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Humpert Comfort L Leather Damen-Fahrradsattel 178 mm breit, Rindsleder braun, ungefedert

Artikelnummer 68006001

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Humpert Comfort L Leather Damen-Fahrradsattel 178 mm breit, Rindsleder braun, ungefedertKurz-Check

Breiter Komfortsattel für aufrechte Sitzposition

Sitzbreite 178 mm, Länge 266 mm, Gewicht 418 g

Ausgeprägte Vertiefung zur Entlastung des Dammbereichs

Bezug aus Rindsleder in Braun mit heller Naht

Stahlstreben, ungefedert, PU-Schaumpolsterung

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Humpert Comfort L Leather Damen-Fahrradsattel 178 mm breit, Rindsleder braun, ungefedert

Humpert Comfort L Leather – breiter Komfortsattel mit Lederbezug

Ein Komfortsattel für die aufrechte Sitzposition: 178 Millimeter breit, 266 Millimeter lang, mit ausgeprägter Vertiefung im mittleren Bereich. Der Bezug besteht aus Rindsleder in Braun mit heller Naht, gepolstert mit PU-Schaum. Stahlstreben, ungefedert, 418 Gramm.

178 Millimeter – warum ein Komfortsattel so breit sein muss

Diese Breite ist auffällig. Zum Vergleich: Ein sportlicher Trekkingsattel liegt bei 140 bis 155 Millimetern, ein Rennradsattel bei 130 bis 145. 178 Millimeter sind bewusst deutlich mehr — und das folgt einer einfachen anatomischen Logik.

Getragen wirst du auf dem Sattel von den beiden Sitzbeinhöckern. Ihr Abstand ist bei jedem anders — er verändert sich aber zusätzlich mit der Haltung.

Je aufrechter du sitzt, desto weiter liegen die Sitzknochen auseinander, weil das Becken aufgerichtet ist. Beugst du dich nach vorn, kippt es, und die Auflagefläche wandert nach vorn und wird schmaler.

Daraus folgt: Ein Sattel für die aufrechte Haltung muss breit sein. Ist er zu schmal, rutschen die Sitzknochen seitlich ab, und die Last wandert auf Weichteile — genau dorthin, wo sie nicht hingehört. Das ist die häufigste Ursache für Taubheitsgefühle und dafür, dass jemand nach zwanzig Minuten absteigt.

Für wen diese Breite richtig ist: für City-, Hollandräder und aufrecht aufgebaute Trekkingräder — überall dort, wo der Oberkörper nahezu senkrecht steht.

Und wo sie stört: Bei sportlicher Haltung liegt die Auflage weiter vorn und schmaler. Ein 178 Millimeter breiter Sattel reibt dann an den Oberschenkelinnenseiten — das merkt man nicht auf zehn, aber auf fünfzig Kilometern.

Ein Hinweis, der oft übersehen wird: Die Sitzposition ist keine Eigenschaft des Radtyps allein, sondern des Aufbaus. Wer an seinem Trekkingrad den Lenker hochgesetzt hat, sitzt aufrechter als vorgesehen — und braucht dann tatsächlich einen breiteren Sattel.

Warum es Damen- und Herrensättel gibt

Die Unterscheidung wird oft für Marketing gehalten. Sie hat aber einen anatomischen Kern — und es lohnt zu wissen, worin er besteht und wo seine Grenzen liegen.

Der Sitzknochenabstand. Er ist bei Frauen im statistischen Mittel größer als bei Männern, weil das Becken breiter gebaut ist. Deshalb sind Damensättel in aller Regel breiter — und das ist der eigentliche Unterschied, nicht die Farbe oder die Form der Nase.

Die Druckverteilung im vorderen Bereich. Der zweite Punkt, und er begründet die ausgeprägte Vertiefung dieses Sattels: Bei Frauen liegt der empfindliche Bereich anders, und eine tiefere Aussparung entlastet ihn wirksamer als bei einer flachen Sattelfläche.

Wo die Einteilung an ihre Grenzen kommt: Es ist eine Statistik, kein Naturgesetz. Es gibt Männer mit breiten Sitzknochen und Frauen mit schmalen — und für die ist der jeweils andere Sattel der passendere. Die Bezeichnung ist eine Orientierung, keine Vorschrift.

Deshalb der Rat: Lass deinen Sitzknochenabstand messen, statt nach der Bezeichnung zu gehen. Das dauert wenige Minuten, und aus dem Wert plus deiner Sitzposition ergibt sich die passende Breite. Wir machen das im Laden — bei einem Sattel ist das die einzige Beratung, die tatsächlich etwas ändert.

Rindsleder – was es kann und was es braucht

Der Bezug besteht aus echtem Rindsleder, nicht aus Kunstleder. Der Unterschied zeigt sich vor allem über die Zeit.

Was für Leder spricht:

Es arbeitet sich ein. Leder passt sich über die ersten Wochen der Belastung an und behält die Form. Bei einem Sattel, den man täglich fährt, entsteht so mit der Zeit eine individuelle Auflagefläche.

Es atmet. Anders als Kunstleder nimmt es Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab — auf längeren Fahrten ein spürbarer Unterschied.

Es altert würdig. Ein Kunstlederbezug reißt irgendwann an den Kanten auf; Leder wird dunkler und bekommt Patina.

Was es dafür braucht:

Schutz vor Dauernässe. Das ist der wichtigste Punkt. Ein Ledersattel, der wochenlang im Regen steht, saugt sich voll, wird weich und verliert seine Form. Bei einem Rad, das draußen abgestellt wird, gehört eine Sattelabdeckung dazu — oder ein Kunstledersattel ist die ehrlichere Wahl.

Gelegentliche Pflege. Zwei- bis dreimal im Jahr mit einer Lederpflege behandeln hält das Material geschmeidig und wasserabweisend. Trockenes Leder wird spröde und reißt an den Nähten.

Ein Hinweis zur Farbe: Braunes Leder kann bei Nässe auf helle Kleidung abfärben — besonders in den ersten Wochen. Das gibt sich, ist aber gut zu wissen, bevor man in heller Hose losfährt.

Ungefedert – und was das bedeutet

Der Sattel hat keine Federn unter der Schale — anders als klassische Komfortsättel mit den sichtbaren Spiralfedern am Heck.

Was dafür spricht: Er baut flacher, wiegt weniger und wippt nicht beim Treten. Federn unter dem Sattel bewegen sich mit jeder Pedalumdrehung mit — das kostet Kraft und fühlt sich schwammig an.

Was das für den Komfort heißt: Die Dämpfung kommt hier aus der Polsterung und aus der breiten Auflagefläche, nicht aus einer Federung. Für Alltagsstrecken auf Asphalt reicht das.

Wenn du mehr Dämpfung brauchst — auf Kopfsteinpflaster, schlechten Radwegen oder bei Rückenbeschwerden —, ist eine gefederte Sattelstütze die wirksamere Lösung als ein gefederter Sattel: Sie federt den ganzen Sattel ab, ohne die Sitzposition zu verändern, und sie wippt nicht mit der Trittfrequenz. Sprich uns an, dann zeigen wir dir die Möglichkeiten.

Ein Punkt zur Montage: Der Sattel hat Klemmschienen im gängigen Maß. Bei Sattelstützen mit Spezialaufnahme prüfen wir die Passung gern vorab. Und die Neigung entscheidet mit: Ein Sattel gehört waagerecht montiert — bei einem Modell mit ausgeprägter Vertiefung gemessen über die tragende Fläche, nicht über die höchsten Punkte von Nase und Heck.

Technische Daten

Modell: Humpert Comfort L Leather
Zielgruppe: Damen
Breite: 178 mm
Länge: 266 mm
Gewicht: 418 g
Bezug: Rindsleder, braun mit heller Naht
Polsterung: PU-Schaum
Entlastung: ausgeprägte Vertiefung im mittleren Bereich
Streben: Stahl, schwarz
Federung: keine
Befestigung: Klemmschienen
Einsatzbereich: City, Trekking und Alltag mit aufrechter Sitzposition
Hersteller-Artikelnummer: 68006001
Lieferumfang: ein Sattel

Häufige Fragen

Ist 178 mm die richtige Breite für mich? Das hängt vom Abstand deiner Sitzknochen und deiner Sitzposition ab. Diese Breite passt zur aufrechten Haltung an City- und Trekkingrädern. Wir messen den Abstand in wenigen Minuten aus.

Muss es wirklich ein Damensattel sein? Die Bezeichnung ist eine Orientierung, keine Vorschrift. Entscheidend ist dein Sitzknochenabstand — es gibt Männer, für die dieser Sattel besser passt, und Frauen, die einen schmaleren brauchen.

Verträgt der Ledersattel Regen? Kurze Fahrten ja. Dauernässe schadet: Leder saugt sich voll und verliert die Form. Bei einem Rad, das draußen steht, gehört eine Sattelabdeckung dazu.

Brauche ich Lederpflege? Zwei- bis dreimal im Jahr genügt. Sie hält das Leder geschmeidig und wasserabweisend — trockenes Leder wird spröde und reißt an den Nähten.

Ich brauche mehr Dämpfung – was hilft? Eine gefederte Sattelstütze wirkt besser als ein gefederter Sattel: Sie federt den ganzen Sattel ab und wippt nicht mit der Trittfrequenz.

Sattelvermessung in unserer Werkstatt: Wir bestimmen deinen Sitzknochenabstand, empfehlen die passende Breite und montieren den Sattel mit der richtigen Neigung. Ruf uns an unter 07171 929 556.

Weitere Sättel findest du in unserer Kategorie Sättel und unter Teile. Für Sattelvermessung, Montage und Sitzpositionsanpassung ist unsere Werkstatt in Schwäbisch Gmünd für dich da.

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