Sigma Aura 60 Fahrradlicht-Set mit Akku, USB-Ladung
Sigma Aura 60 – Fahrradlicht-Set mit Akku
Ein Set aus Front- und Rücklicht mit Akkubetrieb. Das Frontlicht leistet 60 Lux, beide werden per USB geladen und lassen sich abnehmen. StVZO-zugelassen.
Warum Lux mehr sagt als Lumen
Bei Fahrradlicht wird gern mit Lumen geworben. Die Zahl beschreibt allerdings nur, wie viel Licht insgesamt abgestrahlt wird — nicht, wo es ankommt. Ein Scheinwerfer mit hoher Lumenzahl, der das Licht diffus verteilt, leuchtet die Straße schlechter aus als einer, der es gezielt nach vorn wirft.
Lux misst dagegen die Beleuchtungsstärke an einem bestimmten Punkt — in Deutschland üblicherweise zehn Meter vor dem Rad. Das ist der Wert, der tatsächlich beschreibt, wie hell die Straße vor dir wird.
Ebenso wichtig ist die Verteilung: eine breite, gleichmäßig ausgeleuchtete Fläche ohne dunkle Löcher und ohne grellen Fleck direkt vor dem Vorderrad, der die Augen an die Nähe gewöhnt und alles dahinter dunkel erscheinen lässt.
60 Lux – für welchen Einsatz das reicht
60 Lux sind ein solider Wert für den Stadtverkehr und für beleuchtete Strecken. Man wird gesehen, und man sieht genug, um Schlaglöcher und Hindernisse rechtzeitig zu erkennen.
Auf unbeleuchteten Landstraßen und Waldwegen bei höherem Tempo kommt man mit mehr Reichweite besser zurecht — dort sind 80 bis 100 Lux die angenehmere Wahl.
Als Faustregel: Wer überwiegend in der Stadt pendelt, ist mit 60 Lux gut bedient. Wer regelmäßig im Dunkeln über Land fährt, sollte höher greifen.
StVZO – was zugelassen ist und was nicht
Für den öffentlichen Verkehr in Deutschland verlangt die StVZO eine zugelassene Beleuchtung. Zugelassene Scheinwerfer tragen eine Prüfnummer mit vorangestelltem K. Nicht zugelassene Lampen — auch sehr helle — sind im Straßenverkehr nicht erlaubt.
Der wesentliche Unterschied liegt in der Hell-Dunkel-Grenze: Oberhalb einer definierten Linie darf kein Licht abgestrahlt werden, damit der Gegenverkehr nicht geblendet wird. Genau daran scheitern viele leistungsstarke MTB-Lampen, die ihr Licht kugelförmig verteilen.
Zur Ausrichtung: Der Scheinwerfer muss so eingestellt sein, dass die Hell-Dunkel-Grenze etwa zehn Meter vor dem Rad auf den Boden trifft. Zu hoch blendet, zu tief verschenkt Reichweite.
Akku im Alltag
Ein Akku-Set lässt sich an jedes Rad montieren — kein Dynamo nötig — und ist abnehmbar. Wer sein Rad im öffentlichen Raum abstellt, nimmt das Licht mit; Anbaubeleuchtung ist ein beliebtes Diebstahlziel.
Der Nachteil ist die Ladepflicht. Im Winter sinkt die Kapazität bei Kälte spürbar — wer täglich im Dunkeln pendelt, lädt am besten routinemäßig, statt auf die Restanzeige zu vertrauen.
Ein praktischer Hinweis: Die meisten Sets haben mehrere Leuchtstufen. Die höchste braucht man nur auf unbeleuchteten Strecken — in der Stadt reicht eine niedrigere Stufe und verlängert die Laufzeit erheblich.
Technische Daten
Produkt: Fahrradlicht-Set aus Front- und Rücklicht
Modell: Sigma Aura 60
Beleuchtungsstärke: 60 Lux (Frontlicht)
Stromversorgung: Akku, per USB aufladbar
Zulassung: StVZO
Montage: abnehmbar
Häufige Fragen
Reichen 60 Lux? Für Stadtverkehr und beleuchtete Strecken ja. Auf unbeleuchteten Landstraßen sind 80 bis 100 Lux angenehmer.
Sind mehr Lumen besser? Nicht unbedingt. Lux beschreibt die Helligkeit an einem definierten Punkt vor dem Rad und ist aussagekräftiger.
Brauche ich einen Dynamo? Nein, das Set läuft mit Akku und lässt sich an jedes Rad montieren.
Wie stelle ich den Scheinwerfer ein? So, dass die Hell-Dunkel-Grenze etwa zehn Meter vor dem Rad auf den Boden trifft.
Was ist bei Kälte zu beachten? Akkus verlieren an Kapazität. Im Winter routinemäßig laden.
Weitere Beleuchtung findest du in der Kategorie Beleuchtung. Montage übernimmt unsere Werkstatt in Schwäbisch Gmünd.
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