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Ritchey Comp Streem Fahrradsattel für Rennrad und Gravel, 278 x 145 mm, Stahlstreben, schwarz

Artikelnummer 40030817016

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Ritchey Comp Streem Fahrradsattel für Rennrad und Gravel, 278 x 145 mm, Stahlstreben, schwarzKurz-Check

Flacher Sattel für Rennrad, Gravel und sportliche Touren

Maße 278 x 145 mm, Streben 7 x 7 mm aus Stahl

Vector Wing Design für gleichmäßige Druckverteilung

Schmale Klemmzone für mehr Pedalierfreiheit

Microfaser-Bezug mit EVA-Polsterung

UVP 52,50 €
45,95 € *-12%
Inhalt 1 Stück
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Ritchey Comp Streem Fahrradsattel für Rennrad und Gravel, 278 x 145 mm, Stahlstreben, schwarz

Ritchey Comp Streem in 278 × 145 mm

Ein flacher Sattel für Rennrad, Gravel und sportliche Touren — mit Vector Wing Design, schmaler Klemmzone und Microfaser-Bezug über EVA-Polsterung. Streben 7 × 7 Millimeter aus Stahl.

Vor der Bestellung: die Sattelbreite

Das ist bei einem Sattel die Angabe, die über alles andere entscheidet — und sie wird am häufigsten falsch gewählt.

Wonach sich die Breite richtet: Nach dem Abstand Ihrer Sitzknochen — nicht nach Körpergröße, Gewicht oder Vorliebe.

Was die Sitzknochen sind: Die beiden unteren Ausläufer des Beckens. Auf ihnen ruht im Sitzen das Körpergewicht.

Warum der Abstand individuell ist: Er unterscheidet sich von Mensch zu Mensch erheblich — und lässt sich von außen nicht schätzen.

Was ein zu schmaler Sattel bewirkt: Die Sitzknochen finden keine Auflage. Das Gewicht ruht dann auf dem Weichteilbereich dazwischen — und das ist die häufigste Ursache für Taubheitsgefühle und Schmerzen.

Was ein zu breiter bewirkt: Der Sattel scheuert an den Oberschenkeln. Und die Tretbewegung wird behindert.

Zur Einordnung: 145 Millimeter ist eine mittlere Breite — sie deckt einen großen Teil der Fahrer ab.

Wie Sie Ihren Sitzknochenabstand bestimmen: Über eine Sitzknochenmessung.

Wie das funktioniert: Man setzt sich kurz auf ein Messkissen — die Abdrücke zeigen den Abstand.

Kommen Sie dafür gern vorbei. Die Messung dauert wenige Minuten — und sie ist bei einem Sattelkauf der einzige verlässliche Ausgangspunkt.

Ein wichtiger Hinweis zur Sitzposition: Die passende Breite hängt zusätzlich davon ab, wie gestreckt Sie sitzen.

Warum: Je weiter der Oberkörper nach vorn geneigt ist, desto stärker rotiert das Becken — und desto enger stehen die Sitzknochen auf dem Sattel.

Was daraus folgt: Wer sehr gestreckt Rennrad fährt, braucht in aller Regel einen schmaleren Sattel als für ein aufrechtes Trekkingrad.

Das Vector Wing Design

Das ist bei diesem Sattel das konstruktive Merkmal — und es betrifft genau den Bereich, der Beschwerden macht.

Was das Problem ist: In der Mitte des Sattels, zwischen den Sitzknochen, liegt der Weichteilbereich.

Was dort verläuft: Nerven und Blutgefäße — dicht unter der Haut.

Was daraus folgt: Anhaltender Druck genau dort führt zu Taubheitsgefühlen — und bei längerer Belastung zu mehr.

Warum das gerade beim Rennrad auftritt: Durch die gestreckte Position rotiert das Becken nach vorn — und der Druck wandert von den Sitzknochen nach vorn in den Weichteilbereich.

Was Ritchey mit dem Vector Wing macht: Die Sattelschale ist so geformt, dass sich der Druck gleichmäßiger verteiltund die kritische Zone entlastet wird.

Ein ehrlicher Hinweis: Eine gute Sattelform kann eine falsche Sitzposition nicht ausgleichen.

Was mitwirkt: Sattelhöhe, Sattelneigung, Sattelversatz und Lenkerhöhe.

Was wir empfehlen: Wenn Beschwerden wiederkehren, lassen Sie die Sitzposition insgesamt anschauen — nicht nur den Sattel tauschen.

Die schmale Klemmzone

Ein Detail, das man auf dem Produktbild kaum erkennt — und das in der Tretbewegung zählt.

Was gemeint ist: Der Bereich unter dem Sattel, in dem die Klemmung der Sattelstütze greift.

Was Ritchey daran geändert hat: Er ist schmaler ausgeführt als üblich.

Wofür das gut ist: Für mehr Pedalierfreiheitdie Oberschenkelinnenseiten haben mehr Platz.

Wo Sie das merken: Bei hoher Trittfrequenz und im Wiegetritt.

Und ein Punkt zur flachen Form: Ein flacher Sattel erlaubt, die Sitzposition auf dem Sattel zu verändern.

Was das bedeutet: Am Berg rutscht man nach vorn, in der Ebene sitzt man weiter hinten. Bei einem stark gewölbten Sattel geht das schlechter.

Für wen ein flacher Sattel passt: Für Fahrer mit beweglichem Becken und sportlicher Position.

Wofür ein gewölbter besser wäre: Für Fahrer, die eine feste Position bevorzugen und stärker geführt sitzen möchten.

Vor der Bestellung: die Streben

Das ist die zweite Angabe, die stimmen muss — und sie betrifft die Sattelstütze.

Was ausgewiesen ist: Streben mit 7 × 7 Millimetern aus Stahl.

Was das bedeutet: Ein runder Strebenquerschnitt von 7 Millimeternder verbreitetste Standard.

Warum das zählt: Die Klemmung Ihrer Sattelstütze ist auf einen bestimmten Querschnitt ausgelegt.

Zur Abgrenzung: Bei Carbon-Sätteln kommen häufig ovale Streben vor — etwa 7 × 9 Millimeter. Sie brauchen eine passende Klemmung.

Wie Sie es prüfen: Schauen Sie auf Ihren vorhandenen Sattel — oder auf die Klemmung Ihrer Stütze.

Warum Stahlstreben bei diesem Sattel sinnvoll sind:

Sie sind robust. Und verzeihen ein zu festes Anziehen der Klemmung.

Und sie federn leicht. Das trägt spürbar zum Komfort bei.

Was Sie dafür in Kauf nehmen: Mehr Gewicht als bei Titan- oder Carbonstreben.

Ein praktischer Hinweis zu Carbon-Sattelstützen: Manche Hersteller schließen die Klemmung bestimmter Strebenmaterialien aus. Prüfen Sie die Vorgabe Ihrer Stütze — bei Stahlstreben ist das allerdings selten ein Thema.

Bezug und Polsterung

Der Bezug: Microfaser.

Was das leistet: Abriebfest und pflegeleicht — und es nimmt weniger Wasser auf als Leder.

Warum das an einem Sattel zählt: Er steht ganzjährig im Freien und bekommt vom Hinterrad ab, was hochkommt.

Die Polsterung: EVA-Schaum.

Was das ist: Ein leichter, gleichmäßig dämpfender Schaum — derselbe, der auch in Schuhsohlen eingesetzt wird.

Ein wichtiger Hinweis zur Polsterstärke: Mehr Polster ist nicht automatisch bequemer.

Warum: Ein dick gepolsterter Sattel gibt unter den Sitzknochen nach — und dann sinkt man ein, bis der Weichteilbereich aufliegt.

Was daraus folgt: Bei sportlichen Sätteln ist die Polsterung bewusst knapp. Den Komfort macht die Form, nicht die Dicke.

Wo dickes Polster sinnvoll ist: Bei aufrechter Sitzposition und kurzen Strecken — also am Citybike.

Zur Montage und Einstellung

Bei einem Sattel entscheidet die Einstellung fast so viel wie das Modell.

Vor dem Wechsel: Notieren oder fotografieren Sie die Position des alten SattelsHöhe, Versatz auf der Klemmung und Neigung.

Warum das zählt: Auch wenn der alte Sattel nicht passte — die Werte sind der Ausgangspunkt für die Feineinstellung.

Die drei Einstellungen:

Die Sattelhöhe. Sie bestimmt den Kniewinkel.

Ein Hinweis dazu: Ein neuer Sattel hat in aller Regel eine andere Bauhöhe als der alte. Die Sattelhöhe muss also neu eingestellt werden — auch wenn die Stütze nicht verändert wurde.

Der Versatz. Wie weit der Sattel vor oder zurück steht.

Was er bestimmt: Wo Ihr Knie über der Pedalachse steht.

Und die Neigung. Sie ist bei einem flachen Sattel besonders kritisch.

Was der Richtwert ist: Waagerechtund von dort in kleinen Schritten anpassen.

Was eine zu stark nach vorn geneigte Neigung bewirkt: Man rutscht nach vorn und stützt sich mit den Armen ab — und dann werden die Hände taub.

Und eine nach hinten geneigte: Der Druck wandert nach vorn in den Weichteilbereich.

Ein praktischer Hinweis: Bei der Sattelneigung machen ein bis zwei Grad einen spürbaren Unterschied. Verstellen Sie in kleinen Schritten — und fahren Sie zwischen den Änderungen jeweils eine Runde.

Zum Anziehen: Die Klemmschrauben mit dem vorgegebenen Drehmoment.

Und ein wichtiger Hinweis: Ein neuer Sattel braucht Eingewöhnung.

Warum: Der Druck verteilt sich anders als beim alten. Beurteilen Sie einen Sattel nicht nach der ersten Ausfahrt — sondern nach mehreren.

Kommen Sie zur Sattelberatung vorbei. Wir messen die Sitzknochen, empfehlen die Breite und stellen den Sattel auf Sie ein — bei einem Bauteil, das über den Komfort auf jeder Fahrt entscheidet, ist das gut angelegter Aufwand.

Technische Daten

Hersteller: Ritchey
Modell: Comp Streem
Art: Fahrradsattel
Länge: 278 mm
Breite: 145 mm
Form: flach und schmal
Sattelschale: leicht und steif, mit Vector Wing Design
Klemmzone: schmal ausgeführt für mehr Pedalierfreiheit
Streben: 7 × 7 mm, Stahl
Bezug: Microfaser
Polsterung: EVA-Schaum
Farbe: schwarz
Einsatzbereich: Rennrad, Gravel und sportliche Touren
Gewicht: nicht ausgewiesen — auf Anfrage
Maximales Fahrergewicht: nicht ausgewiesen — auf Anfrage
Hersteller-Artikelnummer: 40030817016
Lieferumfang: ein Sattel

Häufige Fragen

Ist 145 mm die richtige Breite für mich? Das hängt vom Abstand Ihrer Sitzknochen ab — und der lässt sich nicht schätzen. Kommen Sie zur Sitzknochenmessung vorbei; sie dauert wenige Minuten.

Passt der Sattel auf meine Sattelstütze? Die Streben messen 7 × 7 mm — der verbreitetste Standard. Bei Carbon-Sätteln kommen häufig ovale Streben vor; prüfen Sie Ihre Klemmung.

Ist ein Sattel mit mehr Polster nicht bequemer? Nicht bei sportlicher Position. Ein dick gepolsterter Sattel gibt unter den Sitzknochen nach — und dann sinkt man ein, bis der Weichteilbereich aufliegt. Den Komfort macht die Form.

Der neue Sattel fühlt sich ungewohnt an — passt er nicht? Beurteilen Sie ihn nicht nach der ersten Ausfahrt. Der Druck verteilt sich anders als beim alten; das braucht mehrere Fahrten.

Sattelberatung in Schwäbisch Gmünd: Wir messen Ihre Sitzknochen, empfehlen die passende Breite und stellen Höhe, Versatz und Neigung auf Sie ein. Telefonisch erreichbar unter 07171 929 556.

Weitere Sättel finden Sie in unserer Kategorie Sättel und passende Sattelstützen unter Sattelstützen. Für Sattelberatung, Sitzknochenmessung und Einstellung sind wir in Schwäbisch Gmünd für Sie da.

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