibt wirksam — anders als normales Fett, das mit der Zeit auswäscht oder verharzt.

Wo sie am Rad hingehört

An Pedalgewinde. Der häufigste Fall überhaupt. Ein festgerostetes Pedal bekommt man oft nur mit erheblichem Aufwand heraus — und dabei geht regelmäßig die Kurbel kaputt.

An Bremssattelschrauben. Sie sitzen exponiert und bekommen Spritzwasser und Streusalz ab.

An Bremsscheibenschrauben. Die kleinen Torx-Schrauben korrodieren gern fest — und ein rund gedrehter Torx an einer Bremsscheibe ist ein echtes Ärgernis.

Auf der Rückseite von Bremsbelägen. Ein hauchdünner Auftrag gegen Quietschen — er dämpft die Schwingungen zwischen Belagrückseite und Bremskolben. Wichtig dabei: niemals auf das Reibmaterial oder die Bremsscheibe.

An Schaltaugen, Flaschenhaltern und Gepäckträgerschrauben. Überall dort, wo Stahl in Aluminium geht.

Und an Presssitzen — etwa Innenlagerschalen im Rahmen, wenn der Hersteller keine andere Vorgabe macht.

Wo sie nicht hingehört:

Nicht in Wälzlager und nicht in schnelldrehende Gleitlager. Dort ist sie zu zäh und behindert den Lauf.

Nicht an Carbonteile. Für Carbon-Klemmstellen gehört Carbon-Montagepaste hin — sie enthält feine Partikel, die die Reibung erhöhen. Kupferpaste tut das Gegenteil und lässt Carbonteile rutschen.

Nicht auf Bremsscheiben und Bremsbeläge. Das ist der Punkt, bei dem Vorsicht angebracht ist: Ein verölter Bremsbelag lässt sich nicht reinigen und muss ersetzt werden.

Der wichtigste Hinweis: Drehmoment

Das ist der Punkt, den viele übersehen — und er kann teuer werden.

Was passiert: Montagepaste senkt die Reibung im Gewinde. Bei gleichem Drehmoment wird die Schraube dadurch stärker vorgespannt als in einem trockenen Gewinde.

Was daraus folgt: Wer mit Paste arbeitet und trotzdem das volle Drehmoment aufbringt, überspannt die Verbindung. Bei einem Aluminiumgewinde kann das Gewinde nachgeben, ohne dass man es merkt.

Der praktische Rat: Bei geschmierten Gewinden eher am unteren Ende des vorgegebenen Bereichs anziehen. Und wenn der Hersteller ausdrücklich ein Trockendrehmoment angibt, gilt das.

Ein zweiter Punkt: Kupferpaste ist kein Schraubensicherungsmittel. Wo eine Schraube gegen Losdrehen gesichert werden muss — etwa an Kettenblattschrauben oder Bremsscheibenschrauben —, gehört mittelfeste Schraubensicherung hin, nicht Montagepaste.

Und beide zusammen gehen nicht: Schraubensicherung braucht ein sauberes, fettfreies Gewinde, um zu haften.

Zur Anwendung

Die Flächen reinigen. Altes Fett, Schmutz und Korrosionsreste entfernen — die Paste wirkt nur auf sauberem Metall.

Dünn auftragen. Der integrierte Pinsel macht das einfach. Ein dünner Film genügt — mehr bringt nichts und quillt beim Anziehen heraus.

Und die Dose gut verschließen. Sie trocknet sonst ein.

Ein Hinweis zur Handhabung: Kupferpaste färbt kräftig. Sie geht schwer von den Händen und hinterlässt Spuren auf Lack und Kleidung — Handschuhe und ein Lappen daneben ersparen Ärger.

Zur Menge: 100 Gramm sind für den Hausgebrauch eine große Menge. Für einen Pedalwechsel braucht man wenige Milligramm — die Dose reicht über Jahre.

Technische Daten

Produkt: Motorex Copper Paste, Montagepaste auf Kupferbasis
Inhalt: 100 g
Gebinde: Dose mit integriertem Pinsel
Temperaturbereich: −40 bis +900 °C, kurzfristig bis +1200 °C
Grundöl: paraffinbasiert bis 280 °C, darüber Schmierung durch Kupferpartikel
Frei von: Graphit, Molybdändisulfid und Blei
Geeignet für: Schrauben, Gewinde und Presssitze, besonders Stahl in Aluminium
Nicht geeignet für: Wälzlager, schnelldrehende Gleitlager, Carbon-Klemmstellen sowie Bremsscheiben und Reibflächen von Bremsbelägen
Grundpreis: 119,50 € je Kilogramm
Hersteller-Artikelnummer: 7017000010
Lieferumfang: eine Dose

Häufige Fragen

Wofür brauche ich Kupferpaste am Fahrrad? Vor allem dort, wo Stahlschrauben in Aluminiumgewinden sitzen — Pedale, Bremssättel, Bremsscheiben, Flaschenhalter. Die Paste verhindert, dass die Verbindung festkorrodiert.

Darf ich sie an Carbonteilen verwenden? Nein. Für Carbon-Klemmstellen gibt es eigene Montagepaste mit reibungserhöhenden Partikeln — Kupferpaste würde Carbonteile rutschen lassen.

Ändert die Paste das Drehmoment? Ja. Sie senkt die Reibung, wodurch die Schraube bei gleichem Drehmoment stärker vorgespannt wird. Bei geschmierten Gewinden eher am unteren Ende des Bereichs anziehen.

Ersetzt sie Schraubensicherung? Nein — im Gegenteil. Wo eine Schraube gegen Losdrehen gesichert werden muss, gehört mittelfeste Schraubensicherung hin, und die braucht ein fettfreies Gewinde.

Kann ich sie gegen quietschende Bremsen einsetzen? Ein hauchdünner Auftrag auf der Rückseite der Beläge dämpft Schwingungen. Niemals auf das Reibmaterial oder die Bremsscheibe — verölte Beläge lassen sich nicht reinigen.

Montage in unserer Werkstatt: Wir arbeiten bei Schraubverbindungen mit der passenden Paste und dem richtigen Drehmoment — und lösen auch festsitzende Verbindungen. Ruf uns an unter 07171 929 556.

Weiteres Werkstattmaterial findest du in unserer Kategorie Schmier- und Pflegemittel und unter Werkstattbedarf. Für Montage, Service und Inspektion ist unsere Werkstatt in Schwäbisch Gmünd für dich da.

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