Maxxis High Roller II Faltreifen 27,5 Zoll, Double Down, tubeless ready
Maxxis High Roller II – ein Klassiker im Gravity-Bereich
Ein Mountainbike-Reifen für 27,5 Zoll in der Double-Down-Ausführung mit verstärkter Flanke, tubeless ready. Der High Roller II wird seit Jahren im Downhill- und Enduro-Sport gefahren.
Das Profil – wofür der High Roller gebaut ist
Der High Roller II hat ausgeprägte, kantige Seitenstollen und eine durchgehende Mittelspur mit versetzten Blöcken.
Die Auslegung ist klar: Kurvenhalt. Die hohen Seitenstollen graben sich in Schräglage ein und geben einen deutlich spürbaren Übergangspunkt — man merkt, wann der Reifen greift. Genau das schafft Vertrauen in schnellen Kurven.
Der Preis liegt beim Rollwiderstand: Ein Profil mit so viel Struktur rollt spürbar schwerer als ein Trailreifen. Auf Asphalt und langen Anfahrten merkt man das.
Verbreitet ist die Kombination: High Roller vorn für Kurvenhalt und Bremstraktion, hinten ein schneller rollender Reifen wie der Minion SS oder ein Aggressor. Vorn zählt Grip, hinten Rollverhalten.
Double Down – was die Karkasse leistet
Die Karkasse ist das Gewebe unter der Lauffläche. Maxxis staffelt sie in mehreren Stufen: EXO als leichter Flankenschutz, Double Down als verstärkte Enduro-Ausführung und DH als Downhill-Karkasse.
Double Down nutzt zwei zusätzliche Lagen und eine Butyl-Einlage in der Flanke. Das schützt gegen Flankenschnitte — die Pannenart, die sich nicht mit Dichtmilch beheben lässt und eine Abfahrt beendet.
Der zweite Effekt ist die Stabilität bei niedrigem Druck: Eine steifere Flanke hält den Reifen in Kurven aufrecht, statt ihn wegklappen zu lassen. Man kann dadurch weniger Druck fahren — und niedriger Druck ist der wirksamste Hebel für Grip.
Das Gewicht ist der Preis: Double Down wiegt spürbar mehr als EXO. Für Enduro und Bikepark ist das der richtige Tausch.
Tubeless Ready und Luftdruck
Tubeless Ready bedeutet: Der Reifen lässt sich ohne Schlauch fahren, wenn Felge, Felgenband und Ventile dafür ausgelegt sind. Dazu kommt Dichtmilch, die kleine Durchstiche selbst verschließt.
Der Hauptgewinn ist der Luftdruck: Ohne Schlauch entfallen Snakebites, sodass man deutlich tiefer gehen kann.
Der richtige Wert hängt von Systemgewicht, Reifenbreite und Untergrund ab. Als Ausgangspunkt sucht man den Punkt, an dem der Reifen in Kurven noch nicht walkt — und geht von dort in Schritten von einem Zehntel Bar.
Die Milch trocknet ein und sollte alle drei bis sechs Monate erneuert werden. Ein einfacher Test: Reifen schütteln und horchen, ob es noch schwappt.
Technische Daten
Produkt: Mountainbike-Reifen
Modell: Maxxis High Roller II
Laufradgröße: 27,5 Zoll
Bauart: Faltreifen
Karkasse: Double Down, verstärkte Flanke
Reifenmontage: Tubeless Ready
Einsatzbereich: Enduro und Downhill
Häufige Fragen
Wofür ist der High Roller ausgelegt? Auf Kurvenhalt. Die hohen Seitenstollen graben sich in Schräglage ein und geben einen spürbaren Übergangspunkt.
Was bedeutet Double Down? Eine verstärkte Karkasse mit zwei Zusatzlagen und Butyl-Einlage in der Flanke – gegen Flankenschnitte und für Stabilität bei niedrigem Druck.
Soll ich vorn und hinten denselben Reifen fahren? Verbreitet ist die Kombination: High Roller vorn für Grip, hinten ein schneller rollender Reifen.
Was brauche ich für tubeless? Tubeless-fähige Felgen, Felgenband, passende Ventile und Dichtmilch.
Wie oft muss ich die Milch erneuern? Alle drei bis sechs Monate. Ein Test: Reifen schütteln und horchen, ob es noch schwappt.
Weitere Reifen findest du in der Kategorie Reifen und Schläuche. Montage und Tubeless-Setup übernimmt unsere Werkstatt in Schwäbisch Gmünd.
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