SR Suntour Spiralfeder weich für Federgabel Mobie25 mit 75 mm Federweg, SF18/19
SR Suntour Spiralfeder für die Mobie25
Ein Originalersatzteil von SR Suntour — die Spiralfeder in weicher Ausführung für die Federgabel Mobie25 mit 75 Millimetern Federweg, Baujahre 2018 und 2019.
Warum die Federhärte über alles entscheidet
Das ist bei diesem Artikel der einzige Punkt, der zählt — und `weich` steht dafür im Namen.
Was eine Feder in einer Gabel macht: Sie trägt das Gewicht und bestimmt, wie weit die Gabel unter Last einfedert.
Was daraus folgt: Die Härte muss zum Fahrergewicht passen.
Was bei einer zu harten Feder passiert:
Die Gabel federt kaum ein. Sie verhält sich wie eine Starrgabel.
Was Sie davon merken: Jede Bordsteinkante kommt ungedämpft am Lenker an — und die Gabel arbeitet nicht, obwohl sie es könnte.
Was bei einer zu weichen Feder passiert:
Die Gabel ist ständig durchgedrückt. Sie steht schon im Stand tief im Federweg.
Was daraus folgt: Bei einer größeren Unebenheit schlägt sie durch — und das ist unangenehmer als gar keine Federung.
Und die Lenkgeometrie verändert sich. Eine dauerhaft eingefederte Gabel steilt den Lenkwinkel auf — das Rad wird nervöser.
Was daraus folgt: Eine falsche Federhärte macht die Gabel schlechter, nicht besser.
Wichtig: Die Mobie ist eine E-Bike-Gabel
Das ist der Punkt, der bei der Härtewahl leicht übersehen wird.
Wofür die Mobie-Reihe gemacht ist: Für E-Bikes — Trekking- und Cityräder mit Motor.
Was daraus folgt: Die Gewichte sind deutlich höher als bei einem unmotorisierten Rad.
Zur Einordnung: Ein Pedelec wiegt 25 bis 30 Kilogramm — ein vergleichbares Trekkingrad etwa die Hälfte.
Was daraus folgt: Auf der Gabel lastet mehr Gewicht — und die Federauslegung berücksichtigt das.
Was das für Ihre Wahl bedeutet: Gehen Sie nicht nach Gefühl vor.
Nennen Sie uns Ihr Fahrergewicht und Ihr Rad — wir gleichen es mit der SR-Suntour-Federtabelle ab.
Bei 11,99 Euro lohnt sich der kurze Anruf — eine falsche Federhärte lässt sich nicht anpassen.
So prüfen Sie, ob die Härte stimmt
Das ist der Test, mit dem sich die Wahl überprüfen lässt — und er dauert fünf Minuten.
Was gemessen wird: der Negativfederweg.
Was das ist: Wie weit die Gabel allein unter Ihrem Gewicht einfedert.
Warum es ihn gibt: Das Vorderrad muss auch Löchern und Senken folgen können — dafür braucht die Gabel Weg nach oben und nach unten.
Wie Sie ihn messen:
Einen Kabelbinder locker um das Standrohr legen und an den Dichtungsabstreifer schieben.
In Fahrposition auf das Rad setzen — an einer Wand abgestützt.
Vorsichtig absteigen, ohne die Gabel weiter zu bewegen.
Den Abstand ablesen, um den sich der Binder verschoben hat.
Zur Einordnung: Bei einer Trekking- oder Citygabel liegt der übliche Bereich bei 15 bis 25 Prozent des Federwegs.
Bei 75 Millimetern Federweg sind das etwa 11 bis 19 Millimeter.
Was zu viel bedeutet: Die Feder ist zu weich.
Was zu wenig bedeutet: Sie ist zu hart.
Ein wichtiger Hinweis: Messen Sie in Ihrer üblichen Ausrüstung — mit Rucksack, falls Sie einen tragen.
Vor der Bestellung: die Gabelbezeichnung
Das ist die zweite Prüfung — und die Angaben stehen im Titel.
Das Modell: Mobie25.
Der Federweg: 75 Millimeter.
Und die Baujahre: SF18 und SF19 — also 2018 und 2019.
Warum das genau stimmen muss: SR Suntour überarbeitet die Gabeln zwischen den Modelljahren — und Federlänge und Durchmesser können sich ändern.
Wo Sie Ihre Gabel identifizieren: Die Bezeichnung steht in aller Regel auf dem Gabelholm aufgedruckt — häufig als Aufkleber an der Seite.
Was dort steht: Modellname, Federweg und häufig ein Kürzel wie SF18 für das Modelljahr.
Ein wichtiger Hinweis: Prüfen Sie auch, ob Ihre Gabel überhaupt eine Stahlfeder hat.
Warum: SR Suntour führt Gabeln auch mit Luftfeder oder Elastomer.
Wie Sie es erkennen: Eine Luftgabel hat ein Ventil auf einem der Gabelholme — häufig unter einer Kappe.
Wenn Sie unsicher sind: Senden Sie uns ein Foto Ihrer Gabel mit lesbarem Aufkleber — wir ordnen es zu.
Wann ein Federwechsel sinnvoll ist
Wenn sich Ihr Gewicht deutlich geändert hat.
Wenn Sie das Rad übernommen haben — etwa gebraucht gekauft oder in der Familie weitergegeben.
Warum das häufig vorkommt: Die ab Werk verbaute Feder ist auf ein durchschnittliches Gewicht ausgelegt — und passt nicht zu jedem.
Wenn die Gabel durchschlägt. Ein hörbares Anschlagen am Ende des Federwegs.
Oder wenn sie sich nicht bewegt. Bei einer zu harten Feder bleibt der Federweg ungenutzt.
Ein Hinweis zur Alterung: Eine Stahlfeder ermüdet über die Jahre — sie wird weicher.
Was daraus folgt: Bei einer älteren Gabel kann der Negativfederweg zugenommen haben, ohne dass sich Ihr Gewicht geändert hat.
Zum Einbau
Wir empfehlen die Fachwerkstatt.
Warum:
Die Gabel muss zerlegt werden. Die Feder sitzt im Gabelholm — und der wird von oben geöffnet.
Es braucht das richtige Vorgehen. Die Reihenfolge beim Zerlegen ist festgelegt, und im Inneren sitzen Dichtungen und Führungen in definierter Lage.
Und die Gabel gehört anschließend geschmiert. Beim Öffnen geht in aller Regel Schmiermittel verloren — und ohne läuft die Gabel trocken.
Ein wichtiger Sicherheitshinweis: Lösen Sie die obere Kappe vorsichtig.
Warum: Die Feder steht unter Vorspannung — und kann beim Öffnen herausspringen.
Ein praktischer Hinweis: Fotografieren Sie den Aufbau beim Zerlegen — einschließlich der Reihenfolge aller Teile.
Nach dem Einbau prüfen:
Federt die Gabel sauber ein und aus?
Stimmt der Negativfederweg? Messen Sie ihn wie oben beschrieben.
Und ist die Gabel dicht? Prüfen Sie auf austretendes Schmiermittel.
Wir übernehmen den Federwechsel gern — und bringen die Gabel bei der Gelegenheit gleich auf Stand.
Ein Hinweis zur Gabelwartung
Wenn die Gabel ohnehin geöffnet wird, lohnt sich der Blick auf den Rest.
Worauf zu achten ist:
Die Standrohre. Riefen oder Kratzer beschädigen die Dichtungen.
Die Abstreifer. Wenn dort Schmutz austritt oder die Gabel schmiert, sind sie fällig.
Und das Spiel. Vorderradbremse ziehen und das Rad vor- und zurückbewegen — ein Klacken kann von den Gabelbuchsen kommen.
Ein praktischer Rat für den Alltag: Wischen Sie die Standrohre nach schmutzigen Fahrten ab.
Warum: Schmutz, der an den Standrohren haftet, wird beim Einfedern an den Dichtungen vorbeigezogen — und arbeitet im Inneren.
Technische Daten
Hersteller: SR Suntour
Produkt: Spiralfeder, Originalersatzteil
Federhärte: weich
Passend für: Federgabel Mobie25, Modelljahre 2018 und 2019
Federweg der Gabel: 75 mm
Einsatzbereich: E-Bikes im Trekking- und Citybereich
Weitere Federhärten: auf Anfrage
Empfohlener Gewichtsbereich: nicht ausgewiesen — auf Anfrage
Nicht geeignet für: Luftfeder- und Elastomergabeln sowie abweichende Modelljahre
Einbau: Fachwerkstatt empfohlen — Gabel muss zerlegt und neu geschmiert werden
Hersteller-Artikelnummer: FEP778-21
Lieferumfang: eine Feder
Häufige Fragen
Ist „weich" für mich die richtige Härte? Das hängt von Ihrem Gewicht ab — und die Mobie ist eine E-Bike-Gabel, also auf höhere Gesamtgewichte ausgelegt. Nennen Sie uns Ihr Gewicht und Ihr Rad, wir gleichen es mit der Federtabelle ab.
Woran erkenne ich, ob die Härte stimmt? Am Negativfederweg: Bei 75 mm Federweg sollten etwa 11 bis 19 mm allein unter Ihrem Gewicht einfedern. Deutlich mehr heißt zu weich, deutlich weniger zu hart.
Passt die Feder in meine Gabel? Nur in die Mobie25 mit 75 mm aus 2018/19. Die Bezeichnung steht meist als Aufkleber am Gabelholm — senden Sie uns im Zweifel ein Foto.
Kann ich das selbst wechseln? Die Gabel muss zerlegt und anschließend neu geschmiert werden — und die Feder steht unter Vorspannung. Wir übernehmen das gern.
Fragen zur Federhärte? Rufen Sie uns an unter 07171 929 556 oder schreiben Sie an vertrieb@nubuk-bikes.de.
Weitere Federungsteile finden Sie in unserer Kategorie Federung und unter Teile. Für Federwechsel und Gabelservice ist unsere Werkstatt in Schwäbisch Gmünd für Sie da.
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