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Union DBP-12 Bremsbeläge organisch für Magura Julie, Baujahre 2001 bis 2008, 1 Paar

Artikelnummer 438012

Lagernd, versandbereit in 1 Werktag

Union DBP-12 Bremsbeläge organisch für Magura Julie, Baujahre 2001 bis 2008, 1 PaarKurz-Check

Scheibenbremsbeläge für die Magura Julie

Passend für die Baujahre 2001 bis 2008

Organischer Belag — sofort greifend und leise

1 Paar, reicht für einen Bremssattel

Ersatzteil für eine Bremse, die kaum noch jemand bedient

UVP 10,95 €
7,95 € *-27%
Inhalt 1 Paar
*inkl. ges. MwStzzgl. Versandkosten

Union DBP-12 Bremsbeläge organisch für Magura Julie, Baujahre 2001 bis 2008, 1 Paar

Union DBP-12 Bremsbeläge für die Magura Julie

Organische Scheibenbremsbeläge für die Magura Julie der Baujahre 2001 bis 2008. Die Mischung ist auf Allround-Einsatz und täglichen Gebrauch ausgelegt. Ein Paar — genug für einen Bremssattel.

Ersatzteile für eine Bremse aus den 2000ern

Die Magura Julie war über Jahre die Scheibenbremse an unzähligen Trekking- und Mountainbikes. Und viele dieser Räder fahren noch.

Warum das erwähnenswert ist: Für ein zwanzig Jahre altes Bauteil bekommt man selten noch Verschleißteile. Große Anbieter führen sie irgendwann nicht mehr — es lohnt sich für sie nicht, drei Beläge im Jahr zu verkaufen.

Für dich als Besitzer heißt das: Solange es Beläge gibt, hält die Bremse. Die Julie selbst ist robust gebaut — was verschleißt, sind die Beläge, und die kosten sieben Euro.

Die Rechnung ist eindeutig: Ein Belagpaar für 6,95 Euro gegen eine neue Scheibenbremsanlage, die mit Hebel, Sattel, Leitung und Scheibe schnell dreistellig wird — plus Montage und Entlüftung.

Ein Rat zur Bevorratung: Wenn du ein Rad mit Julie fährst und es weiterfahren willst, leg dir ein Ersatzpaar hin. Bei Teilen für ausgelaufene Baureihen weiß niemand, wie lange sie noch produziert werden — und dann steht ein funktionierendes Rad wegen eines Sieben-Euro-Teils.

Organisch – was das im Alltag bedeutet

Bei Scheibenbremsbelägen gibt es zwei Grundtypen, und für ein Alltagsrad ist die organische Ausführung meist die richtige.

Organische Beläge bestehen aus Kunstharz mit eingebetteten Fasern. Ihre Stärken:

Sie greifen sofort. Auch kalt, gleich bei der ersten Bremsung — am Alltagsrad der entscheidende Punkt. Man fährt aus der Hofeinfahrt, und die Bremse ist da.

Sie sind leise. Deutlich weniger Quietschneigung als metallische Beläge.

Und sie schonen die Bremsscheibe. Bei einer Bremse, für die es kaum noch Ersatzscheiben gibt, ist das ein Argument, das über den Preis hinausgeht.

Ihre Schwächen: Sie verschleißen schneller als metallische, besonders bei Nässe und Schmutz. Und sie vertragen weniger Hitze — auf einer langen Alpenabfahrt können sie überhitzen.

Für den Einsatz, für den die Julie gedacht war — Alltag, Trekking, gemäßigtes Gelände —, ist das genau die richtige Abstimmung.

Ein Paar reicht für eine Bremse

Das ist die häufigste Fehlbestellung bei Bremsbelägen, deshalb eindeutig: Ein Bremssattel braucht zwei Beläge — einen je Seite der Scheibe.

Dieses Paar versorgt eine Bremse — also vorn oder hinten. Für ein komplettes Rad brauchst du zwei Paar.

Und der Rat, der Arbeit spart: Tausch beide gleichzeitig. Vorn und hinten haben dieselben Kilometer, und wenn eine Bremse fällig ist, ist die andere kurz davor. Die vordere verschleißt in der Regel schneller, weil beim Bremsen mehr Gewicht nach vorn wandert — der Unterschied rechtfertigt aber selten zwei getrennte Arbeitsgänge.

Vor der Bestellung: das Baujahr prüfen

Die Beläge sind für die Julie der Baujahre 2001 bis 2008 ausgewiesen.

Warum das genau stimmen muss: Magura hat die Julie über die Jahre überarbeitet, und spätere Modelle — etwa die Julie HP — haben teils andere Belagformen. Ein Belag, der nicht passt, lässt sich entweder nicht einsetzen oder sitzt nicht sauber im Sattel.

So findest du dein Baujahr: Es steht in den Kaufunterlagen des Rads. Alternativ hilft der sicherste Weg: Bau einen alten Belag aus und vergleiche die Form — Umriss, Position der Aufnahme und Dicke der Trägerplatte.

Bring den alten Belag gern vorbei, wenn du unsicher bist. Bei einer zwanzig Jahre alten Bremse ist der direkte Vergleich zuverlässiger als jede Datenbank — und wir haben die Vergleichsteile hier.

Wann Beläge fällig sind – und was noch zu prüfen ist

Die Verschleißgrenze: Das Reibmaterial sollte mindestens etwa einen halben Millimeter dick sein. Ist es durch, schleift die Trägerplatte direkt auf der Scheibe — und die ist dann innerhalb weniger Kilometer hinüber.

Bei einer Bremse dieses Alters ist das besonders bitter, weil Ersatzscheiben schwerer zu bekommen sind als Beläge.

Woran du es außerdem merkst: Der Hebel kommt weiter zum Lenker, es schleift metallisch, oder die Bremswirkung lässt nach.

Was du bei einer alten Bremse zusätzlich prüfen solltest:

Die Bremsflüssigkeit. Magura-Bremsen arbeiten mit Mineralöl. Es altert und nimmt Feuchtigkeit auf — nach vielen Jahren gehört es gewechselt, sonst wird der Druckpunkt weich.

Die Kolben. Nach zwei Jahrzehnten sitzen sie manchmal fest oder gehen schwer zurück. Das äußert sich als schleifende Bremse oder als einseitig verschlissener Belag.

Die Dichtungen. Feuchte Stellen am Sattel oder am Hebel sind ein Warnzeichen.

Zum Einbremsen der neuen Beläge: Zehn bis zwanzig Mal aus mittlerem Tempo kontrolliert abbremsen, ohne zum Stillstand zu kommen. Ohne diesen Schritt bremsen neue Beläge deutlich schwächer, als sie könnten.

Und ein Punkt, der die Beläge rettet: Kein Fett und kein Öl auf Belag oder Scheibe. Ein einmal verölter organischer Belag lässt sich nicht reinigen — er saugt sich voll und muss ersetzt werden.

Technische Daten

Modell: Union DBP-12
Art: Scheibenbremsbeläge
Belagmaterial: organisch
Abstimmung: Allround, für den täglichen Gebrauch
Passend für: Magura Julie, Baujahre 2001 bis 2008
Nicht geeignet für: spätere Julie-Ausführungen mit abweichender Belagform
Hersteller-Artikelnummer: 438012
Lieferumfang: 1 Paar, reicht für einen Bremssattel

Häufige Fragen

Reicht ein Paar für mein ganzes Rad? Nein. Ein Paar enthält zwei Beläge und versorgt einen Bremssattel — vorn oder hinten. Für beide Bremsen brauchst du zwei Paar.

Passen die Beläge in meine Julie? Sie sind für die Baujahre 2001 bis 2008. Spätere Ausführungen haben teils andere Belagformen — vergleich am sichersten mit deinem alten Belag oder bring ihn vorbei.

Gibt es die Julie überhaupt noch als Ersatzteil? Beläge ja — und solange es sie gibt, hält die Bremse. Die Julie selbst ist robust; was verschleißt, sind die Beläge.

Was ist an organischen Belägen besser? Sie greifen sofort, auch kalt, sind leise und schonen die Bremsscheibe. Bei einer Bremse, für die Ersatzscheiben schwer zu bekommen sind, zählt der letzte Punkt besonders.

Was sollte ich bei einer so alten Bremse noch prüfen? Die Bremsflüssigkeit — Magura fährt Mineralöl, das altert. Dazu die Kolben auf Gängigkeit und die Dichtungen auf feuchte Stellen.

Bremsenservice in unserer Werkstatt: Wir tauschen die Beläge, prüfen Kolben, Dichtungen und Bremsflüssigkeit und sagen dir ehrlich, ob sich die Instandsetzung noch lohnt. Ruf uns an unter 07171 929 556.

Weitere Bremsenteile findest du in unserer Kategorie Bremsen und unter Teile. Für Bremsenservice, Belagwechsel und Inspektion ist unsere Werkstatt in Schwäbisch Gmünd für dich da.

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