SKS Mudrocker Rear MTB-Schutzblech fürs Hinterrad, 27,5 und 29 Zoll, für Reifen von 59 bis 76 mm, schwarz
SKS Mudrocker Rear für 27,5 und 29 Zoll
Ein Schutzblech fürs Hinterrad aus glasfaserverstärktem Kunststoff — für Mountainbikes in 27,5 und 29 Zoll mit Reifenbreiten von 59 bis 76 Millimetern. Befestigung mit gummierten Klettstraps, auch für Räder mit absenkbarer Sattelstütze. In Deutschland gefertigt.
Warum am Mountainbike ein eigenes Schutzblech
Ein herkömmliches Schutzblech lässt sich an einem Mountainbike in aller Regel nicht montieren — und dafür gibt es zwei Gründe.
Die fehlenden Aufnahmen. Ein Trekking- oder Cityrad hat Ösen am Rahmen, an denen die Streben verschraubt werden. Ein Mountainbike hat sie meist nicht.
Und die Federung. Bei einem Fully verändert sich der Abstand zwischen Hinterrad und Sitzstreben beim Einfedern — ein starr montiertes Schutzblech würde am Reifen schleifen oder abreißen.
Was daraus folgt: Am Mountainbike werden Schutzbleche am Hinterbau befestigt und bewegen sich mit — statt am Rahmen zu hängen.
Und die absenkbare Sattelstütze kommt hinzu.
Was das Problem ist: Eine Dropper-Post fährt beim Absenken ein. Ein Schutzblech, das an der Stütze befestigt ist, blockiert die Absenkung — oder wird dabei beschädigt.
Was dieses Schutzblech anders macht: Es wird mit Klettstraps am Hinterbau befestigt — und ist damit unabhängig von der Sattelstütze.
Was es abhält
Ein Hinterrad-Schutzblech schützt anders als ein vorderes.
Was das Vorderrad hochwirft: Es landet auf den Beinen und im Gesicht — und ist unmittelbar unangenehm.
Was das Hinterrad hochwirft: Es landet auf dem Rücken und am Gesäß — als der bekannte Streifen auf der Jacke.
Und es landet am Rad selbst: Auf dem Sattel, an der Sattelstütze und im Bereich des Dämpfers.
Warum das mehr ist als eine Sauberkeitsfrage:
Der Dämpfer. Schmutz auf der Kolbenstange wird beim Einfedern an der Dichtung vorbeigezogen — und das ist die häufigste Ursache für vorzeitigen Dichtungsverschleiß.
Die Sattelstütze. Bei einer Vario-Stütze gilt dasselbe — sie hat ebenfalls eine Dichtung, die von Schmutz nicht profitiert.
Und der eigene Komfort. Wer im Herbst und Winter fährt, kennt den Unterschied zwischen einer nassen und einer nassen und schlammigen Rückfahrt.
Zur Radschutzlänge: Das Blech deckt 840 Millimeter ab — ein großzügiger Wert für ein MTB-Schutzblech.
Vor der Bestellung: die Reifenbreite prüfen
Das ist die Passfrage — und sie ist leicht zu klären.
Der abgedeckte Bereich: 59 bis 76 Millimeter — das entspricht 2,2 bis 3,0 Zoll.
Wie Sie Ihre Reifenbreite finden: Sie steht auf der Reifenflanke. Entweder als Zollangabe — etwa 29 × 2,4 — oder als ETRTO-Zahl, bei der die erste Zahl die Breite in Millimetern angibt.
Was bei zu schmalem Reifen passiert: Das Blech steht seitlich über. Das ist funktional unproblematisch, sieht aber unausgewogen aus.
Was bei zu breitem Reifen passiert: Das Blech deckt nicht vollständig ab — und Schmutz kommt seitlich vorbei.
Zur Radgröße: 27,5 und 29 Zoll, maximal 75-622 beziehungsweise 28 × 3,0 Zoll.
Und was Sie zusätzlich prüfen sollten: Ob am Hinterbau genug Platz ist. Bei einem Fully mit knapper Reifenfreiheit kann es eng werden — besonders im eingefederten Zustand.
Bringen Sie das Rad gern vorbei, wenn Sie unsicher sind. Wir prüfen die Freigängigkeit — auch bei vollständig eingefedertem Hinterbau.
Extender und Verlängerung
Das Schutzblech lässt sich in zwei Richtungen erweitern — beides optional.
Der ansteckbare Extender. Er wird in Richtung Sitzstrebe eingeschoben und verlängert das Blech nach vorn.
Wofür das gut ist: Er fängt ab, was zwischen Reifen und Blechvorderkante hochkommt — und das ist der Bereich, der Richtung Dämpfer und Sattelstütze spritzt.
Und die Verlängerung. Sie wird hinten aufgesetzt und verlängert nach unten.
Wofür das gut ist: Sie fängt ab, was nach hinten fliegt — und das ist relevant, wenn man in einer Gruppe fährt.
Ein praktischer Hinweis: Beide Teile sind positionsabhängig einzusetzen — sie müssen zur Montageposition des Blechs passen. Und beide gehören nicht zum Lieferumfang; sprechen Sie uns an, wenn Sie sie ergänzen möchten.
Zur Montage
Die Montage ist werkzeuglos — ein paar Punkte machen den Unterschied zwischen „hält" und „klappert".
Die Klettstraps an den Sitzstreben befestigen. Sie sind gummiert — das erhöht den Halt und schont den Rahmen.
Die Rahmenschutzfolie anbringen. Sie gehört zum Lieferumfang und wird entlang der Kontaktfläche aufgeklebt.
Warum das zählt: Auch ein gummierter Strap scheuert, wenn Sand darunter gerät. Bei einem Carbonrahmen ist der Lackschutz mehr als eine optische Frage.
Die Höhe einstellen. Die Auflage ist keilförmig und drehbar — sie erlaubt zwei Positionen.
Was Sie dabei einstellen: Den Abstand zum Reifen.
Und wie Sie ihn prüfen: Bei vollständig eingefedertem Hinterbau. Das ist der entscheidende Punkt — im unbelasteten Zustand täuscht der Abstand.
Was bei zu geringem Abstand passiert: Das Blech schleift am Reifen — und bei nassem Laub setzt sich Schmutz dazwischen und blockiert im ungünstigsten Fall das Laufrad.
Die Freigängigkeit ringsum prüfen. Das Blech darf an keinem Rahmenbauteil anliegen — und die Sattelstütze muss sich vollständig absenken lassen.
Nach der ersten Ausfahrt: Den Sitz der Klettstraps prüfen. Sie setzen sich — und ein lockeres Schutzblech beginnt zu klappern.
Und regelmäßig nachschauen. Klettverschlüsse verlieren mit der Zeit an Haltekraft, besonders wenn sich Schmutz im Klettband festsetzt.
Zum Material
Das Blech ist aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigt.
Was die Glasfasern leisten: Sie erhöhen die Steifigkeit erheblich.
Warum das bei einem Schutzblech zählt: Ein weiches Blech flattert bei Fahrtwind — und dann schwingt es in Richtung Reifen.
Und es macht das Material zäh. Bei einem Ast oder einem Steinschlag gibt ein glasfaserverstärkter Kunststoff nach, statt zu brechen.
Zum Gewicht: Rund 283 Gramm für das Blech, dazu etwa 35 Gramm Befestigungsmaterial.
Und zur Fertigung: SKS fertigt in Deutschland — das erklärt die Verarbeitungsqualität und die langfristige Ersatzteilversorgung.
Zur Pflege: Mit Wasser abspülen. Und die Klettbänder gelegentlich von Schmutz befreien — Sand im Klett ist der häufigste Grund dafür, dass die Haltekraft nachlässt.
Technische Daten
Hersteller: SKS
Modell: Mudrocker Rear
Art: Schutzblech fürs Hinterrad
Laufradgrößen: 27,5 und 29 Zoll
Maximale Radgröße: 75-622 beziehungsweise 28 × 3,0 Zoll
Reifenbreite: 59 bis 76 mm, entspricht 2,2 bis 3,0 Zoll
Radschutzlänge: 840 mm
Material: glasfaserverstärkter Kunststoff
Farbe: schwarz
Befestigung: gummierte Klettstraps, werkzeuglos
Höhenverstellung: keilförmige, drehbare Auflage mit zwei Positionen
Geeignet für: Mountainbikes, Fullys und Räder mit absenkbarer Sattelstütze
Gewicht: ca. 283 g zuzüglich 35 g Befestigungsmaterial
Optional erhältlich: ansteckbarer Extender und Verlängerung
Fertigung: Deutschland
Hersteller-Artikelnummer: 11670
Lieferumfang: Schutzblech, Klettstraps, Rahmenschutzfolie
Häufige Fragen
Passt es an mein Rad? Erforderlich sind 27,5 oder 29 Zoll und eine Reifenbreite zwischen 59 und 76 mm. Die Breite steht auf der Reifenflanke — prüfen Sie zusätzlich, ob am Hinterbau genug Platz ist.
Funktioniert es mit einer Vario-Sattelstütze? Ja. Das Blech wird mit Klettstraps am Hinterbau befestigt und ist damit unabhängig von der Sattelstütze — sie lässt sich weiterhin vollständig absenken.
Und an einem Fully? Ja, das Blech bewegt sich mit dem Hinterbau. Prüfen Sie den Abstand zum Reifen aber bei vollständig eingefedertem Hinterbau — im unbelasteten Zustand täuscht er.
Sind Extender und Verlängerung dabei? Nein, beide sind optional erhältlich. Der Extender verlängert nach vorn Richtung Sitzstrebe, die Verlängerung nach hinten.
Montage in unserer Werkstatt: Wir montieren das Schutzblech, stellen den Abstand zum Reifen ein und prüfen die Freigängigkeit bei eingefedertem Hinterbau. Telefonisch erreichbar unter 07171 929 556.
Weitere Schutzbleche finden Sie in unserer Kategorie Schutzbleche und unter Zubehör. Für Montage, Beratung und Inspektion sind wir in Schwäbisch Gmünd für Sie da.
Sie haben Fragen
zum Produkt?
Schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an.
Unsere Experten helfen Ihnen gerne.

