Shimano PD-R550 SPD-SL Klickpedale fürs Rennrad mit Edelstahlplatte und einstellbarer Auslösehärte, schwarz
Shimano PD-R550 im SPD-SL-System
Klickpedale fürs Rennrad im SPD-SL-System — mit extrabreiter Auflagefläche, Aufstandsplatte aus Edelstahl, einstellbarer Auslösehärte und einer gedichteten Kompaktlagereinheit. In Schwarz.
Was SPD-SL ist — und wie es sich von SPD unterscheidet
Das ist bei Shimano-Klickpedalen die Grundunterscheidung — und sie wird häufig verwechselt.
SPD-SL: Shimanos System fürs Rennrad.
Woran Sie es erkennen: Eine große, dreieckige Kunststoffplatte unter dem Schuh — mit drei Befestigungspunkten.
Was das leistet: Die Kraft verteilt sich auf eine große Fläche — und das entlastet den Fuß auf langen Strecken.
SPD: Shimanos System fürs Mountainbike und den Alltag.
Woran Sie es erkennen: Eine kleine Metallplatte mit zwei Befestigungspunkten — versenkt in der Schuhsohle.
Was daraus folgt: Man kann damit normal laufen — die Platte steht nicht vor.
Der entscheidende Punkt: Die beiden Systeme sind nicht kompatibel.
Was daraus folgt: Ein SPD-SL-Pedal braucht einen Rennradschuh mit Drei-Loch-Bohrung und die passende SPD-SL-Platte.
Was Sie prüfen sollten: Schauen Sie unter Ihren Radschuh. Drei Löcher im Dreieck bedeuten SPD-SL-tauglich — zwei Löcher nebeneinander bedeuten SPD.
Ein Hinweis dazu: Viele Rennradschuhe haben beide Bohrbilder — dann geht beides.
Vor der Bestellung: die Cleats
Das ist bei einem Klickpedal die entscheidende Frage — und sie gehört vor dem Kauf geklärt.
Was Cleats sind: Die Platten, die unter den Schuh geschraubt werden — und die im Pedal einrasten.
Warum das die zweite Hälfte des Systems ist: Ohne passende Cleats funktioniert ein Klickpedal nicht.
Ein Hinweis zu unseren Angaben: Ob Cleats zum Lieferumfang gehören, geht aus den Herstellerangaben in unserem System nicht hervor.
Wir klären es vor der Bestellung — sprechen Sie uns an.
Und wenn Sie bereits SPD-SL fahren: Prüfen Sie den Zustand Ihrer vorhandenen Cleats.
Woran Sie Verschleiß erkennen:
Der Schuh sitzt lose im Pedal. Man spürt Spiel beim Treten.
Das Ausklicken geht zu leicht. Oder man klickt unbeabsichtigt aus.
Und die Kanten sind rund. An den Stellen, wo die Platte im Pedal greift.
Warum das ein Sicherheitsthema ist: Ein unbeabsichtigtes Ausklicken im Wiegetritt führt regelmäßig zum Sturz.
Ein praktischer Hinweis: SPD-SL-Cleats gibt es in drei Ausführungen — sie unterscheiden sich im Float, also im seitlichen Bewegungsspielraum des Fußes.
Warum das zählt: Ein zu geringer Float belastet das Knie — weil der Fuß in einer festen Stellung gehalten wird.
Was wir empfehlen: Für die meisten Fahrer die Ausführung mit mittlerem Float. Sprechen Sie uns an, wenn Sie zu Knieproblemen neigen.
Die einstellbare Auslösehärte
Das ist bei diesem Pedal das Merkmal, das den Einstieg erleichtert.
Was gemeint ist: Wie viel Kraft nötig ist, um den Schuh aus dem Pedal zu drehen.
Wie sie eingestellt wird: Über eine Schraube am Pedalkörper — in aller Regel mit einer Skala.
Was eine weiche Einstellung bewirkt:
Man klickt leichter aus. Das ist beim Umstieg auf Klickpedale das Wichtigste.
Und man klickt eher unbeabsichtigt aus. Besonders im Wiegetritt und beim Sprint.
Was eine harte Einstellung bewirkt: Sicherer Halt — aber man muss kräftiger drehen.
Unsere Empfehlung für Umsteiger: Beginnen Sie mit der weichsten Einstellung.
Warum: Der häufigste Sturz mit neuen Klickpedalen passiert im Stand — man kommt an der Ampel nicht rechtzeitig heraus und kippt zur Seite.
Was hilft: Üben Sie das Ein- und Ausklicken im Stand an einer Wand — mehrfach, mit beiden Füßen. Bis es ohne Nachdenken geht.
Und erhöhen Sie die Härte erst später — wenn die Bewegung sitzt.
Die breite Auflagefläche
Das ist bei einem Rennradpedal die Angabe, die über den Komfort entscheidet.
Was das Problem ist: Beim Treten wirkt die gesamte Kraft auf einer kleinen Fläche unter dem Fußballen.
Was bei einer kleinen Auflagefläche passiert: Der Druck konzentriert sich — und das führt zu Taubheitsgefühlen und Schmerzen im Vorfuß.
Was eine breite Fläche ändert: Der Druck verteilt sich — und die Sohle biegt sich weniger durch.
Wo Sie das merken: Nach zwei Stunden im Sattel.
Und ein zweiter Punkt: Eine breite Auflagefläche bedeutet auch weniger Verlust in der Kraftübertragung — weniger Bewegung zwischen Schuh und Pedal.
Zur Aufstandsplatte aus Edelstahl:
Was sie leistet: Sie ist die Fläche, auf der der Cleat aufliegt.
Warum Edelstahl: Der Pedalkörper besteht aus Kunststoff — und der würde unter dem Cleat verschleißen.
Was daraus folgt: Die Edelstahlplatte schützt den Pedalkörper — und hält die Auflagefläche über die Lebensdauer eben.
Und sie korrodiert nicht. Bei einem Bauteil, das im Regen mitfährt, ist das ein realer Punkt.
Die Lagerung
Was verbaut ist: Eine gedichtete Kompaktlagereinheit.
Was das bedeutet: Die Lager sind gegen Wasser und Schmutz abgedichtet — und als geschlossene Einheit ausgeführt.
Warum das an einem Pedal zählt: Es sitzt tief am Rad und bekommt vom Vorderrad ab, was hochkommt.
Was daraus folgt: Wartungsarm — und deutlich langlebiger als ein offenes Lager.
Woran Sie ein verschlissenes Pedallager erkennen:
Es hat Spiel. Fassen Sie das Pedal und bewegen Sie es senkrecht zur Achse.
Es läuft rau. Drehen Sie es von Hand — es muss frei und gleichmäßig laufen.
Und es knarzt. Ein Geräusch, das mit der Trittfrequenz kommt.
Ein wichtiger Hinweis zur Diagnose: Ein Knarzen beim Treten kommt selten vom Pedallager.
Was häufiger dahintersteckt: Ein trockenes Pedalgewinde in der Kurbel — und das ist mit etwas Fett behoben.
Was ebenfalls infrage kommt: Das Innenlager, die Kettenblattschrauben oder die Sattelklemmung.
Zur Montage
Ein Pedalwechsel ist einfach — und geht trotzdem regelmäßig schief.
Der wichtigste Punkt: Das linke Pedal hat ein Linksgewinde.
Was das bedeutet: Es wird gegen den Uhrzeigersinn eingeschraubt und im Uhrzeigersinn gelöst.
Warum das so ist: Ein Rechtsgewinde würde sich links durch die Tretbewegung von selbst lösen.
Woran Sie die Seite erkennen: Auf der Pedalachse ist in aller Regel L oder R eingeprägt.
Was bei falscher Montage passiert: Das Gewinde in der Kurbel wird ausgerissen — und das ist bei einer Carbonkurbel ein erheblicher Schaden.
Und das Gewinde fetten. Immer.
Warum: Ein trocken eingeschraubtes Pedal kann sich festfressen — Aluminium in Aluminium, über Jahre unter Wechsellast.
Was daraus folgt: Ein festgefressenes Pedal lässt sich häufig nur mit erheblichem Aufwand lösen — und manchmal gar nicht.
Zum Anziehen: Mit dem vorgegebenen Drehmoment. Ein Pedal, das sich löst, beschädigt das Gewinde.
Und ein Hinweis zur Cleat-Position: Sie bestimmt, wo der Fuß auf dem Pedal steht.
Was der Richtwert ist: Der Fußballen etwa über der Pedalachse.
Warum das zählt: Eine falsche Position führt zu Knie-, Achillessehnen- und Fußbeschwerden — und zwar schleichend über Wochen.
Wir montieren die Pedale gern und richten dabei die Cleats aus — bei einem Umstieg auf Klickpedale ist das der sinnvolle Weg.
Und wir richten die Position an Ihrer Sitzposition aus — nicht nach Schema.
Technische Daten
Hersteller: Shimano
Modell: PD-R550
System: SPD-SL
Art: Klickpedale fürs Rennrad
Pedalkörper: Kunststoff
Aufstandsplatte: Edelstahl
Auflagefläche: extrabreit
Auslösehärte: einstellbar
Lagerung: gedichtete Kompaktlagereinheit, wartungsarm
Farbe: schwarz
Voraussetzung: Rennradschuh mit Drei-Loch-Bohrung für SPD-SL
Nicht kompatibel mit: SPD-Cleats mit Zwei-Loch-Bohrung
Cleats im Lieferumfang: nicht ausgewiesen — auf Anfrage
Menge: bitte vor der Bestellung erfragen
Gewicht: nicht ausgewiesen — auf Anfrage
Gewindemaß: nicht ausgewiesen — auf Anfrage
Hinweis: linkes Pedal mit Linksgewinde
Hersteller-Artikelnummer: EPDR550L
Häufige Fragen
Sind Cleats dabei? Das geht aus unseren Herstellerangaben nicht hervor — wir klären es vor der Bestellung. Ohne passende Cleats funktioniert ein Klickpedal nicht.
Passen meine Schuhe? Sie brauchen eine Drei-Loch-Bohrung im Dreieck unter der Sohle. Zwei Löcher nebeneinander bedeuten SPD — das ist ein anderes System und nicht kompatibel.
Ich steige zum ersten Mal auf Klickpedale um — worauf muss ich achten? Stellen Sie die Auslösehärte auf die weichste Stufe und üben Sie das Ein- und Ausklicken im Stand an einer Wand. Der häufigste Sturz passiert an der Ampel.
Worauf muss ich bei der Montage achten? Das linke Pedal hat ein Linksgewinde — es wird gegen den Uhrzeigersinn eingeschraubt. Und immer das Gewinde fetten, sonst kann es sich festfressen.
Montage und Beratung in unserer Werkstatt: Wir montieren die Pedale, richten die Cleats an Ihrer Sitzposition aus und gehen die Ein- und Ausklickbewegung mit Ihnen durch. Telefonisch erreichbar unter 07171 929 556.
Weitere Pedale finden Sie in unserer Kategorie Pedale und passende Schuhe unter Fahrradschuhe. Für Montage, Beratung und Sitzpositionsanpassung ist unsere Werkstatt in Schwäbisch Gmünd für Sie da.
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