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Shimano Scheibenbremsbeläge L05A-RF aus Resin mit Aluminium-Kühlrippen, ein Paar für Flat-Mount-Bremssättel

Artikelnummer EBPL05ARFA

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Shimano Scheibenbremsbeläge L05A-RF aus Resin mit Aluminium-Kühlrippen, ein Paar für Flat-Mount-BremssättelKurz-Check

Original Shimano Scheibenbremsbeläge, ein Paar

Resin-Mischung mit Aluminium-Kühlrippen

Für Flat-Mount-Bremssättel an Rennrad und Gravel

Gleichmäßige, leise Bremsleistung mit gut dosierbarem Druckpunkt

Bremssattelmodell vor der Bestellung prüfen

UVP 25,95 €
16,95 € *-35%
Inhalt 1 Stück
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Shimano Scheibenbremsbeläge L05A-RF aus Resin mit Aluminium-Kühlrippen, ein Paar für Flat-Mount-Bremssättel

Shimano L05A-RF mit Kühlrippen

Ein Paar Original-Scheibenbremsbeläge von Shimano in der Resin-Mischung, mit Aluminium-Kühlrippen — für Flat-Mount-Bremssättel.

Resin oder Metall – die Auswahlfrage

Bei Scheibenbremsbelägen gibt es zwei Grundtypen — und die Wahl bestimmt das Bremsverhalten spürbar.

Resin — auch organisch genannt. Der Belag besteht aus Fasern in einem Bindemittel.

Metall — auch gesintert. Der Belag besteht aus verpressten Metallpartikeln.

Was für Resin spricht:

Sie bremsen leiser. Metallbeläge quietschen deutlich häufiger, besonders bei Nässe.

Sie sprechen früher an. Resin greift schon bei geringer Handkraft — das ergibt einen gut dosierbaren Druckpunkt.

Und sie schonen die Bremsscheibe. Metallbeläge tragen die Scheibe schneller ab.

Was Sie dafür in Kauf nehmen:

Sie verschleißen schneller. Besonders bei Nässe und Schmutz.

Und sie sind weniger hitzefest. Bei sehr langen, steilen Abfahrten kommen sie eher an ihre Grenze — und genau dafür sind die Kühlrippen da.

Für wen Resin die richtige Wahl ist: Für Rennrad, Gravel und den Alltag — also überall dort, wo Dosierbarkeit und Laufruhe wichtiger sind als maximale Hitzefestigkeit.

Wann Metall besser wäre: Bei einem schweren E-MTB, bei Downhill oder bei Fahrten mit viel Gepäck im Gebirge.

Ein wichtiger Hinweis: Nicht jede Bremsscheibe ist für beide Belagtypen freigegeben. Die Angabe steht auf der Scheibe aufgedruckt — häufig als „Resin only" oder mit Nennung beider Typen. Prüfen Sie das, bevor Sie wechseln.

Die Aluminium-Kühlrippen

Das ist bei diesen Belägen das technische Merkmal — und es adressiert genau die Schwäche von Resin.

Was beim Bremsen geschieht: Bewegungsenergie wird in Wärme umgewandelt. Bei einer langen Abfahrt entsteht davon erheblich viel.

Wo die Wärme hin muss: Über Scheibe und Belag an die Luft.

Was passiert, wenn sie es nicht tut:

Die Bremsleistung lässt nach. Der Belag verliert bei Überhitzung an Reibwert — das nennt man Fading.

Und die Wärme wandert in den Bremssattel. Dort erhitzt sie die Bremsflüssigkeit — im ungünstigsten Fall bis zur Dampfblasenbildung, und dann geht der Hebel ins Leere.

Was die Kühlrippen leisten: Sie vergrößern die Oberfläche des Belagträgers erheblich — und geben die Wärme direkt an die vorbeiströmende Luft ab, bevor sie den Bremssattel erreicht.

Warum Aluminium: Es leitet Wärme deutlich besser als Stahl — und ist zugleich leicht.

Wo sich das bemerkbar macht: Auf langen Alpenabfahrten, bei schwerem Gepäck und bei hohem Systemgewicht. Im Flachland merkt man den Unterschied kaum — im Gebirge dagegen deutlich.

Passend für Flat-Mount-Bremssättel

Diese Beläge sind für Flat-Mount-Bremssättel ausgewiesen — der Standard an Rennrädern und Gravelbikes.

Ausdrücklich genannt sind:

Aus dem Rennradbereich: BR-R9170, BR-R8070, BR-R7070, BR-4770.

Aus der RS-Reihe: BR-RS805, BR-RS505, BR-RS405, BR-RS305.

Und weitere: BR-U5000, BR-RX810, BR-RX400.

Wie Sie Ihr Modell finden: Die Bezeichnung ist in aller Regel auf dem Bremssattel aufgedruckt — häufig auf der Rückseite oder an der Seite.

Ein Hinweis zur Belagform: Shimano verwendet mehrere Belagformen. Ein Belag mit falscher Form passt nicht in den Sattel — die Buchstabenkennung wie L05A ist deshalb entscheidend.

Und ein Hinweis zur Menge: Ein Paar reicht für einen Bremssattel. Für ein komplettes Rad — vorn und hinten — benötigen Sie zwei Paare.

Nennen Sie uns Ihre Bremse, wenn Sie unsicher sind — oder senden Sie ein Foto des alten Belags. Die Kennung steht in aller Regel darauf.

Wann Beläge fällig sind

Bremsbeläge sind Verschleißteile — und der richtige Wechselzeitpunkt ist eine Sicherheitsfrage.

Die Verschleißgrenze: Shimano gibt eine Mindeststärke des Reibbelags vor — bei den meisten Modellen etwa 0,5 Millimeter über dem Trägerblech.

Wie Sie prüfen: Schauen Sie von oben in den Bremssattel, bei ausgebautem Laufrad. Der Reibbelag muss deutlich über dem Trägerblech stehen.

Woran Sie es sonst merken:

Der Hebelweg wird länger. Der Druckpunkt wandert näher an den Lenker.

Ein schleifendes oder kratzendes Geräusch. Wenn das Trägerblech die Scheibe berührt, ist es zu spät — dann wird die Scheibe beschädigt.

Und die Bremsleistung lässt nach.

Warum rechtzeitiges Wechseln zählt: Ein Belagsatz kostet unter zwanzig Euro. Eine beschädigte Bremsscheibe kostet ein Vielfaches — und bei einem hochwertigen Rad kommen Arbeitszeit und Einbremsvorgang hinzu.

Wir prüfen die Beläge bei jeder Inspektion mit — und bei jedem Reifenwechsel, weil das Laufrad ohnehin draußen ist.

Zum Wechsel und zum Einbremsen

Beim Wechsel:

Die Kolben zurückdrücken. Sie sind durch den Belagverschleiß nachgerückt — mit neuen, dickeren Belägen passt der Sattel sonst nicht über die Scheibe.

Und dabei vorsichtig arbeiten: Verwenden Sie ein geeignetes Werkzeug, keinen Schraubendreher — er beschädigt die Kolbenoberfläche.

Die Beläge nicht mit fettigen Fingern anfassen. Das ist der häufigste Fehler.

Warum: Fett oder Öl auf dem Reibbelag lässt sich nicht mehr entfernen — der Belag ist dann unbrauchbar. Dasselbe gilt für die Bremsscheibe: Ein Fettfinger darauf kostet den neuen Belagsatz.

Und die Scheibe reinigen — mit Bremsenreiniger oder Isopropanol, nicht mit ölhaltigen Mitteln.

Zum Einbremsen: Neue Beläge erreichen ihre volle Wirkung erst nach mehreren Bremsungen.

Wie es geht: Auf freier Strecke aus mäßiger Geschwindigkeit mehrmals kräftig, aber nicht bis zum Stillstand abbremsen. Zehn bis zwanzig Vorgänge sind üblich.

Warum das nötig ist: Dabei überträgt sich eine dünne Schicht Belagmaterial auf die Scheibe — und erst diese Schicht ergibt die volle Bremskraft.

Ein wichtiger Hinweis: Fahren Sie mit neuen Belägen nicht sofort in eine steile Abfahrt. Die Bremsleistung ist am Anfang deutlich geringer als gewohnt.

Wir übernehmen den Belagwechsel gern und prüfen dabei Scheibenstärke und Bremssattelausrichtung mit — und bremsen die Beläge auf Wunsch ein.

Technische Daten

Hersteller: Shimano
Modell: L05A-RF
Produkt: Scheibenbremsbeläge, Originalersatzteil
Belagmischung: Resin, organisch
Träger: Aluminium mit Kühlrippen
Bremssattelbauart: Flat Mount
Kompatibel mit: BR-R9170, BR-R8070, BR-R7070, BR-4770, BR-RS805, BR-RS505, BR-RS405, BR-RS305, BR-U5000, BR-RX810, BR-RX400
Eigenschaften: gleichmäßiger und leiser Bremsvorgang, gut dosierbare Bremskraft
Einsatzbereich: Rennrad, Gravel und Alltag
Hinweis: Bremsscheibe muss für Resin-Beläge freigegeben sein
Menge: ein Paar — reicht für einen Bremssattel
Verpackung: Einzelhandelsverpackung
Shimano-Ersatzteilnummer: EBPL05ARFA
Lieferumfang: ein Paar Bremsbeläge

Häufige Fragen

Reicht ein Paar für mein Rad? Ein Paar reicht für einen Bremssattel. Für vorn und hinten benötigen Sie zwei Paare.

Resin oder Metall — was ist besser? Resin bremst leiser, spricht früher an und schont die Scheibe. Metall ist hitzefester und hält länger. Für Rennrad, Gravel und Alltag ist Resin die passende Wahl.

Passen die Beläge in meinen Bremssattel? Er muss zu den genannten Modellen gehören — die Bezeichnung steht meist auf dem Sattel aufgedruckt. Senden Sie uns im Zweifel ein Foto des alten Belags, die Kennung steht in aller Regel darauf.

Wozu die Kühlrippen? Sie geben Bremswärme direkt an die Luft ab, bevor sie den Bremssattel erreicht. Das wirkt gegen Leistungsverlust auf langen Abfahrten.

Muss ich neue Beläge einbremsen? Ja. Mehrmals kräftig aus mäßiger Geschwindigkeit abbremsen, ohne bis zum Stillstand. Erst danach ist die volle Bremskraft da — fahren Sie nicht sofort in eine steile Abfahrt.

Bremsenservice in unserer Werkstatt: Wir wechseln die Beläge, prüfen Scheibenstärke und Sattelausrichtung und bremsen auf Wunsch ein. Telefonisch erreichbar unter 07171 929 556.

Weitere Bremsenteile finden Sie in unserer Kategorie Bremsen und unter Teile. Für Bremsenservice, Belagwechsel und Inspektion ist unsere Werkstatt in Schwäbisch Gmünd für Sie da.

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