SKS Shockblade II MTB-Schutzblech fürs Vorderrad, 28 und 29 Zoll, für Reifen von 50 bis 75 mm, schwarz-grau
SKS Shockblade II für 28 und 29 Zoll
Ein Schutzblech fürs Vorderrad an Mountainbike-Federgabeln — für 28- und 29-Zoll-Laufräder mit Reifenbreiten von 50 bis 75 Millimetern. Mit werkzeugloser Quick-Release-Befestigung, Konus-System 2.0 und Winkelverstellung. 112 Gramm, in Deutschland gefertigt.
Wie ein Steckblech an der Federgabel hält
Das ist bei diesem Schutzblech die konstruktive Besonderheit — und sie unterscheidet es von jedem anderen Blech.
Wie ein Schutzblech üblicherweise befestigt wird: Über Streben an den Ausfallenden und eine Aufnahme an der Gabelkrone.
Was an einer Federgabel fehlt: Genau diese Aufnahmen.
Warum: Die Gabel bewegt sich beim Einfedern — und die Tauchrohre verschieben sich gegenüber der Krone. Ein starr montiertes Blech würde dabei am Reifen schleifen.
Was der Shockblade anders macht: Er wird von oben in den Gabelschaft gesteckt.
Wo genau: In das Innenrohr des Gabelschafts — also von der Vorbauseite her durch die Gabelkrone.
Was daraus folgt:
Das Blech sitzt oberhalb der Federung. Es bewegt sich nicht mit — und der Abstand zum Reifen bleibt gleich, egal wie weit die Gabel einfedert.
Und es braucht keine Ösen. An einer Federgabel gibt es sie nicht.
Was Sie dafür in Kauf nehmen: Das Blech deckt nur den oberen Bereich des Reifens ab — nicht den vorderen unteren.
Was das praktisch heißt: Es hält Wasser und Schlamm von Gesicht, Oberkörper und Cockpit fern — die Füße bleiben nicht trocken.
Vor der Bestellung: der Gabelschaft
Das ist die entscheidende Prüfung — und sie wird häufig mit einem anderen Maß verwechselt.
Was gemessen werden muss: Der Innendurchmesser des Gabelschafts.
Der abgedeckte Bereich: 19 bis 39 Millimeter.
Wie das erreicht wird: Über das Konus-System 2.0 mit zwei Konus-Adaptern — sie decken gemeinsam den gesamten Bereich ab.
Der häufigste Fehler: Den Außendurchmesser zu messen.
Warum das falsch ist: Ein Gabelschaft misst außen in aller Regel 1 1/8 Zoll, also rund 28,6 Millimeter — und der Innendurchmesser liegt deutlich darunter.
Wie Sie richtig messen: Den Vorbau abnehmen und von oben in den Schaft messen — mit einem Messschieber oder einem Innenmessgerät.
Was Sie dabei prüfen sollten: Ob der Schaft oben offen ist.
Warum das zählt: Bei manchen Gabeln sitzt dort eine Kralle oder ein Expander für die Steuersatzeinstellung — und dann ist der Schaft belegt.
Ein Hinweis dazu: Bei einem Carbon-Gabelschaft ist statt einer Kralle in aller Regel ein Expander verbaut — und der lässt sich nicht einfach entfernen.
Bringen Sie das Rad gern vorbei, wenn Sie unsicher sind — wir messen den Schaft und prüfen, ob die Montage möglich ist.
Die Reifenfreiheit
Die zweite Angabe, die stimmen muss.
Der abgedeckte Bereich: Reifenbreiten von 50 bis 75 Millimetern — also 2,00 bis 3,00 Zoll.
Die maximale Radgröße: 75-622 beziehungsweise 28 × 3,00 Zoll.
Wie Sie Ihre Reifenbreite finden: Sie steht auf der Reifenflanke — als ETRTO-Angabe, bei der die erste Zahl die Breite in Millimetern angibt.
Was bei zu schmalem Reifen passiert: Das Blech steht seitlich über. Funktional unproblematisch, aber es sieht unausgewogen aus.
Was bei zu breitem passiert: Das Blech deckt nicht vollständig ab — und Schmutz kommt seitlich vorbei.
Was Sie zusätzlich prüfen sollten: Den Platz an der Gabelbrücke.
Warum: Das Blech verläuft dort hindurch — und bei einer Gabel mit knapper Reifenfreiheit wird es eng.
Zur Radschutzlänge: 680 Millimeter.
Was das Blech abhält
Ein Vorderrad-Schutzblech schützt anders als ein hinteres.
Was das Vorderrad hochwirft: Es fliegt nach hinten und oben — direkt in Fahrtrichtung des Fahrers.
Wo es landet:
Im Gesicht und auf der Brille. Das ist der unmittelbarste Effekt — und der, der die Sicht kostet.
Auf der Brust und am Oberkörper.
Und am Cockpit. Auf Fahrradcomputer, Display und Bremshebeln.
Warum das mehr ist als eine Sauberkeitsfrage:
Die Sicht. Schlamm auf der Brille bei einer Abfahrt ist ein Sicherheitsthema.
Und der Steuersatz. Spritzwasser vom Vorderrad kommt genau dort an — und Schmutz im Steuersatzlager ist die häufigste Ursache für ein hakendes Lenkverhalten.
Und bei einem E-Bike kommt hinzu: Display und Bedieneinheit sitzen am Cockpit.
Der Spoiler und das Material
Der breite Spoiler. Er sitzt am hinteren Ende des Blechs und besteht aus weicherem Kunststoff.
Was er leistet:
Zusätzlichen Spritzschutz. Er verlängert die abgedeckte Fläche nach hinten — genau dorthin, wo das Wasser Richtung Fahrer fliegt.
Und Kantenschutz. Ein weicher Abschluss ist bei einem Sturz weniger gefährlich als eine harte Kunststoffkante.
Zum Material: 2-Komponenten-Kunststoff.
Was das bedeutet: Zwei Kunststoffe mit unterschiedlichen Eigenschaften werden in einem Bauteil verbunden.
Warum das sinnvoll ist: Der tragende Teil muss steif sein — sonst flattert das Blech im Fahrtwind. Der Abschluss soll nachgeben — sonst bricht er beim ersten Anstoßen.
Zum Gewicht: 112 Gramm. Das ist für ein Schutzblech dieser Größe wenig.
Und zur Fertigung: SKS fertigt in Deutschland — das erklärt die Verarbeitungsqualität und die langfristige Ersatzteilversorgung.
Zur Montage
Die Montage ist werkzeuglos — ein paar Punkte machen den Unterschied.
Den passenden Konus-Adapter wählen. Entsprechend dem gemessenen Innendurchmesser Ihres Gabelschafts.
Was bei falscher Wahl passiert: Der Adapter sitzt zu locker — und das Blech verdreht sich beim Fahren.
Das Blech mit dem Quick-Release befestigen. Und den festen Sitz prüfen — durch Drehen und Ziehen.
Den Winkel einstellen. So, dass das Blech mittig über dem Reifen verläuft.
Und dabei den Abstand prüfen: Ringsum — und mit dem Reifen, den Sie tatsächlich fahren.
Ein wichtiger Punkt bei einer Federgabel: Prüfen Sie den Abstand im vollständig eingefederten Zustand.
Warum das hier anders ist als bei einem Rahmenblech: Das Blech bewegt sich nicht mit der Gabel — der Reifen kommt ihm beim Einfedern also näher.
Was daraus folgt: Drücken Sie die Gabel vollständig ein und schauen Sie nach. Im ausgefederten Zustand täuscht der Abstand.
Nach den ersten Kilometern: Die Befestigung kontrollieren und bei Bedarf nachstellen. Ein Quick-Release setzt sich.
Und regelmäßig nachschauen. Ein Blech, das sich im Gabelschaft verdreht, gerät im ungünstigsten Fall an den Reifen.
Wir montieren gern für Sie und prüfen dabei die Freigängigkeit bei eingefederter Gabel.
Technische Daten
Hersteller: SKS
Modell: Shockblade II
Art: Schutzblech fürs Vorderrad, Steckmontage im Gabelschaft
Laufradgrößen: 28 und 29 Zoll
Maximale Radgröße: 75-622 beziehungsweise 28 × 3,00 Zoll
Reifenbreite: 50 bis 75 mm, entspricht 2,00 bis 3,00 Zoll
Gabelschaft-Innendurchmesser: 19 bis 39 mm
Befestigung: Quick Release, werkzeuglos
Adapter: Konus-System 2.0 mit zwei Konus-Adaptern
Radschutzlänge: 680 mm
Material: 2-Komponenten-Kunststoff
Ausstattung: breiter Spoiler aus weicherem Kunststoff, winkelverstellbar
Gewicht: ca. 112 g
Farbe: schwarz-grau
Fertigung: Deutschland
Voraussetzung: oben offener Gabelschaft ohne Expander oder Kralle
Hersteller-Artikelnummer: 11097
Lieferumfang: ein Schutzblech mit zwei Konus-Adaptern
Häufige Fragen
Passt es an meine Gabel? Der Innendurchmesser des Gabelschafts muss zwischen 19 und 39 mm liegen. Achtung: nicht der Außendurchmesser — der beträgt bei den meisten Gabeln rund 28,6 mm.
Was, wenn im Schaft ein Expander sitzt? Dann ist die Montage nicht ohne Weiteres möglich. Bei Carbon-Gabelschäften ist ein Expander die Regel — bringen Sie das Rad gern vorbei, dann schauen wir es uns an.
Schleift es beim Einfedern? Das Blech bewegt sich nicht mit der Gabel — der Reifen kommt ihm beim Einfedern also näher. Prüfen Sie den Abstand deshalb bei vollständig eingefederter Gabel.
Ersetzt es ein richtiges Schutzblech? Nein. Es deckt den oberen Reifenbereich ab und hält Gesicht, Oberkörper und Cockpit sauber — die Füße bleiben nicht trocken.
Montage in unserer Werkstatt: Wir messen den Gabelschaft, wählen den passenden Konus-Adapter und richten das Blech mit Ihrem montierten Reifen aus. Telefonisch erreichbar unter 07171 929 556.
Weitere Schutzbleche finden Sie in unserer Kategorie Schutzbleche und unter Zubehör. Für Montage, Beratung und Inspektion sind wir in Schwäbisch Gmünd für Sie da.
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