milKit Tubeless-Dichtmilch 5 Liter Werkstattgebinde für MTB, Gravel und Rennrad
milKit Tubeless-Dichtmilch, 5 Liter
Dichtmilch für schlauchlose Reifen im 5-Liter-Gebinde — aus synthetischem Latex ohne Ammoniak, mit Mikrofasern für Löcher bis 6 Millimeter. Vom Schweizer Hersteller milKit.
Wichtig: Das ist ein Werkstattgebinde
Das gehört an den Anfang, damit hier niemand versehentlich bestellt.
Was Sie bekommen: Fünf Liter — nicht die übliche Flasche mit 250 oder 500 Millilitern.
Was das praktisch bedeutet: Bei 100 Millilitern je 29-Zoll-Laufrad reicht das Gebinde für rund 50 Laufräder.
Der wirtschaftliche Punkt: 18 Euro je Liter.
Zur Einordnung: Kleingebinde liegen häufig bei 30 bis 40 Euro je Liter — hier zahlen Sie etwa die Hälfte.
Für wen sich das lohnt:
Für Werkstätten, die regelmäßig Tubeless aufbauen und nachfüllen.
Für Vereine und Teams.
Und für Vielfahrer mit mehreren Rädern, bei denen der Nachfüllbedarf mehrmals im Jahr anfällt.
Wenn Sie eine kleinere Menge suchen: Sprechen Sie uns an — wir führen milKit auch in Flaschengrößen für den Einzelbedarf.
Wie viel Dichtmilch je Laufrad
Die Herstellerempfehlung:
Straße und Gravel: 30 bis 50 ml
26 Zoll MTB: 60 bis 80 ml
27,5 Zoll MTB: 80 bis 100 ml
29 Zoll MTB: 100 bis 120 ml
Warum die Menge stimmen sollte:
Zu wenig: Die Milch verteilt sich nicht über die ganze Lauffläche — und ein Loch an der falschen Stelle bleibt offen.
Zu viel: Zusätzliches Gewicht am Laufradumfang — und es sammelt sich Material, das später auszuwaschen ist.
Ein praktischer Hinweis: Bei breiten Reifen und im Winter eher zum oberen Wert greifen — bei Kälte arbeitet jede Dichtmilch träger.
Wie Dichtmilch funktioniert
Ein kurzer Hinweis für alle, die neu auf Tubeless umstellen.
Was beim Durchstich passiert: Die Luft strömt aus — und reißt die Dichtmilch mit zur Öffnung.
Was dann geschieht: Das Latex trocknet an der Luft und bildet einen Pfropfen.
Was die Mikrofasern dabei leisten: Sie verhaken sich im Loch und geben dem Latex etwas, woran es sich festsetzen kann.
Was daraus folgt: Auch größere Schnitte bis 6 Millimeter lassen sich schließen — bei reiner Latexmilch ohne Fasern ist deutlich früher Schluss.
Und der Punkt, der Road-Tubeless betrifft: Bei hohem Reifendruck drückt die Luft stärker nach außen — und der Pfropfen muss entsprechend fester sitzen.
Was daraus folgt: Genau dafür sind die Fasern gedacht — und deshalb eignet sich diese Milch auch für Rennradreifen.
Ohne Ammoniak — und warum das zählt
Das ist der Punkt, der milKit von vielen Wettbewerbern unterscheidet.
Was viele Dichtmilchen enthalten: Naturlatex mit Ammoniak als Stabilisator.
Was Ammoniak bewirkt:
Es riecht stechend — beim Einfüllen und beim Öffnen des Reifens.
Es reizt Augen und Atemwege. In einer Werkstatt, in der täglich damit gearbeitet wird, macht das einen Unterschied.
Und es greift Aluminium an. Bei längerem Kontakt kann es Felgenbetten und Ventile beschädigen.
Was milKit anders macht: Synthetisches Latex — ohne Ammoniak und ohne giftige Bestandteile.
Was daraus folgt: Schonender für Anwender, Reifen und Felge.
Kein Schütteln, keine Gummiklumpen
Zwei Eigenschaften, die sich erst im Alltag zeigen — und die in einer Werkstatt Zeit sparen.
Das Problem bei vielen Dichtmilchen: Die festen Bestandteile setzen sich in der Flasche ab.
Was daraus folgt: Man muss vor jedem Gebrauch kräftig schütteln — und wer das vergisst, füllt entweder Wasser oder Konzentrat ein.
Was milKit anders macht: Die Mischung bleibt homogen.
Und das zweite Problem: Herkömmliche Latexmilch verklumpt im Reifen zu Gummikugeln.
Was daran stört: Diese Klumpen dichten nicht mehr — sie rollen nur noch als Ballast mit.
Und beim Reifenwechsel muss man sie mühsam herauskratzen.
Was milKit anders macht: Sie trocknet gleichmäßig aus, statt Klumpen zu bilden.
Was daraus folgt: Der Reifen lässt sich beim Wechsel deutlich einfacher reinigen.
Temperatur und CO2-Kartuschen
Der Einsatzbereich: von -20 bis +50 Grad.
Warum die untere Grenze zählt: Viele Dichtmilchen frieren ein oder werden zäh, bevor der Reifen es tut.
Was daraus folgt: Bei Winterfahrten arbeitet die Milch weiter.
Und die CO2-Kompatibilität: Das ist ein Punkt, der leicht übersehen wird.
Was bei vielen Dichtmilchen passiert: CO2 aus einer Kartusche lässt das Latex sofort ausflocken.
Was daraus folgt: Die Milch ist danach unbrauchbar — und man hat mit einer Panne unterwegs die Dichtwirkung zerstört.
Was milKit anders macht: Sie verträgt CO2.
Warum das praktisch zählt: Wer eine CO2-Kartusche als Notfallausrüstung dabeihat, kann sie ohne Bedenken einsetzen.
Zum Einfüllen
Zwei Wege stehen zur Verfügung:
Erstens: durch das Ventil. Bei ausgebautem Ventileinsatz mit einer Spritze.
Was dafür spricht: Der Reifen bleibt montiert — und das ist beim Nachfüllen der schnellere Weg.
Zweitens: über die offene Reifenflanke. Beim Neuaufbau, bevor der Reifen vollständig aufgezogen wird.
Ein praktischer Hinweis zum Nachfüllen: Drehen Sie das Laufrad so, dass das Ventil oben steht — dann läuft beim Ausbau des Einsatzes keine Milch heraus.
Nach dem Einfüllen: Den Reifen aufpumpen und das Laufrad mehrfach drehen und dabei kippen — damit sich die Milch über die ganze Innenfläche verteilt.
Wann nachfüllen
Das ist der Punkt, der bei Tubeless am häufigsten vernachlässigt wird.
Warum überhaupt nachgefüllt werden muss: Dichtmilch trocknet mit der Zeit aus.
Was daraus folgt: Ein Reifen, der ein Jahr lang nicht geprüft wurde, ist möglicherweise trocken — und dann wirkt Tubeless nicht mehr.
Das Intervall: In aller Regel alle drei bis sechs Monate prüfen.
Wie Sie es prüfen:
Der einfache Weg: Das Laufrad ausbauen und am Ohr schütteln — schwappt es hörbar, ist noch Flüssigkeit da.
Der genaue Weg: Mit einem Messstab durch das Ventil bei ausgebautem Einsatz.
Ein Hinweis dazu: milKit bietet dafür ein eigenes Spritzensystem an — sprechen Sie uns an, wenn Sie danach suchen.
Und ein Hinweis zur Lagerung des Gebindes: Kühl und frostfrei, Behälter fest verschlossen.
Warum: Auch im Kanister trocknet Latex ein, wenn Luft dazukommt.
Was Sie zusätzlich brauchen
Dichtmilch allein macht noch kein Tubeless-System.
Was dazugehört:
Tubeless-taugliche Felgen und Reifen.
Tubeless-Felgenband, das die Speichenlöcher luftdicht verschließt.
Und Tubeless-Ventile mit Dichtung zum Felgenbett.
Ein praktischer Hinweis zum Aufziehen: Ein tubeless montierter Reifen braucht beim ersten Befüllen einen kräftigen Luftstoß, damit der Wulst ins Felgenhorn springt.
Womit das geht: Mit einem Kompressor oder einer Tubeless-Pumpe mit Druckkammer.
Sprechen Sie uns an — wir führen Ventile, Felgenband und die passenden Pumpen, und wir übernehmen den Tubeless-Aufbau auch für Sie.
Technische Daten
Hersteller: milKit, Schweiz
Produkt: Tubeless-Dichtmilch
Inhalt: 5 Liter
Grundpreis: 18,00 € je Liter
Reichweite: rund 50 Laufräder bei 100 ml je 29-Zoll-Reifen
Basis: synthetisches Latex, ammoniakfrei
Dichtleistung: Löcher und Schnitte bis 6 mm
Besonderheit: Mikrofasern, bleibt homogen, verklumpt nicht
Temperaturbereich: -20 bis +50 °C
CO2-Kartuschen: verträglich
Einsatzbereich: MTB, Gravel und Rennrad
Empfohlene Menge: Straße 30-50 ml, MTB 26" 60-80 ml, 27,5" 80-100 ml, 29" 100-120 ml
Nicht enthalten: Ventile, Felgenband, Einfüllspritze
Lagerung: kühl, frostfrei, fest verschlossen
Hersteller-Artikelnummer: 7016000018
Lieferumfang: ein Gebinde mit 5 Litern
Häufige Fragen
Fünf Liter — ist das nicht zu viel? Für den Einzelbedarf ja. Das Gebinde reicht für rund 50 Laufräder und ist für Werkstätten, Vereine und Mehrradhaushalte gedacht. Kleinere Flaschen führen wir ebenfalls.
Wie viel brauche ich je Laufrad? Straße und Gravel 30 bis 50 ml, 29-Zoll-MTB 100 bis 120 ml. Bei breiten Reifen und im Winter eher zum oberen Wert greifen.
Kann ich CO2-Kartuschen verwenden? Ja. Bei vielen Dichtmilchen lässt CO2 das Latex sofort ausflocken — diese verträgt es.
Wie oft muss ich nachfüllen? Alle drei bis sechs Monate prüfen. Der einfache Test: Laufrad ausbauen und am Ohr schütteln — schwappt es hörbar, ist noch genug drin.
Fragen zu Tubeless? Rufen Sie uns an unter 07171 929 556 oder schreiben Sie an vertrieb@nubuk-bikes.de.
Weitere Tubeless-Produkte finden Sie in unserer Kategorie Reifen und Schläuche und Werkstattbedarf unter Werkstattbedarf. Für Tubeless-Aufbau und Service ist unsere Werkstatt in Schwäbisch Gmünd für Sie da.
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