FSA Non Series SMR Fahrradvorbau, 80 mm Länge, -6 Grad, für 31,8 mm Lenker und 1 1/8 Zoll Gabelschaft, schwarz
FSA Non Series SMR mit 80 mm und -6 Grad
Ein Fahrradvorbau mit 80 Millimetern Länge und -6 Grad Winkel — für Lenker mit 31,8 Millimetern Klemmung und Gabelschäfte mit 1 1/8 Zoll. Aus 3D-geschmiedetem und CNC-gefrästem Aluminium, schwarz eloxiert.
Was Länge und Winkel bewirken
Das sind bei einem Vorbau die beiden Werte, die über die Sitzposition entscheiden — und sie werden selten erklärt.
Die Länge: 80 Millimeter.
Was sie bestimmt: Wie weit der Lenker vor dem Steuerrohr steht — und damit, wie gestreckt Sie sitzen.
Was ein kürzerer Vorbau bewirkt:
Eine aufrechtere Position. Der Oberkörper muss sich weniger strecken — das entlastet Nacken, Schultern und Handgelenke.
Und ein direkteres Lenkverhalten. Kürzere Hebel bedeuten schnellere Reaktion — das Rad wird agiler, aber auch nervöser.
Was ein längerer Vorbau bewirkt: Mehr Streckung und ruhigeres Lenkverhalten — und mehr Gewicht auf dem Vorderrad, was am Anstieg hilft.
Zur Einordnung: 80 Millimeter sind eher kurz. An Rennrädern sind 90 bis 110 verbreitet, an modernen Mountainbikes 35 bis 60.
Der Winkel: -6 Grad.
Was er beschreibt: Um wie viel Grad der Vorbau von der Waagerechten abweicht.
Was das Minus bedeutet: Der Vorbau zeigt nach unten — der Lenker sitzt tiefer.
Und ein wichtiger praktischer Punkt: Die meisten Vorbauten lassen sich umdrehen.
Was daraus folgt: Aus -6 Grad werden +6 Grad — und der Lenker steht höher.
Wie viel das ausmacht: Bei 80 Millimetern Länge und 12 Grad Unterschied sind es rund anderthalb Zentimeter Höhenunterschied — und spürbar ist das durchaus.
Was Sie dabei bedenken sollten: Ein umgedrehter Vorbau verändert nicht nur die Höhe, sondern auch die Reichweite geringfügig.
Vor der Bestellung: drei Maße prüfen
Bei einem Vorbau entscheiden die Schnittstellen — und alle drei lassen sich am eigenen Rad prüfen.
Die Lenkerklemmung: 31,8 Millimeter.
Was gemeint ist: Der Durchmesser des Lenkers im mittleren Bereich, wo der Vorbau klemmt.
Wie Sie es prüfen: Der Wert steht in aller Regel auf dem Lenker oder auf dem vorhandenen Vorbau aufgedruckt.
Zur Abgrenzung: Verbreitet sind daneben 25,4 mm an älteren und einfachen Rädern sowie 35 mm an modernen Mountainbikes. Sie sind nicht austauschbar.
Der Gabelschaft: 1 1/8 Zoll.
Was das ist: Der Durchmesser des Schaftrohrs, auf dem der Vorbau sitzt — rund 28,6 Millimeter.
Warum das der Standard ist: 1 1/8 Zoll ist das verbreitetste Maß am oberen Ende des Gabelschafts — auch bei Gabeln mit konischem Schaft, die unten dicker sind.
Was Sie prüfen sollten: Ob Ihr Schaft tatsächlich 1 1/8 Zoll misst. An sehr alten Rädern kommt 1 Zoll vor — dort passt dieser Vorbau nicht.
Und die Stapelhöhe: 33,5 Millimeter.
Was das bedeutet: Wie hoch der Vorbau auf dem Gabelschaft baut.
Warum das relevant ist: Es bestimmt zusammen mit den Spacern die Lenkerhöhe — und wie viel Schaft oben herausschaut.
Ein wichtiger Hinweis dazu: Wenn Sie von einem Vorbau mit anderer Stapelhöhe wechseln, ändert sich die Spacer-Aufteilung.
Und der Gabelschaft muss ausreichen. Wer den Vorbau höher setzt, braucht mehr Schaft — und ein gekürzter Schaft lässt sich nicht verlängern.
Smart Cable Routing
Das ist bei diesem Vorbau das Merkmal, das ihn von einem Standardvorbau unterscheidet.
Was SMR ist: FSAs System für integrierte und semi-integrierte Zugführung.
Was das bedeutet: Der Vorbau ist so gestaltet, dass Züge und Leitungen durch oder entlang von ihm geführt werden können — statt außen darum herum.
Wofür das gut ist:
Ein aufgeräumtes Cockpit. Keine Leitungsschlaufen vor dem Steuerrohr.
Und weniger Verschleiß. Geführte Leitungen scheuern nicht am Rahmen.
Was Sie dabei prüfen sollten: Ob Ihr Rahmen und Steuersatz für diese Art der Führung ausgelegt sind.
Warum das zählt: Eine integrierte Zugführung ist ein System — Vorbau, Steuersatz und Rahmen müssen zusammenpassen.
Ein Hinweis zur Ehrlichkeit: FSA weist das SMR-System ausdrücklich als Vorbau-Steuersatz-Kombination aus. Ob Ihr vorhandener Steuersatz dafür geeignet ist, klären wir vor der Bestellung.
Und was ebenso geht: Der Vorbau lässt sich auch konventionell verwenden — mit außen geführten Zügen.
Zur Verarbeitung
3D-geschmiedet und CNC-gefräst aus AL6061.
Was Schmieden leistet: Das Material wird unter Druck in Form gebracht — dabei richtet sich das Gefüge entlang der Bauteilform aus.
Was daraus folgt: Höhere Festigkeit als bei einem gegossenen oder aus dem Vollen gefrästen Teil bei gleichem Gewicht.
Warum das an einem Vorbau zählt: Er ist ein sicherheitsrelevantes Bauteil — durch ihn läuft die gesamte Verbindung zwischen Lenker und Gabel.
Und ein brechender Vorbau während der Fahrt führt praktisch immer zum Sturz.
Zur Klemmplatte: Aus Aluminium.
Und zu den Schrauben: Chromoly — ein legierter Stahl mit hoher Festigkeit.
Warum das zählt: Vorbauschrauben werden mit definiertem Drehmoment angezogen und häufig gelöst — bei einem weichen Material rundet der Innensechskant aus.
Zur Oberfläche: Fein glasperlengestrahlt und schwarz eloxiert.
Was Eloxieren leistet: Eine harte, korrosionsfeste Schicht, die mit dem Material verbunden ist — sie blättert nicht ab wie Lack.
Ein Hinweis zum Gewicht: Die Herstellerangabe von 268 Gramm bezieht sich auf die 100-Millimeter-Ausführung. Bei 80 Millimetern liegt es entsprechend niedriger.
Wann ein Vorbauwechsel sinnvoll ist
Zwei Anlässe kommen regelmäßig vor.
Die Anpassung der Sitzposition. Der häufigste Grund.
Woran Sie merken, dass die Position nicht passt:
Taube Hände auf längeren Fahrten. Meist ein Zeichen dafür, dass zu viel Gewicht auf den Händen ruht.
Nacken- oder Schulterbeschwerden. Häufig eine Folge zu starker Streckung.
Und Rückenschmerzen im unteren Bereich.
Ein ehrlicher Hinweis: Der Vorbau ist nur ein Teil der Sitzposition.
Was mitwirkt: Sattelhöhe, Sattelposition, Lenkerform und Lenkerhöhe — und häufig liegt die Ursache dort.
Was wir empfehlen: Bevor Sie einen Vorbau kaufen, lassen Sie die Sitzposition insgesamt anschauen. Ein zu langer Vorbau ist manchmal die Folge eines zu weit hinten stehenden Sattels — und dann löst ein kürzerer Vorbau das Problem nur scheinbar.
Und der Ersatz. Nach einem Sturz oder Transportschaden.
Ein wichtiger Hinweis dazu: Ein Vorbau, der einen harten Schlag abbekommen hat, gehört ersetzt — auch wenn er unbeschädigt aussieht.
Warum: Aluminium, das einmal über die Streckgrenze belastet wurde, ist geschwächt. Und bei einem sicherheitsrelevanten Bauteil ist das kein Risiko wert.
Zur Montage
Ein Vorbauwechsel ist eine Arbeit am Cockpit — und die Reihenfolge entscheidet.
Vor dem Ausbau: Die Spacer-Reihenfolge merken oder fotografieren. Sie bestimmt die Lenkerhöhe.
Und die Lenkerneigung markieren. Ein Strich mit Klebeband auf Lenker und alter Klemmplatte — dann findet man die Position wieder.
Beim Einbau:
Die Klemmflächen reinigen. Alte Rückstände und Schmutz müssen weg.
Bei einem Carbonlenker Montagepaste verwenden. Sie erhöht die Reibung — und der Lenker hält bei geringerem Drehmoment.
Die Klemmschrauben über Kreuz und gleichmäßig anziehen. Die Spalte oben und unten müssen gleich groß bleiben.
Warum das zählt: Eine einseitig geschlossene Klemmung überträgt die Kraft punktuell — und bei einem Carbonlenker ist das der Weg zum Riss.
Die Reihenfolge am Gabelschaft: Erst die Vorbaukappe anziehen, bis das Steuersatzspiel verschwindet — dann die Klemmschrauben am Schaft.
Warum: Umgekehrt lässt sich das Lagerspiel nicht mehr einstellen.
Und das Drehmoment einhalten. FSA macht dazu Vorgaben — häufig sind sie auf dem Vorbau selbst aufgedruckt.
Nach der Montage prüfen:
Den festen Sitz. Vorderrad zwischen die Beine klemmen und am Lenker drehen — er darf sich nicht verstellen lassen.
Und das Steuersatzspiel. Vorderradbremse ziehen und das Rad vor- und zurückbewegen — ein Klacken bedeutet Spiel.
Nach den ersten Fahrten nachziehen. Klemmverbindungen setzen sich.
Wir übernehmen den Wechsel gern und stellen dabei die Sitzposition mit ein — bei einem Bauteil, das über Komfort und Kontrolle entscheidet, ist das gut angelegter Aufwand.
Technische Daten
Hersteller: FSA
Modell: Non Series SMR
Produkt: Vorbau
Länge: 80 mm
Winkel: -6 Grad, umdrehbar
Lenkerklemmung: 31,8 mm
Gabelschaft: 1 1/8 Zoll
Stapelhöhe: 33,5 mm
Material: AL6061, 3D-geschmiedet und CNC-gefräst
Klemmplatte: Aluminium
Schrauben: Chromoly
Oberfläche: fein glasperlengestrahlt, schwarz eloxiert
Zugführung: Smart Cable Routing (SMR) — integriert und semi-integriert
Gewicht: 268 g bezogen auf die 100-mm-Ausführung — bei 80 mm entsprechend niedriger
Farbe: schwarz
Nicht geeignet für: Lenker mit 25,4 oder 35 mm Klemmung und Gabelschäfte mit 1 Zoll
Hinweis: SMR-Zugführung setzt einen passenden Steuersatz voraus
Hersteller-Artikelnummer: 7008001255
Lieferumfang: ein Vorbau
Häufige Fragen
Passt der Vorbau an mein Rad? Erforderlich sind ein Lenker mit 31,8 mm Klemmung und ein Gabelschaft mit 1 1/8 Zoll. Beide Werte stehen meist auf dem Lenker beziehungsweise dem vorhandenen Vorbau.
Kann ich ihn umdrehen? Ja. Aus -6 Grad werden dann +6 Grad, und der Lenker steht rund anderthalb Zentimeter höher — bei 80 mm Länge.
Was ist Smart Cable Routing? FSAs System für integrierte und semi-integrierte Zugführung. Es setzt einen passenden Steuersatz voraus — der Vorbau lässt sich aber auch konventionell mit außen geführten Zügen fahren.
Ich habe taube Hände — hilft ein kürzerer Vorbau? Möglicherweise. Der Vorbau ist aber nur ein Teil der Sitzposition. Lassen Sie sie insgesamt anschauen, bevor Sie ein Teil tauschen.
Cockpit-Service in unserer Werkstatt: Wir montieren den Vorbau mit dem vorgegebenen Drehmoment, prüfen das Steuersatzspiel und stellen die Sitzposition mit ein. Telefonisch erreichbar unter 07171 929 556.
Weitere Cockpit-Teile finden Sie in unserer Kategorie Cockpit und unter Teile. Für Montage, Sitzpositionsanpassung und Inspektion ist unsere Werkstatt in Schwäbisch Gmünd für Sie da.
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