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Steuersatz 1 1/8 Zoll Ahead aus Stahl für Fahrräder, schwarz

Artikelnummer 390310

Leider Ausverkauft

Steuersatz 1 1/8 Zoll Ahead aus Stahl für Fahrräder, schwarzKurz-Check

Ahead-Steuersatz für Gabelschäfte mit 1 1/8 Zoll

Gabelschaft 28,6 mm, Steuerrohr 34,0 mm, Gabelkonus 30,0 mm

Aus Stahl, Farbe schwarz

Für Rahmen mit gerader Steuerrohr-Aufnahme

Alle drei Maße vor der Bestellung prüfen

8,90 € *
Inhalt 1 Stück
*inkl. ges. MwStzzgl. Versandkosten

Steuersatz 1 1/8 Zoll Ahead aus Stahl für Fahrräder, schwarz

Steuersatz 1 1/8 Zoll Ahead, Stahl

Ein Ahead-Steuersatz für Gabelschäfte mit 1 1/8 Zoll — aus Stahl, in Schwarz. Maße 28,6 / 34,0 / 30 mm.

Was ein Steuersatz macht

Er ist das Lager, in dem sich die Gabel dreht.

Wie er aufgebaut ist: Zwei Lagerschalen werden ins Steuerrohr des Rahmens eingepresst — oben und unten. Dazwischen läuft der Gabelschaft.

Was daraus folgt: Der Steuersatz trägt die gesamte Lenkbewegung — und bei jedem Bremsen und jeder Bodenwelle die Kräfte, die über die Gabel hereinkommen.

Warum das mehr ist als ein Lager: Ein ausgeschlagener Steuersatz macht sich beim Fahren direkt am Lenker bemerkbar.

Was „Ahead" bedeutet

Das ist die verbreitete Bauweise — und sie unterscheidet sich grundlegend von der älteren.

Beim Ahead-System ist der Gabelschaft gewindelos. Der Vorbau klemmt direkt darauf, und die Lagervorspannung wird über eine Kappenschraube oben eingestellt.

Zur Abgrenzung: Beim älteren Gewindesystem hat der Gabelschaft ein Außengewinde, und der Steuersatz wird mit einer Nutmutter eingestellt. Der Vorbau steckt dort im Schaft.

Wie Sie erkennen, was Sie haben: Schauen Sie auf den Vorbau.

Klemmt er außen um den Schaft und sitzt oben eine Kappe mit Schraube? Dann ist es Ahead.

Sieht man stattdessen eine große Mutter und der Vorbau verschwindet im Schaft? Dann ist es das Gewindesystem — und dieser Steuersatz passt nicht.

Die drei Maße — das ist die Passfrage

Bei einem Steuersatz entscheiden drei Werte darüber, ob er passt. Alle drei müssen stimmen.

28,6 Millimeter — der Gabelschaft.

Was das ist: Der Außendurchmesser des Gabelschafts. 28,6 Millimeter entsprechen 1 1/8 Zoll — dem verbreitetsten Maß.

Wie Sie es prüfen: Messen Sie den Gabelschaft mit einem Messschieber.

Zur Abgrenzung: Es gibt auch 1 Zoll (25,4 mm) an älteren Rädern und 1 1/4 Zoll (31,8 mm).

34,0 Millimeter — das Steuerrohr.

Was das ist: Der Innendurchmesser des Steuerrohrs am Rahmen. Dort werden die Lagerschalen eingepresst.

Warum das genau stimmen muss: Eine zu kleine Schale sitzt nicht fest. Eine zu große lässt sich nicht einpressen — und beschädigt beim Versuch das Steuerrohr.

Wie Sie es prüfen: Messen Sie den Innendurchmesser des Steuerrohrs — oder lassen Sie es messen.

30,0 Millimeter — der Gabelkonussitz.

Was das ist: Der Durchmesser am Gabelkopf, auf den der untere Lagerkonus aufgepresst wird.

Warum das eine eigene Angabe ist: Der Gabelschaft ist oben schmaler als am Übergang zur Gabelkrone. Dort sitzt der Konus.

Ein wichtiger Hinweis: Dieser Steuersatz ist für ein gerades Steuerrohr ausgelegt.

Was daraus folgt: An einem Rahmen mit konischem Steuerrohr — oben 1 1/8, unten 1,5 Zoll — passt er nicht.

Wie Sie das erkennen: Schauen Sie sich das Steuerrohr an. Ist es unten deutlich dicker als oben, ist es konisch.

Wenn Sie unsicher sind: Bringen Sie das Rad vorbei oder nennen Sie uns Rahmen und Gabel — wir messen die drei Werte.

Woran Sie einen defekten Steuersatz erkennen

Der Rastpunkt-Test: Heben Sie das Vorderrad an und lassen Sie den Lenker langsam von einer Seite zur anderen fallen.

Was Sie spüren sollten: Eine gleichmäßige, leichte Bewegung.

Was ein Problem anzeigt: Der Lenker rastet in der Geradeausstellung ein oder läuft ruckartig — dann sind die Lagerlaufflächen eingelaufen.

Der Spieltest: Ziehen Sie die Vorderradbremse und bewegen Sie das Rad vor und zurück.

Was ein Problem anzeigt: Ein Klacken oder eine spürbare Bewegung am Steuerrohr.

Ein wichtiger Hinweis dazu: Spiel bedeutet nicht immer einen defekten Steuersatz. Häufig ist nur die Vorspannung zu gering — und die lässt sich über die Kappenschraube nachstellen.

Was daraus folgt: Lassen Sie prüfen, bevor Sie ersetzen. Ein Nachstellen kostet nichts.

Warum ein defekter Steuersatz nicht warten sollte: Spiel im Steuersatz schlägt die Lagersitze im Steuerrohr aus — und ein ausgeschlagener Rahmen ist erheblich teurer als ein Steuersatz für 8,90 Euro.

Zu Stahl als Material

Was für Stahl spricht:

Er ist robust und formstabil. Die Lagerschalen behalten ihre Form auch unter dauernder Belastung.

Und er ist günstig. Bei 8,90 Euro ist das ein Teil, das sich auch an einem Alltagsrad ohne Überlegung ersetzen lässt.

Was Sie dafür in Kauf nehmen: Gewicht — und Stahl korrodiert, wenn Feuchtigkeit ins Steuerrohr gelangt.

Was daraus folgt: Bei einem Rad, das im Freien steht oder ganzjährig gefahren wird, lohnt sich gutes Fett bei der Montage — es hält Wasser von den Lagerflächen fern.

Zum Einbau

Wir empfehlen die Fachwerkstatt. Das ist bei einem Steuersatz keine Formalie.

Warum: Die Lagerschalen werden ins Steuerrohr eingepresst — dafür braucht es ein Einpresswerkzeug.

Was ohne passiert: Wer mit Hammer und Holzklotz arbeitet, presst die Schale schief ein. Und eine schief sitzende Schale läuft nicht rund und beschädigt das Steuerrohr.

Und der Gabelkonus: Er wird auf den Gabelkopf aufgepresst — auch dafür gibt es ein eigenes Werkzeug.

Was zum Einbau dazugehört:

Die alten Schalen ausschlagen.

Die Lagersitze reinigen und prüfen. Ein ausgeschlagener Sitz nimmt die neue Schale nicht mehr fest auf.

Und die Vorspannung einstellen. Sie muss so hoch sein, dass kein Spiel bleibt — aber niedrig genug, dass die Lenkung leicht läuft.

Ein wichtiger Hinweis zur Reihenfolge: Die Vorspannung wird über die Kappenschraube eingestellt — danach werden die Vorbauklemmschrauben angezogen.

Was bei falscher Reihenfolge passiert: Ist der Vorbau schon fest, lässt sich die Vorspannung nicht mehr verändern.

Nach dem Einbau prüfen: Läuft die Lenkung leicht und gleichmäßig? Ist sie spielfrei? Und sitzt der Vorbau fest?

Der Test dafür: Vorderrad zwischen die Beine klemmen und am Lenker drehen — er darf sich nicht bewegen.

Wir übernehmen den Wechsel gern und prüfen dabei die Lagersitze im Rahmen mit.

Technische Daten

Produkt: Steuersatz
Bauart: Ahead — gewindelos
Größe: 1 1/8 Zoll
Gabelschaft-Durchmesser: 28,6 mm
Steuerrohr-Innendurchmesser: 34,0 mm
Gabelkonussitz: 30,0 mm
Material: Stahl
Farbe: schwarz
Geeignet für: Rahmen mit geradem Steuerrohr
Nicht geeignet für: konische Steuerrohre und Gewindesysteme
Lagerart: nicht ausgewiesen — auf Anfrage
Bauhöhe und Gewicht: nicht ausgewiesen — auf Anfrage
Einbau: Fachwerkstatt empfohlen — Schalen müssen eingepresst werden
Hersteller-Artikelnummer: 390310
Lieferumfang: ein Steuersatz

Häufige Fragen

Was bedeuten die drei Maße? 28,6 mm ist der Gabelschaft, 34,0 mm der Innendurchmesser des Steuerrohrs und 30,0 mm der Sitz des Gabelkonus. Alle drei müssen zu Ihrem Rad passen.

Passt er an mein Rad mit konischem Steuerrohr? Nein. Dieser Steuersatz ist für ein gerades Steuerrohr. Ist Ihres unten deutlich dicker als oben, brauchen Sie einen anderen.

Meine Lenkung hat Spiel — brauche ich einen neuen Steuersatz? Nicht unbedingt. Häufig ist nur die Vorspannung zu gering und lässt sich über die Kappenschraube nachstellen. Lassen Sie es prüfen, bevor Sie ersetzen.

Kann ich ihn selbst einbauen? Die Lagerschalen müssen ins Steuerrohr eingepresst werden — dafür braucht es ein Einpresswerkzeug. Schief eingepresst beschädigt man den Rahmen.

Fragen zur Passung? Rufen Sie uns an unter 07171 929 556 oder schreiben Sie an vertrieb@nubuk-bikes.de.

Weitere Cockpit-Teile finden Sie in unserer Kategorie Cockpit und unter Teile. Für Einbau und Einstellarbeiten ist unsere Werkstatt in Schwäbisch Gmünd für Sie da.

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