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SRAM Bremsbeläge organisch mit Stahlträgerplatte für Elixir, Level und DB2, Satz für einen Bremssattel

Artikelnummer 00.5318.024.001

Versandbereit in 3-7 Werktagen

SRAM Bremsbeläge organisch mit Stahlträgerplatte für Elixir, Level und DB2, Satz für einen BremssattelKurz-Check

Organische Bremsbeläge mit Stahlträgerplatte

Für SRAM Elixir, Level, DB2 und Road 2-Piece Bremssättel

Leises Bremsverhalten und feine Dosierbarkeit

Schonender zur Bremsscheibe als gesinterte Beläge

Zwei Beläge — Satz für einen Bremssattel

UVP 29,95 €
18,95 € *-37%
Inhalt 1 Stück
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SRAM Bremsbeläge organisch mit Stahlträgerplatte für Elixir, Level und DB2, Satz für einen Bremssattel

SRAM Bremsbeläge organisch für Elixir, Level und DB2

Organische Bremsbeläge mit Stahlträgerplatte für SRAM-Bremssättel der Reihen Elixir, Level, DB2 und Road 2-Piece — ausgelegt auf leises Bremsverhalten und feine Dosierbarkeit.

Ein Hinweis zur Menge: Der Satz enthält zwei Beläge — also die Bestückung für einen Bremssattel. Für Vorder- und Hinterradbremse brauchen Sie zwei Sätze.

Organisch oder gesintert — die Grundentscheidung

Das ist bei einem Bremsbelag die Frage, die alles andere bestimmt.

Woraus ein organischer Belag besteht: Aus einer Mischung mit Harzbindung — daher auch die Bezeichnung Resin.

Woraus ein gesinterter Belag besteht: Aus Metallpartikeln, die unter Hitze und Druck verbunden werden.

Was für organische Beläge spricht:

Sie sind leiser. Deutlich — und das ist der häufigste Grund, aus dem Kunden wechseln.

Sie sprechen weicher an. Und lassen sich feiner dosieren.

Und sie sind schonender zur Scheibe. Der Abrieb ist weniger aggressiv — die Bremsscheibe hält länger.

Was Sie dafür in Kauf nehmen:

Geringere Hitzestandfestigkeit. Bei langen, heißen Abfahrten kann die Bremsleistung nachlassen.

Und kürzere Standzeit bei Nässe und Schmutz. Ein organischer Belag verschleißt im Schlamm schneller.

Wofür organisch die richtige Wahl ist:

Für Alltag und Stadtverkehr. Dort zählt Dosierbarkeit — und ein quietschendes Rad ist im Straßenverkehr unangenehm.

Für Trail und moderate Bedingungen.

Und für alle, denen die Bremse zu laut ist.

Wofür gesintert besser wäre: Für lange Alpenabfahrten, für Dauernässe — und für schwere E-Bikes, bei denen mehr Masse abgebremst werden muss.

Ein wichtiger Hinweis dazu: Nicht jede Bremsscheibe ist für gesinterte Beläge freigegeben. Prüfen Sie die Herstellerangabe, bevor Sie wechseln — sie steht in aller Regel auf der Scheibe.

Die Stahlträgerplatte

Das ist die zweite Materialangabe — und sie betrifft nicht den Reibbelag, sondern die Platte darunter.

Was die Trägerplatte macht: Sie hält den Reibbelag und überträgt die Kraft vom Kolben.

Zur Abgrenzung: Verbreitet sind Stahl und Aluminium.

Was Stahl leistet:

Höhere Festigkeit. Die Platte verformt sich nicht unter Druck.

Und bessere Haltbarkeit. Besonders an den Aufnahmepunkten für den Sicherungssplint.

Was Sie dafür in Kauf nehmen: Etwas mehr Gewicht — und eine geringere Wärmeableitung als bei Aluminium.

Ein praktischer Hinweis: Für Alltags- und Trailbremsen ist Stahl der robustere Weg. Aluminiumträger mit Kühlrippen sind für Fahrer gedacht, die viel und lange bergab bremsen.

Vor der Bestellung: der Bremssattel

Das ist die entscheidende Prüfung — und bei SRAM ist sie leichter als bei anderen Herstellern.

Wofür die Beläge ausgewiesen sind: Elixir, Level, DB2 und Road 2-Piece.

Was diese Bremsen gemeinsam haben: Sie nutzen dieselbe Belagform — und einen zweiteiligen Bremssattel.

Was ein TwoPiece Caliper ist: Ein Bremssattel, der aus zwei verschraubten Hälften besteht.

Zur Abgrenzung: Daneben gibt es Monoblock-Sättel aus einem Stück — und die haben teils eine andere Belagform.

Wo Sie Ihre Bremse erkennen: Die Bezeichnung steht in aller Regel auf dem Bremssattel oder dem Bremshebel aufgedruckt.

Und was Sie sonst tun können: Nehmen Sie den alten Belag heraus und vergleichen Sie die Form.

Ein wichtiger Hinweis zu SRAM: SRAM führt daneben Bremsen mit Vierkolben-Sätteln — Code, Guide RE und weitere. Sie brauchen eine andere Belagform.

Woran Sie das erkennen: Schauen Sie in den Bremssattel. Zwei Kolben oder vier — das ist der schnellste Test.

Nennen Sie uns Rad und Bremse, oder bringen Sie den alten Belag vorbei. Wir gleichen die Form ab — bei einem Passteil ist das schneller erledigt als eine Rücksendung.

Wann Beläge gewechselt werden

Woran Sie es erkennen:

Die Belagstärke. Das ist das verbindliche Kriterium.

Was zu messen ist: Die verbleibende Reibbelagdicke — ohne die Trägerplatte.

Zur Einordnung: Bei den meisten Herstellern liegt die Verschleißgrenze bei etwa 0,5 Millimetern Reibbelag. Prüfen Sie die Vorgabe für Ihre Bremse.

Wie Sie es prüfen: Von oben in den Bremssattel schauen — bei ausgebautem Laufrad geht es leichter.

Der Hebelweg wird länger. Der Hebel kommt näher an den Griff.

Es schleift oder quietscht dauerhaft.

Und die Bremsleistung lässt nach.

Ein wichtiger Hinweis: Wechseln Sie rechtzeitig.

Warum: Ein bis auf die Trägerplatte abgefahrener Belag zerstört die Bremsscheibe. Metall auf Metall — und dann ist aus einem 19-Euro-Belagsatz ein Scheibenwechsel geworden.

Und immer beide Seiten wechseln. Ein Sattel bekommt zwei neue Beläge — nicht einen.

Zum Wechsel

Beim Belagwechsel ist sauberes Arbeiten der entscheidende Punkt.

Der wichtigste Grundsatz: Kein Öl und kein Fett an Belag oder Scheibe.

Warum: Ein Fettfinger auf dem Reibbelag macht ihn unbrauchbar. Er lässt sich nicht abwaschen — die Mischung ist porös und nimmt es auf.

Was daraus folgt: Fassen Sie neue Beläge nur an der Trägerplatte an — und waschen Sie sich vorher die Hände.

Was beim Wechsel anfällt:

Das Laufrad ausbauen.

Die Sicherung lösen. Je nach Bremse ein Splint, eine Schraube oder ein Federclip.

Die alten Beläge entnehmen und die Belagstärke zum Vergleich anschauen.

Die Kolben zurückstellen. Vorsichtig und gleichmäßig — mit einem Kolbenrücksteller oder einem breiten Kunststoffwerkzeug.

Was Sie dabei vermeiden sollten: Einen Schraubendreher. Eine verkratzte Kolbenoberfläche zerstört die Dichtung — und dann verliert der Sattel Bremsflüssigkeit.

Und ein Hinweis dazu: Prüfen Sie beim Zurückstellen, ob der Ausgleichsbehälter am Hebel überläuft. Bei einer randvoll befüllten Bremse kann das vorkommen.

Die Bremsscheibe reinigen. Mit Bremsenreiniger oder Isopropanol — und auf Mindestdicke prüfen.

Warum die Scheibe mit geprüft gehört: Sie ist ebenfalls ein Verschleißteil. Die Mindestdicke ist auf der Scheibe eingeprägt.

Die neuen Beläge einsetzen und die Sicherung korrekt montieren.

Und den Bremssattel ausrichten. So, dass die Scheibe mittig zwischen den Belägen läuft.

Das Einbremsen

Der Schritt, der am häufigsten übersprungen wird — und der über die Bremsleistung entscheidet.

Was dabei passiert: Es baut sich eine gleichmäßige Reibschicht auf der Scheibe auf.

Warum das nötig ist: Ein neuer Belag hat noch keinen Kontakt zur Scheibe hergestellt. Die volle Bremsleistung liegt erst an, wenn beide Flächen aufeinander eingelaufen sind.

Wie es geht: Auf freier Strecke mehrfach aus mittlerem Tempo gleichmäßig bis fast zum Stillstand abbremsen — und dabei nicht vollständig anhalten.

Wie oft: Etwa zwanzig bis dreißig Mal, mit kurzen Pausen dazwischen.

Was Sie dabei vermeiden sollten: Das Rad mit heißer Bremse stehen zu lassen und den Hebel gezogen zu halten — das erzeugt eine ungleichmäßige Reibschicht.

Ein wichtiger Sicherheitshinweis: Die erste Fahrt nach einem Belagwechsel gehört auf eine Strecke ohne Verkehr. Die Bremse fühlt sich anders an — und die volle Leistung ist noch nicht da.

Nach den ersten Fahrten prüfen: Den Hebelweg, den Sitz der Beläge und die Schleiffreiheit.

Wir übernehmen den Belagwechsel gern und prüfen dabei Scheibendicke, Kolbengängigkeit und Bremsflüssigkeit mit — bei einer Bremse, die ohnehin offen ist, ist das der sinnvolle Zeitpunkt.

Wenn die Bremse quietscht

Ein Punkt, der zur Beratung gehört — weil organische Beläge häufig genau deswegen gekauft werden.

Was ein leiserer Belag bewirkt: Er reduziert die Geräusche — aber er beseitigt nicht jede Ursache.

Was sonst dahinterstecken kann:

Eine verschmutzte Scheibe. Öl, Kettenspray oder Reinigungsmittelreste — die häufigste Ursache.

Ein falsch ausgerichteter Bremssattel. Wenn die Scheibe nicht mittig läuft.

Eine verzogene Scheibe.

Und Nässe. Bei Regen quietscht praktisch jede Scheibenbremse — das ist normal und verschwindet nach den ersten Bremsungen.

Was wir empfehlen: Wenn Ihre Bremse dauerhaft quietscht, bringen Sie das Rad vorbei, bevor Sie Beläge kaufen. Häufig genügt eine Reinigung und eine Neuausrichtung des Sattels.

Technische Daten

Hersteller: SRAM
Produkt: Bremsbeläge für Scheibenbremsen
Belagtyp: organisch, geräuscharm
Trägerplatte: Stahl
Passend für: SRAM Elixir, Level, DB2 und Road 2-Piece
Bremssattel: zweiteilig, TwoPiece Caliper
Menge: zwei Beläge — Satz für einen Bremssattel
Einsatzbereich: Mountainbike, Trail, Alltag und Stadt
Eigenschaften: leise, fein dosierbar, scheibenschonend
Nicht geeignet für: SRAM-Vierkolbenbremsen wie Code und Guide RE
Hinweis: vor der ersten Fahrt einbremsen
Hersteller-Artikelnummer: 00.5318.024.001
Lieferumfang: ein Belagsatz

Häufige Fragen

Wie viele Beläge bekomme ich? Zwei — die Bestückung für einen Bremssattel. Für Vorder- und Hinterradbremse brauchen Sie zwei Sätze.

Passen sie in meine Bremse? Sie sind für SRAM Elixir, Level, DB2 und Road 2-Piece mit zweiteiligem Bremssattel. Schauen Sie in den Sattel: zwei Kolben oder vier — Vierkolbenbremsen wie Code brauchen eine andere Belagform.

Organisch oder gesintert? Organisch ist leiser, feiner dosierbar und schonender zur Scheibe. Gesintert hält bei langen heißen Abfahrten und bei Dauernässe besser — nicht jede Scheibe ist dafür freigegeben.

Muss ich die Beläge einbremsen? Ja. Etwa zwanzig- bis dreißigmal aus mittlerem Tempo gleichmäßig abbremsen, ohne ganz anzuhalten — erst dann liegt die volle Leistung an.

Meine Bremse quietscht — helfen neue Beläge? Nicht unbedingt. Häufig liegt es an einer verschmutzten Scheibe oder einem falsch ausgerichteten Sattel. Bringen Sie das Rad gern vorbei, bevor Sie Beläge kaufen.

Bremsenservice in unserer Werkstatt: Wir wechseln die Beläge, richten den Sattel aus und prüfen dabei Scheibendicke und Bremsflüssigkeit. Telefonisch erreichbar unter 07171 929 556.

Weitere Bremsbeläge finden Sie in unserer Kategorie Bremsbeläge für Scheibenbremsen und unter Bremsen. Für Bremsenservice, Belagwechsel und Inspektion ist unsere Werkstatt in Schwäbisch Gmünd für Sie da.

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