ABUS Aduro 3.0 Fahrradhelm für Stadt und Tour, Größe M für 52 bis 58 cm Kopfumfang, weiß glänzend
ABUS Aduro 3.0 in Größe M
Ein Fahrradhelm für Stadt, Trekking und sportliche Touren — mit dem Zoom-Ace-Verstellsystem, 13 Belüftungsöffnungen und abnehmbarem Visier. Größe M für einen Kopfumfang von 52 bis 58 Zentimetern, rund 300 Gramm. In Weiß glänzend.
Vor der Bestellung: die Größe
Das ist bei einem Helm die wichtigste Angabe — und sie lässt sich in einer Minute prüfen.
Wie Sie Ihren Kopfumfang messen: Mit einem Maßband waagerecht um den Kopf — etwa einen Zentimeter über den Ohren und über der Stirnmitte.
Was Größe M abdeckt: 52 bis 58 Zentimeter.
Was Sie dabei beachten sollten: Liegt Ihr Umfang am Rand des Bereichs, ist eine Anprobe sinnvoll.
Warum: Köpfe sind unterschiedlich geformt — rundlicher oder länglicher. Zwei Menschen mit demselben Umfang können unterschiedliche Helme brauchen.
Wie ein Helm sitzen muss:
Waagerecht auf dem Kopf. Die Stirn muss bedeckt sein — zwischen Augenbrauen und Helmrand sollten etwa zwei Fingerbreit Platz sein, nicht mehr.
Fest, ohne zu drücken. Schütteln Sie den Kopf bei geöffnetem Kinnriemen — der Helm darf nicht verrutschen.
Und die Riemen bilden ein V unter den Ohren. Der Kinnriemen liegt an, ohne einzuschnüren — ein Finger sollte darunter passen.
Ein wichtiger Hinweis: Ein Helm, der zu weit hinten sitzt, schützt die Stirn nicht. Und das ist bei einem Sturz über den Lenker genau die Stelle, die aufkommt.
Kommen Sie zur Anprobe vorbei. Bei einem Helm ist der Sitz die Schutzwirkung — und das lässt sich online nicht beurteilen.
Das Zoom-Ace-Verstellsystem
Das ist bei diesem Helm das Merkmal, das den Sitz bestimmt.
Wie es funktioniert: Ein Verstellrad am Hinterkopf zieht einen Ring zusammen, der den Helm am Kopf hält.
Was ABUS hier anders macht: Der Ring ist ein Vollring aus zwei Kunststoffkomponenten.
Was das bedeutet: Er umschließt den Kopf vollständig — statt nur hinten zu greifen.
Was daraus folgt: Der Helm sitzt formschlüssiger und verteilt den Druck auf mehr Fläche.
Wo Sie das merken: Auf längeren Fahrten. Ein Helm, der nur an zwei Punkten anliegt, drückt nach einer Stunde.
Und das Verstellrad ist griffig ausgeführt — es lässt sich auch mit Handschuhen bedienen und während der Fahrt nachstellen.
Ein praktischer Hinweis: Stellen Sie den Helm im Sitzen ein, mit der Kopfhaltung, die Sie beim Fahren haben — im Stehen und aufrecht sitzt er anders.
Die In-Mold-Bauweise
Das ist die Technik, die die Stabilität ausmacht — und sie ist bei Helmen dieser Klasse Standard, wird aber selten erklärt.
Woraus ein Helm besteht:
Der stoßabsorbierende Kern. Aus EPS — expandiertem Polystyrol, also Hartschaum.
Was er leistet: Er verformt sich beim Aufprall und nimmt dabei Energie auf.
Und die Außenschale. Aus Polycarbonat.
Was sie leistet: Sie verteilt die Aufprallkraft auf eine größere Fläche — und schützt den Schaum vor Beschädigung im Alltag.
Was In-Mold bedeutet: Beide werden in einem Arbeitsgang verbunden — der Schaum wird direkt in die Schale eingeschäumt.
Zur Abgrenzung: Bei einfacheren Helmen wird die Schale nachträglich aufgeklebt.
Was daran ungünstig ist: Die Verbindung kann sich mit der Zeit lösen — und dann liegt der Schaum frei.
Was In-Mold besser macht: Eine dauerhafte Verbindung — bei geringerem Gewicht, weil weniger Material nötig ist.
Die Ausstattung im Alltag
Die Belüftung: 7 Lufteinlässe und 6 Auslässe.
Wie das funktioniert: Der Fahrtwind tritt vorn ein und strömt über Kanäle im Schaum nach hinten aus — er zieht dabei warme Luft mit.
Warum die Auslässe zählen: Ohne sie staut sich die Luft. Erst das Zusammenspiel von Ein- und Auslässen erzeugt den Durchzug.
Das eingeschäumte Fliegennetz. Es sitzt in den vorderen Öffnungen.
Wofür es gut ist: Es hält Insekten aus dem Helm — und wer schon einmal eine Wespe im Haar hatte, weiß, warum das mehr als ein Komfortmerkmal ist.
Das abnehmbare Visier. Es schirmt gegen tiefstehende Sonne und Spritzwasser ab.
Und es lässt sich abnehmen — etwa für sportliche Fahrten in gestreckter Position, wo es den Blick nach vorn einschränken kann.
Die Ponytail-Kompatibilität. Der Helm ist so geschnitten, dass er mit Zopf getragen werden kann — das Verstellsystem lässt Raum am Hinterkopf.
Die herausnehmbaren Polster. Sie lassen sich waschen.
Warum das zählt: Schweiß setzt sich im Polster fest — und ein Helm, dessen Polster nie gewaschen wird, riecht nach einer Saison entsprechend.
Und die Reflektoren im Heck. Sie erhöhen die Sichtbarkeit von hinten.
Das optionale Rücklicht
Ein Punkt, der bei einem Alltagshelm relevant ist.
Was verfügbar ist: ABUS führt ein aufsteckbares LED-Rücklicht für den Aduro 3.0 — es gehört nicht zum Lieferumfang.
Warum ein Licht am Helm sinnvoll sein kann:
Die Höhe. Ein Helmlicht sitzt deutlich höher als ein Rücklicht an der Sattelstütze — und ist damit im Blickfeld von Autofahrern.
Und es wird nicht verdeckt. Anders als ein Rücklicht, hinter dem eine Satteltasche sitzt.
Ein wichtiger Hinweis zur Rechtslage: Ein Helmlicht ersetzt nicht die vorgeschriebene Fahrradbeleuchtung.
Was die StVZO fordert: Ein rotes Rücklicht am Fahrrad — zusätzlich zu Rückstrahlern. Ein Licht am Helm ist eine sinnvolle Ergänzung, kein Ersatz.
Sprechen Sie uns an, wenn Sie das Rücklicht ergänzen möchten.
Zur Lebensdauer eines Helms
Ein Punkt, der zur Beratung gehört — und den viele nicht wissen.
Nach einem Sturz: Ein Helm, der einen Aufprall abbekommen hat, gehört ersetzt.
Warum: Der EPS-Kern schützt, indem er sich verformt — und diese Verformung ist bleibend. Ein einmal belasteter Bereich schützt beim nächsten Mal nicht mehr.
Und der entscheidende Punkt: Die Verformung ist von außen häufig nicht sichtbar. Die Außenschale kann unbeschädigt aussehen, während der Schaum darunter gestaucht ist.
Was daraus folgt: Verlassen Sie sich nicht auf den optischen Eindruck.
Und zur Alterung ohne Sturz: Auch ein ungenutzter Helm altert. UV-Strahlung, Schweiß und Temperaturwechsel setzen dem Material zu.
Was üblicherweise empfohlen wird: Ein Austausch nach etwa fünf Jahren — je nach Nutzung auch früher.
Was Sie vermeiden sollten:
Den Helm im Auto lassen. Im Sommer wird es dort heiß genug, um den Schaum zu schädigen.
Lösungsmittel und aggressive Reiniger. Sie greifen EPS und Polycarbonat an.
Und Aufkleber. Der Kleber kann das Material angreifen.
Zur Reinigung: Mit lauwarmem Wasser und mildem Reiniger — und die Polster von Hand waschen.
Technische Daten
Hersteller: ABUS
Modell: Aduro 3.0
Art: Fahrradhelm für Stadt, Trekking und Tour
Größe: M
Kopfumfang: 52 bis 58 cm
Bauweise: In-Mold — Außenschale und EPS-Kern dauerhaft verbunden
Material: EPS und Polycarbonat
Verstellsystem: Zoom Ace, Vollring aus zwei Kunststoffkomponenten
Verschluss: Schnalle
Ventilation: 7 Lufteinlässe, 6 Luftauslässe
Visier: integriert und abnehmbar
Insektenschutz: eingeschäumtes Fliegennetz
Polster: herausnehmbar und waschbar
Sichtbarkeit: Reflektorsticker im Heck
Zopfträger: geeignet
Gewicht: ca. 300 g
Farbe: weiß, glänzend
Optional erhältlich: aufsteckbares LED-Rücklicht
Prüfnorm: auf Anfrage
Hersteller-Artikelnummer: 10091739-01
Lieferumfang: ein Helm in Einzelhandelsverpackung
Häufige Fragen
Welche Größe brauche ich? Messen Sie den Kopfumfang waagerecht, etwa einen Zentimeter über den Ohren. Größe M deckt 52 bis 58 cm ab — liegt Ihr Wert am Rand, kommen Sie zur Anprobe.
Wie muss der Helm sitzen? Waagerecht, mit etwa zwei Fingerbreit Abstand zwischen Augenbrauen und Helmrand. Bei geöffnetem Kinnriemen darf er beim Kopfschütteln nicht verrutschen.
Ist das Rücklicht dabei? Nein, das aufsteckbare LED-Rücklicht ist optional erhältlich. Es ersetzt außerdem nicht die vorgeschriebene Fahrradbeleuchtung.
Muss ich den Helm nach einem Sturz ersetzen? Ja. Der EPS-Kern schützt, indem er sich verformt — und diese Verformung ist bleibend und von außen häufig nicht sichtbar.
Anprobe und Beratung im Ladengeschäft: Wir haben verschiedene Größen zum Anprobieren, stellen den Helm auf Sie ein und prüfen den korrekten Sitz. Telefonisch erreichbar unter 07171 929 556.
Weitere Helme finden Sie in unserer Kategorie Helme und in der ABUS Markenwelt. Für Anprobe, Beratung und Service sind wir in Schwäbisch Gmünd für Sie da.
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