Specialized Fahrradschlauch 28 Zoll mit Sclaverandventil 40 mm, für Reifen 28 bis 38 mm
Specialized Standard Schlauch für 28 Zoll
Ein Butylschlauch für 28-Zoll-Laufräder mit Reifenbreiten von 28 bis 38 Millimetern — das gängigste Maß an Trekking-, City- und Gravelrädern. Mit Sclaverandventil in 40 Millimetern Länge, in Form vulkanisiert für gleichmäßige Wandstärke.
Sclaverand, Presta oder französisch – dasselbe Ventil, drei Namen
Beim Ventiltyp herrscht Verwirrung, weil dasselbe Bauteil unter mehreren Namen läuft. Sclaverandventil, Prestaventil und französisches Ventil bezeichnen alle dasselbe — das schmale Ventil mit der kleinen Rändelmutter an der Spitze.
Es ist eines von drei Systemen am Fahrrad:
Sclaverand — schmal, mit Rändelmutter. An Rennrädern, Gravelbikes, sportlichen Trekkingrädern und den meisten Mountainbikes.
Autoventil — dick, wie am Auto. An Alltags-, City- und Kinderrädern.
Dunlopventil — auch Blitzventil, mit abnehmbarem Oberteil. An älteren deutschen Rädern.
Was für Sclaverand spricht:
Es braucht die kleinste Felgenbohrung — rund 6,5 statt 8,5 Millimeter. Weniger Material aus der Felge herausgenommen bedeutet eine stabilere Felge, und deshalb ist es an schmalen Rennradfelgen das einzige praktikable System.
Es hält hohen Druck. Der Ventilkern wird durch den Innendruck selbst zugedrückt — je mehr Druck, desto dichter. Bei sechs oder acht bar ist das ein echter Vorteil.
Es ist präzise ablesbar. An einem schmalen Ventil verliert man beim Ansetzen und Abziehen der Pumpe weniger Luft — bei einem Rennradreifen, wo ein halbes Bar spürbar ist, macht das einen Unterschied.
Was du beachten musst — und das ist die Kaufentscheidung: Die Felgenbohrung muss passen. In eine Autoventil-Bohrung passt ein Sclaverandventil zwar hinein, es sitzt dort aber lose und kippelt. Auf Dauer belastet das den Ventilfuß, und genau dort reißt ein Schlauch am häufigsten — an dieser Stelle lässt er sich nicht flicken.
Die Lösung dafür ist ein Reduzierring: eine kleine Hülse, die den Größenunterschied ausgleicht. Sag uns Bescheid, dann legen wir einen dazu.
Und zur Bedienung: Die Rändelmutter an der Spitze muss vor dem Aufpumpen gelöst werden — einfach aufdrehen, bis sie am Anschlag ist. Danach wieder zudrehen, sonst entweicht langsam Luft. Das ist der häufigste Anfängerfehler bei diesem Ventiltyp.
28 bis 38 Millimeter – die Spanne und ihre Grenzen
Ein Schlauch dehnt sich, deshalb deckt er einen Breitenbereich ab statt eines festen Maßes. Wichtig ist aber, wo innerhalb der Spanne du liegst.
Die zweite Zahl muss exakt stimmen. Auf der Flanke deines Reifens steht eine Angabe wie „35-622" — die zweite Zahl ist der Felgendurchmesser, und der muss 622 sein. Das ist das Maß, das Trekkingräder als „28 Zoll" und Mountainbikes als „29 Zoll" bezeichnen.
Die erste Zahl darf zwischen 28 und 38 liegen. Bei 35 mm bist du in der Mitte — das ist der Idealfall.
Warum die Lage in der Spanne zählt: Ein Schlauch nahe der oberen Grenze wird auf sein Maß gedehnt und arbeitet dort, wofür er gemacht ist. Einer nahe der unteren Grenze liegt lockerer im Reifen und kann sich beim Aufziehen leichter falten — was zu Scheuerstellen führt.
Umgekehrt gilt: Wer einen 45 mm breiten Reifen mit diesem Schlauch fährt, dehnt ihn über sein Maß. Die Wandstärke sinkt dabei, und die Pannenanfälligkeit steigt. Das ist der häufigere und schädlichere Fehler.
40 Millimeter Ventil – reicht das für deine Felge?
Die Ventillänge muss so bemessen sein, dass nach dem Durchstecken genug Gewinde über der Felge frei bleibt — sonst greift der Pumpenkopf nicht sicher.
Als Faustregel sollten 15 bis 20 Millimeter freies Gewinde bleiben. Weniger, und der Kopf sitzt nur auf der Spitze; er rutscht dann beim Aufpumpen ab.
40 Millimeter decken flache bis mittelhohe Felgen ab — den Normalfall an Trekking-, City- und Gravelrädern. Bei tiefen Hohlkammer- oder Aero-Felgen wird es knapp; dort braucht es 60 oder 80 Millimeter.
So prüfst du es: Schau dir dein bisheriges Ventil an. Bleibt weniger als ein Zentimeter Gewinde frei, brauchst du eine längere Ausführung.
Ein Hinweis zum Einbau: Vor dem Reifenaufziehen den Schlauch leicht aufpumpen, bis er gerade seine Form annimmt — dann kann er sich nicht verdrehen. Und das Ventil senkrecht ausrichten: Sitzt es schräg in der Bohrung, steht der Ventilfuß dauerhaft unter Spannung.
Technische Daten
Produkt: Specialized Standard Schlauch
Laufradgröße: 28 Zoll, ETRTO-Felgendurchmesser 622
Passende Reifenbreiten: 28 bis 38 mm, entspricht 700 × 28-38C
Ventiltyp: Sclaverand, auch Presta oder französisches Ventil genannt
Ventillänge: 40 mm
Material: Butyl, in Form vulkanisiert
Farbe: schwarz
Einsatzbereich: Trekking, City und Gravel
Hersteller-Artikelnummer: 030-0306
Lieferumfang: ein Schlauch
Häufige Fragen
Passt der Schlauch zu meinem Reifen? Schau auf die Flanke: Steht dort eine Zahl wie „35-622" oder „32-622", passt er. Die zweite Zahl muss 622 sein, die erste zwischen 28 und 38 liegen.
Ist Sclaverand dasselbe wie Presta? Ja, und auch dasselbe wie französisches Ventil — drei Namen für dasselbe schmale Ventil mit Rändelmutter an der Spitze.
Passt es in meine Felge? Sclaverand braucht rund 6,5 mm Bohrung. In eine größere Autoventil-Bohrung passt es zwar, sitzt dort aber lose — dafür gibt es Reduzierringe. Sag uns Bescheid, dann legen wir einen dazu.
Reicht die Ventillänge von 40 mm? Für flache bis mittelhohe Felgen ja. Bleibt an deinem bisherigen Ventil weniger als ein Zentimeter Gewinde frei, brauchst du eine längere Ausführung.
Warum kommt keine Luft rein? Meist ist die kleine Rändelmutter an der Ventilspitze noch zugedreht. Sie muss vor dem Aufpumpen gelöst und danach wieder festgedreht werden.
Montage in unserer Werkstatt: Wir ziehen den Reifen auf, achten darauf, dass der Schlauch nicht eingeklemmt wird, und stellen den passenden Druck ein. Ruf uns an unter 07171 929 556.
Weitere Schläuche findest du in unserer Kategorie Reifen und Schläuche und in der Specialized Markenwelt. Für Montage, Reifenwechsel und Inspektion ist unsere Werkstatt in Schwäbisch Gmünd für dich da.
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