M-Wave Steady K6 Fahrradpedale aus Kunststoff mit Reflektoren, StVZO-zugelassen, schwarz
M-Wave Steady K6 – Pedale mit Reflektoren fürs Alltagsrad
Ein Paar Plattformpedale aus Kunststoff mit integrierten Reflektoren und deutschem Prüfzeichen. Konkave Trittfläche mit 101 × 106 Millimetern, Kugellager, Gewinde 9/16 Zoll, rund 280 Gramm. Montierbar mit Innensechskant oder Pedalschlüssel.
Reflektoren am Pedal – die wirksamste Kennzeichnung am ganzen Rad
Pedalreflektoren wirken wie eine Formalie aus der StVZO. Tatsächlich sind sie die wirksamste passive Kennzeichnung, die ein Fahrrad hat — und das aus einem Grund, der selten benannt wird.
Sie bewegen sich. Front- und Rücklicht leuchten statisch. Ein Reflektor am Rahmen sitzt still. Ein Pedalreflektor dagegen beschreibt beim Treten einen Kreis — und das menschliche Auge erkennt Bewegung deutlich schneller als einen ruhenden Lichtpunkt.
Der zweite Punkt ist die Wiedererkennung. Ein Autofahrer muss in Sekundenbruchteilen einordnen, was er sieht. Zwei sich auf und ab bewegende Lichtpunkte in Bodennähe werden sofort als tretender Radfahrer gelesen — nicht als parkendes Fahrzeug oder als Reflexion an einem Schild.
Und der dritte: Sie funktionieren immer. Keine Batterie, kein Einschalten, kein Vergessen.
Was die StVZO dazu sagt: Sie schreibt für Fahrräder Pedalreflektoren vor — nach vorn und nach hinten wirkend, an jedem Pedal. Diese Pedale erfüllen das mit dem deutschen Prüfzeichen ab Werk.
Das ist der praktische Grund, warum sich der Tausch lohnt: Wer sein Rad mit Pedalen ohne Reflektoren fährt, ist nicht vorschriftsmäßig unterwegs — und bei sportlichen Plattformpedalen oder Klickpedalen fehlen sie in aller Regel. Für ein Rad, das im Straßenverkehr bewegt wird, sind fünf Euro dafür gut angelegt.
Konkave Trittfläche – was die Wölbung bewirkt
Die Trittfläche ist nicht flach, sondern konkav — sie senkt sich zur Mitte hin leicht ab. Das klingt nach einem Detail, macht im Alltag aber einen spürbaren Unterschied.
Ein flaches Pedal hat ein Problem: Der Fuß steht darauf wie auf einem Brett. Bei Nässe, mit glatten Sohlen oder beim Antritt aus dem Stand rutscht er leicht nach vorn oder zur Seite — und genau in dem Moment fehlt die Kontrolle.
Eine konkave Fläche fängt den Fuß. Er sitzt in einer flachen Mulde, und die Ränder halten ihn seitlich. Man spürt, wo das Pedal ist, ohne hinzusehen — was besonders im Stadtverkehr zählt, wenn man nach jeder Ampel das Pedal wiederfinden muss.
Die Maße von 101 × 106 Millimetern sind dabei großzügig für ein Alltagspedal. Eine große Aufstandsfläche verteilt den Druck besser: Der Fuß steht nicht punktuell auf der Achse, sondern flächig auf. Bei längeren Fahrten und mit weichen Alltagsschuhen ist das der Unterschied zwischen bequem und taub.
Zum Kunststoff: Er hat gegenüber Aluminium zwei Vorteile, die an einem Alltagsrad zählen — er korrodiert nicht, und er beschädigt Schuhsohlen weniger als eine gefräste Metallkante. Was er nicht leistet: die Steifigkeit und Haltbarkeit eines Aluminiumpedals unter hoher Last. Für Stadt, Trekking und Gelegenheitsfahrten ist er die passende Wahl.
Montage – zwei Wege und ein Linksgewinde
Diese Pedale lassen sich auf zwei Arten montieren, und das ist ein echter Vorteil: mit einem Innensechskant von der Kurbelrückseite oder mit einem 15-Millimeter-Pedalschlüssel von außen. Man braucht also nicht zwingend ein Spezialwerkzeug — und wenn ein Pedal festsitzt, hat man mit dem Pedalschlüssel den längeren Hebel.
Der Punkt, an dem es teuer wird: Das linke Pedal hat ein Linksgewinde. Es wird gegen den Uhrzeigersinn eingeschraubt. Der Grund ist ein Effekt namens Präzession — die Achse wandert im Kurbelgewinde minimal entgegen der Tretrichtung, und ein Rechtsgewinde würde sich im Fahren lösen.
Die Merkhilfe, die immer funktioniert: Beide Pedale werden gelöst, indem man das Werkzeug nach hinten drückt — Richtung Hinterrad. Festgezogen wird nach vorn. Damit muss man über Rechts- und Linksgewinde gar nicht nachdenken.
Wer die Richtung verwechselt und Kraft aufwendet, schneidet ein neues Gewinde in die Kurbel — und das bedeutet bei einer Aluminiumkurbel meist eine neue Kurbel. Die Pedale sind deshalb mit L und R markiert.
Zwei Handgriffe, die späteren Ärger ersparen: Immer von Hand eindrehen, bis das Pedal mehrere Umdrehungen leicht läuft — erst dann Werkzeug ansetzen. Und das Gewinde vorher fetten: Ein trocken eingedrehtes Pedal frisst sich in der Aluminiumkurbel fest und lässt sich nach Jahren nur mit Gewalt lösen.
Technische Daten
Modell: M-Wave Steady K6
Bauart: Plattformpedale
Material: Kunststoff
Trittfläche: konkav, XL-Ausführung
Maße: 101 × 106 mm
Lager: Kugellager
Gewinde: 9/16 Zoll
Reflektoren: integriert
Zulassung: deutsches Prüfzeichen, StVZO-konform
Montage: Innensechskant oder 15-mm-Pedalschlüssel
Farbe: schwarz
Gewicht: rund 280 g je Paar
Hersteller-Artikelnummer: 313181
Lieferumfang: ein Paar Pedale
Häufige Fragen
Bekomme ich ein Paar oder ein einzelnes Pedal? Ein Paar. Das Datenblatt weist beide Pedale aus — bei 5,90 Euro also ein sehr günstiger Satz.
Passen sie an meine Kurbel? Sie haben 9/16-Zoll-Gewinde — das Standardmaß an Erwachsenenrädern. Nur an sehr einfachen Kurbeln mit 1/2 Zoll passt es nicht.
Brauche ich Pedalreflektoren wirklich? Die StVZO schreibt sie für Fahrräder vor. Sportliche Plattform- und Klickpedale haben sie meist nicht — für ein Rad im Straßenverkehr sind diese Pedale die einfachste Lösung.
Welches Werkzeug brauche ich? Innensechskant oder 15-mm-Pedalschlüssel — beides geht. Bei festsitzenden Pedalen ist der Pedalschlüssel wegen des längeren Hebels die bessere Wahl.
In welche Richtung drehe ich? Beide Pedale werden gelöst, indem du das Werkzeug nach hinten drückst — Richtung Hinterrad. Festgezogen wird nach vorn. Das linke Pedal hat Linksgewinde.
Montage in unserer Werkstatt: Wir montieren die Pedale mit gefettetem Gewinde und dem richtigen Drehmoment und prüfen die Kurbelgewinde gleich mit. Ruf uns an unter 07171 929 556.
Weitere Pedale findest du in unserer Kategorie Pedale und unter Teile. Für Montage, Pedalservice und Inspektion ist unsere Werkstatt in Schwäbisch Gmünd für dich da.
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