Kontakt
Retoure
Versand
30 Tage Rückgaberecht
Ladengeschäfte mit Werkstatt
Kauf auf Rechnung
Bike Leasing

Schwalbe Marathon Plus Tour Drahtreifen 28 x 1.50 Zoll, 40-622, mit Reflexstreifen

Artikelnummer SB11159359

Leider Ausverkauft

Schwalbe Marathon Plus Tour Drahtreifen 28 x 1.50 Zoll, 40-622, mit ReflexstreifenKurz-Check

Trekkingreifen mit besonders starkem Pannenschutz

Größe 28 x 1.50 Zoll, ETRTO 40-622

SmartGuard-Einlage, die dickste im Schwalbe-Programm

Reflexstreifen an der Flanke, Profil HS619

Luftdruck 3,5 bis 6,0 bar, Maximallast 112 kg, 960 g

UVP 43,90 €
29,95 € *-32%
Inhalt 1 Stück
*inkl. ges. MwStzzgl. Versandkosten

Schwalbe Marathon Plus Tour Drahtreifen 28 x 1.50 Zoll, 40-622, mit Reflexstreifen

Schwalbe Marathon Plus Tour in 28 × 1.50

Der Marathon Plus ist Schwalbes Reifen für maximalen Pannenschutz und der bekannteste Fahrradreifen überhaupt. Diese Tour-Ausführung hat ein Profil für Asphalt und feste Naturwege, misst 40-622 und trägt Reflexstreifen an der Flanke. Drahtreifen, 960 Gramm, Maximallast 112 Kilogramm.

SmartGuard – was die Einlage tatsächlich leistet

Schwalbe bewirbt den Marathon Plus als „unplattbar". Das ist ein Markenbegriff, keine Garantie — und es lohnt zu wissen, wogegen die Einlage tatsächlich hilft und wogegen nicht.

Der SmartGuard ist eine rund fünf Millimeter starke Schicht aus elastischem Kautschuk zwischen Karkasse und Lauffläche. Sie ist die dickste Pannenschutzeinlage in Schwalbes Programm — zum Vergleich: Alltagsreifen der Plus-Klassen liegen bei drei Millimetern, einfachere Schutzgürtel bei einem bis anderthalb.

Wie sie arbeitet: Ein spitzer Gegenstand — Glassplitter, Dorn, Drahtrest — dringt in die Lauffläche ein. Statt durchzustechen, wird er von der elastischen Schicht aufgehalten; sie gibt nach, schließt sich um ihn und lässt ihn nicht weiter. Das ist der Grund, warum der Marathon Plus bei genau der Pannenart wirkt, die im Alltag am häufigsten vorkommt.

Wogegen sie nicht hilft — und das gehört ehrlich dazu:

Der Durchschlag. Wer mit zu wenig Luftdruck über eine Bordsteinkante fährt, klemmt den Schlauch zwischen Felgenhorn und Hindernis ein. Damit hat die Einlage nichts zu tun — sie sitzt unter der Lauffläche, der Schaden entsteht seitlich.

Die Flanke. Sie ist nicht in gleicher Stärke geschützt. Ein Schnitt an einer scharfen Kante oder ein Riss durch einen Bordsteinkontakt geht auch hier durch.

Das Felgenband. Ist es verrutscht oder zu schmal, sticht ein Speichenende von innen in den Schlauch — und man sucht den Fehler dann vergeblich außen am Reifen.

Was du dafür bezahlst: Gewicht und Rollwiderstand. Mit 960 Gramm ist dieser Reifen deutlich schwerer als ein ungeschützter Tourenreifen, und die fünf Millimeter Kautschuk werden bei jeder Umdrehung mitverformt. Das spürt man beim Beschleunigen und über eine lange Strecke auch an den Beinen.

Die ehrliche Abwägung: Für ein Rad, das täglich zur Arbeit fährt, ist der Handel eindeutig — ein Plattfuß auf dem Weg ins Büro kostet mehr als jedes eingesparte Watt. Für sportlich gefahrene Touren gibt es leichtere Reifen mit gutem Schutz. Der Marathon Plus ist keine Allzwecklösung, sondern eine bewusste Entscheidung für Verlässlichkeit.

Der Luftdruck – die eine Zahl, an der alles hängt

Der zulässige Bereich liegt bei 3,5 bis 6,0 bar. Das ist eine große Spanne, und die Wahl darin entscheidet über Komfort, Rollwiderstand und Pannenrisiko gleichermaßen.

Zu wenig Druck ist bei diesem Reifen der teuerste Fehler. Er walkt dann stärker, was den Rollwiderstand erhöht — und vor allem: Der Durchschlagschutz sinkt. Genau die Pannenart, gegen die die SmartGuard-Einlage nichts ausrichtet, wird dadurch wahrscheinlicher. Wer einen Pannenschutzreifen fährt und den Druck nicht prüft, hebelt seinen eigenen Schutz aus.

Zu viel Druck macht den Reifen hart. Er springt über Unebenheiten, statt sie wegzustecken — das kostet Komfort und auf rauem Untergrund sogar Tempo, weil das ganze Rad in Bewegung gerät.

Als Orientierung: Je schwerer die Gesamtlast aus Fahrer, Rad und Gepäck, desto weiter am oberen Ende des Bereichs. Ein E-Bike mit Gepäckträgertaschen liegt näher an 6,0 bar, ein leichtes Rad ohne Zuladung eher bei 4,0.

Und die Praxis dazu: Butylschläuche verlieren Luft — spürbar innerhalb weniger Wochen. Einmal im Monat prüfen ist die wirksamste Einzelmaßnahme gegen Pannen, die es gibt, und sie kostet zwei Minuten.

Die Maximallast von 112 Kilogramm je Reifen gilt für Fahrer, Rad und Gepäck zusammen, aufgeteilt auf beide Räder. Für schwere E-Bikes mit Zuladung ist das reichlich bemessen.

Der Reflexstreifen – Sichtbarkeit von der Seite

An der Flanke läuft ein reflektierender Streifen rundum. Das wirkt wie ein Detail, ist aber die wirksamste passive Sicherheitsmaßnahme am ganzen Rad.

Front- und Rücklicht decken nur zwei Richtungen ab. Von der Seite sind sie kaum zu sehen — und genau von dort kommt die Gefahr, die statistisch am häufigsten zu Unfällen führt: das abbiegende oder aus einer Einfahrt kommende Fahrzeug an einer Kreuzung.

Ein Reflexstreifen löst das auf eine Weise, die kein Licht kann: Er bildet einen leuchtenden Kreis, der sich dreht. Das Auge erkennt Bewegung deutlich schneller als einen statischen Punkt — und ein rotierender Ring wird sofort als Fahrrad eingeordnet, nicht als Reflexion an einem geparkten Auto.

Dazu kommt: Er funktioniert immer. Keine Batterie, kein Einschalten, kein Vergessen.

Die StVZO fordert für Fahrräder eine seitliche Kennzeichnung — entweder Speichenreflektoren oder umlaufende reflektierende Streifen. Mit diesem Reifen ist die Vorgabe erfüllt, und du kannst auf die Speichenreflektoren verzichten, die viele als störend empfinden.

40 Millimeter Breite – passt er an dein Rad?

Die Größe 40-622 bedeutet 40 Millimeter Breite auf einer Felge mit 622 Millimetern Durchmesser — dem Maß, das an Trekkingrädern als „28 Zoll" und an Mountainbikes als „29 Zoll" bezeichnet wird.

So prüfst du es: Auf der Flanke deines alten Reifens steht die ETRTO-Angabe. Die zweite Zahl muss 622 sein. Die erste — die Breite — kann abweichen, dann ändert sich das Fahrverhalten entsprechend.

Wenn du von einem schmaleren Reifen kommst: Prüf die Rahmenfreiheit. Zwischen Reifen und Rahmen, Gabel und Schutzblech sollte ringsum ein Finger Platz bleiben. Bei Trekkingrädern mit eng sitzenden Schutzblechen kann es bei 40 Millimetern knapp werden — und ein Schutzblech, das schleift, ist im Winter mit Laub und Schnee ein echtes Problem.

Ein Hinweis zur Montage: Der Marathon Plus ist wegen seiner dicken Einlage deutlich steifer als ein normaler Reifen und lässt sich entsprechend schwerer aufziehen. Der Trick ist derselbe wie immer, nur wichtiger: den Wulst rundum ins tiefe Felgenbett drücken, bevor man die letzte Stelle über das Horn hebt. Wer das auslässt, kämpft — und beschädigt im Zweifel den Schlauch. Wir ziehen ihn dir gern auf.

Technische Daten

Modell: Schwalbe Marathon Plus Tour, Profil HS619
Größe: 28 × 1.50 Zoll, ETRTO 40-622, entspricht 700 × 38C
Bauart: Drahtreifen
Pannenschutz: SmartGuard, rund 5 mm
Linie: Performance Line
Gummimischung: Addix
Karkasse: 67 EPI
Flanke: mit umlaufendem Reflexstreifen, Black Reflex
Luftdruck: 3,5 bis 6,0 bar
Maximallast: 112 kg
Gewicht: 960 g
Einsatzbereich: Trekking, Alltag und Touren, auch am E-Bike
EAN: 4026495905176
Hersteller-Artikelnummer: SB11159359
Lieferumfang: ein Reifen

Häufige Fragen

Ist der Marathon Plus wirklich unplattbar? „Unplattbar" ist Schwalbes Markenbegriff. Die 5 mm starke Einlage schützt sehr wirksam gegen Einstiche von Scherben, Dornen und Draht. Gegen Durchschläge bei zu wenig Luftdruck und gegen Flankenschnitte hilft sie nicht.

Passt der Reifen an mein Rad? Die zweite Zahl der ETRTO-Angabe auf deinem alten Reifen muss 622 sein. Prüf zusätzlich die Rahmenfreiheit — bei 40 mm sollte ringsum ein Finger Platz bleiben, auch zum Schutzblech.

Welchen Luftdruck soll ich fahren? Zwischen 3,5 und 6,0 bar, je nach Gesamtgewicht. Bei einem beladenen E-Bike näher an 6,0. Wichtig ist die regelmäßige Kontrolle — zu wenig Druck hebelt den Pannenschutz aus.

Wie viele Reifen bekomme ich? Der Preis gilt für einen Reifen. Für ein komplettes Rad brauchst du zwei — es lohnt sich, beide gleichzeitig zu wechseln.

Rollt er nicht sehr schwer? Er ist mit 960 g deutlich schwerer als ein ungeschützter Tourenreifen, und das merkt man beim Beschleunigen. Für ein Alltagsrad ist das der Preis für Verlässlichkeit; für sportliche Touren gibt es leichtere Alternativen mit gutem Schutz.

Montage in unserer Werkstatt: Wir ziehen den Reifen auf — bei dieser Bauart eine Arbeit, die Erfahrung spart —, prüfen Felgenband und Schlauch und stellen den passenden Druck ein. Ruf uns an unter 07171 929 556.

Weitere Reifen findest du in unserer Kategorie Reifen und Schläuche und in der Schwalbe Markenwelt. Für Montage, Reifenwechsel und Inspektion ist unsere Werkstatt in Schwäbisch Gmünd für dich da.

Sie haben Fragen
zum Produkt?

Schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an.
Unsere Experten helfen Ihnen gerne.

07171-929556

vertrieb@nubuk-bikes.de