Merida Scultura 6000 Carbon-Rennrad mit Shimano 105 Di2, Vision SC 45 Carbonlaufrädern, Pearl Blue-Team
Merida Scultura 6000 in Pearl Blue-Team
Ein Carbon-Rennrad für Straße, Training und Wettkampf — mit elektronischer Shimano 105 Di2, Vision SC 45 Carbonlaufrädern und 8,2 Kilogramm. Rahmen und Gabel aus der SCULTURA-CF3-Plattform.
Die Shimano 105 Di2
Das ist bei diesem Rad die Ausstattung, die den Charakter bestimmt — und sie ist bemerkenswert für diese Preisklasse.
Was Di2 bedeutet: Shimanos elektronische Schaltung.
Wie sie funktioniert: Statt eines Zugs, der am Schaltwerk zieht, sendet der Hebel ein elektrisches Signal — und ein Servomotor bewegt das Schaltwerk.
Was dafür spricht:
Keine Schaltzüge. Damit entfällt der häufigste Grund für unsaubere Schaltvorgänge — ein schwergängiger oder gelängter Zug.
Präzise Schaltvorgänge, dauerhaft. Ein elektronisches System schaltet nach fünf Jahren wie am ersten Tag — ohne Nachjustieren.
Und minimaler Kraftaufwand am Hebel. Das zählt besonders aus dem Unterlenker und bei Kälte mit dicken Handschuhen.
Was Sie dafür bedenken sollten: Der Akku will geladen werden. Prüfen Sie den Stand vor längeren Ausfahrten — die Anzeige erfolgt über die Bedieneinheit oder die App.
Ein praktischer Hinweis: Die Reichweite einer Di2-Ladung liegt bei normalem Gebrauch im Bereich mehrerer Monate. Ein plötzlicher Ausfall ist unwahrscheinlich — das System warnt vorher und schaltet in einen Notmodus, bei dem der Umwerfer nicht mehr bewegt wird, das Schaltwerk aber weiterarbeitet.
Was durchgängig verbaut ist: Schalthebel, Schaltwerk, Umwerfer und Kurbel stammen aus der 105-Reihe — die Schaltkomponenten in der Di2-Ausführung.
Zur Gangzahl: 12-fach hinten.
Was den Scultura ausmacht
Merida führt zwei Rennradreihen — und die Unterscheidung erklärt, für wen dieses Rad gemacht ist.
Der Reacto ist das Aero-Rennrad — auf niedrigen Luftwiderstand ausgelegt, mit entsprechend tiefen Rohrprofilen.
Der Scultura ist das klassische Leichtbau-Rennrad — auf geringes Gewicht und Ausgewogenheit ausgelegt.
Wo sich das bemerkbar macht:
Am Berg zählt Gewicht. Jedes Kilogramm muss die Höhenmeter hinauf — und 8,2 Kilogramm sind für ein Rad dieser Preisklasse ein guter Wert.
Und in kurvigem Gelände zählt Handling. Ein Rad ohne extreme Aero-Profile reagiert bei Seitenwind unauffälliger.
Für wen der Scultura die richtige Wahl ist: Für Fahrer, die viel Höhenmeter machen — und für alle, die ein Rennrad für alles suchen statt eines für flache Zeitfahrstrecken.
Rahmen und Gabel
Rahmen und Gabel: SCULTURA CF3 — Meridas Carbonplattform für den Scultura.
Die Reifenfreiheit: bis 700 × 30C.
Was das bedeutet: Der Rahmen nimmt Reifen bis 30 Millimeter auf.
Warum das relevant ist: Ab Werk sind Continental Grand Prix montiert — Sie haben also Reserve nach oben.
Was breitere Reifen bringen: Mehr Komfort bei niedrigerem Druck — und auf schlechtem Asphalt sogar weniger Rollwiderstand.
Zu den Achsstandards: 100 × 12 mm vorn und 142 × 12 mm hinten — Steckachsen, der Standard an Rennrädern mit Scheibenbremse.
Was Steckachsen leisten: Eine steifere und sicherere Verbindung als ein Schnellspanner — und das Laufrad sitzt reproduzierbar an derselben Stelle.
Zum Innenlager: Pressfit 86,5.
Was das bedeutet: Das Lager wird in den Rahmen eingepresst statt eingeschraubt.
Was dafür spricht: Ein größerer Rohrdurchmesser am Tretlager — und damit mehr Steifigkeit bei geringerem Gewicht.
Was Sie dabei wissen sollten: Ein Pressfit-Lager gilt als etwas anfälliger für Knackgeräusche als ein geschraubtes.
Was dagegen hilft: Fachgerechter Einbau mit dem passenden Einpresswerkzeug. Wir übernehmen das — und ein knackendes Innenlager ist bei uns ein Fall für die Werkstatt, kein Grund zum Rahmentausch.
Die Vision SC 45 Carbonlaufräder
Das ist bei diesem Rad die Ausstattung, die den Preis erklärt — Carbonlaufräder sind in dieser Klasse nicht selbstverständlich.
Die Felgenhöhe: 45 Millimeter.
Was das bedeutet: Eine mitteltiefe Aero-Felge.
Was dafür spricht: Spürbarer aerodynamischer Vorteil bei höherem Tempo — und mehr seitliche Steifigkeit als eine Flachfelge.
Was Sie dafür in Kauf nehmen: Bei starkem Seitenwind ist eine hohe Felge unruhiger. Bei 45 Millimetern bleibt das im gut beherrschbaren Bereich.
Die Maulweite: 23 Millimeter — das steht hinter dem i23 in der Modellbezeichnung.
Was das ist: Der Abstand zwischen den Felgenhörnern innen — also die Breite, auf der der Reifen aufsitzt.
Warum das die wichtigste Felgenangabe ist: Sie bestimmt, wie breit der Reifen tatsächlich aufbaut und wie er steht.
Was 23 Millimeter bedeuten: Eine breite Rennradfelge — ältere liegen bei 13 bis 15 Millimetern.
Was daraus folgt: Der Reifen baut breiter auf als angegeben und steht runder statt tropfenförmig — das verbessert Kurvenhalt und Rollverhalten und erlaubt niedrigeren Druck.
Ein Hinweis zur Carbonfelge: Nach einem harten Schlag gehört sie geprüft. Eine verzogene Alufelge sieht man — eine angerissene Carbonfelge nicht zwingend.
Die Reifen und Tubeless
Montiert sind Continental Grand Prix in der TR-Ausführung.
Was TR bedeutet: Tubeless Ready — der Reifen lässt sich ohne Schlauch fahren.
Was für Tubeless spricht:
Kein Durchschlag mehr. Ohne Schlauch kann er nicht eingeklemmt werden — die häufigste Panne bei niedrigem Druck.
Und kleine Löcher dichten sich selbst. Die Milch verschließt sie im Fahren.
Was Sie dafür brauchen: Tubeless-Ventile und Dichtmilch — und die Milch muss je nach Sorte alle vier bis sechs Monate erneuert werden.
Wir bauen gern für Sie auf, wenn Sie tubeless fahren möchten.
Die Bremsanlage
Was verbaut ist: Shimano-105-Bremssättel vorn und hinten mit CL700-Bremsscheiben.
Was das CL bedeutet: Center Lock — die Bremsscheibe wird über eine Verzahnung aufgeschoben und mit einem Verschlussring gesichert, statt mit sechs Schrauben.
Was hydraulische Scheibenbremsen am Rennrad leisten:
Gleichbleibende Bremskraft bei Nässe. Anders als eine Felgenbremse, die auf einer nassen Felge deutlich später greift.
Und bessere Dosierbarkeit. Besonders aus dem Unterlenker, wo man am wirkungsvollsten bremst.
Ein Punkt, der bei Carbonlaufrädern zusätzlich zählt: Eine Felgenbremse erhitzt die Felge — bei einer Carbonfelge ist das ein bekanntes Problem auf langen Abfahrten. Mit Scheibenbremsen entfällt es vollständig.
Zur Rahmenhöhe
Das Rad wird in den Rahmenhöhen 50 und 52 Zentimetern angeboten.
Warum die Größe bei einem Rennrad besonders zählt: Die Sitzposition ist gestreckt — Fehler wirken sich deutlicher aus als bei einem Trekkingrad.
Was die Größe bestimmt: Körpergröße, Schrittlänge und die Proportionen. Zwei Menschen gleicher Größe können unterschiedliche Rahmen brauchen — je nachdem, wie sich die Größe auf Beine und Oberkörper verteilt.
Was sich später anpassen lässt: Vorbaulänge, Lenkerhöhe über Spacer und die Sattelposition.
Was sich nicht anpassen lässt: Die Rahmengeometrie selbst.
Unsere Empfehlung: Kommen Sie zur Probefahrt.
Was wir dabei tun: Wir schauen uns Ihre Proportionen an, empfehlen die Rahmenhöhe und stellen das Rad auf Sie ein — Sattelhöhe, Sattelposition, Lenkerneigung und Hebelstellung.
Bei einem Rad dieser Klasse gehört das dazu — und es ist der Unterschied zwischen einem Rad, das passt, und einem, das man nach zwei Monaten verkauft.
Zum Systemgewicht
Maximales Gesamtgewicht: 120 Kilogramm.
Was das umfasst: Fahrer, Rad und Gepäck zusammen.
Warum das ernst zu nehmen ist: Es ist eine Herstellervorgabe. Bei Überschreitung entfällt die Gewährleistung — und bei einem Carbonrahmen ist das kein Detail.
Zur Einordnung: Das Rad wiegt 8,2 Kilogramm. Damit bleiben rund 112 Kilogramm für Fahrer und Ausrüstung.
Zum Fahrradleasing
Dieses Rad ist über die gängigen Leasingpartner verfügbar.
Wie das funktioniert: Ihr Arbeitgeber least das Rad und überlässt es Ihnen — die Rate wird vom Bruttogehalt einbehalten.
Was das bedeutet: Ein steuerlicher Vorteil gegenüber dem Direktkauf.
Sprechen Sie uns an, dann klären wir gemeinsam, welcher Weg für Sie günstiger ist.
Lieferung und erste Fahrt
Zur Auslieferung: Das Rad wird zu etwa 95 Prozent vormontiert geliefert und ist vor dem Versand funktionsgeprüft.
Was Sie selbst montieren: Lenker ausrichten und festziehen, Pedale montieren, Sattel und Sattelstütze einstellen — und je nach Modell das Vorderrad einsetzen.
Der Sicherheitscheck vor der ersten Fahrt:
Lenker und Vorbau auf festen Sitz prüfen.
Die Sattelstütze ebenso.
Und beide Steckachsen.
Ein Transporthinweis: Bremsen und Schaltung sind eingestellt, können sich beim Transport aber minimal verstellen. Prüfen Sie die Funktion und justieren Sie gegebenenfalls fein nach.
Und bei der Di2: Prüfen Sie den Akkustand und schalten Sie alle Gänge einmal durch.
Nach 50 bis 100 Kilometern: Alle Schraubverbindungen prüfen und nachziehen. Züge und Speichen setzen sich in dieser Phase.
Unser Angebot: Holen Sie das Rad bei uns in Schwäbisch Gmünd ab — dann übernehmen wir die Endmontage und stellen es auf Sie ein.
Und die erste Inspektion nach den ersten Kilometern gehört bei uns dazu.
Ausstattung im Überblick
Hersteller: Merida
Modell: Scultura 6000
Art: Carbon-Rennrad
Rahmen: Carbon, Reifenfreiheit bis 700 × 30C, Steckachsen 100 × 12 mm und 142 × 12 mm, Pressfit-Innenlager 86,5
Gabel: MERIDA SCULTURA CF3 Disc
Sattelstützklemme: MERIDA EXPERT
Schalthebel: Shimano 105 Disc Di2
Schaltwerk: Shimano 105 Di2
Umwerfer: Shimano 105 Di2
Kurbelgarnitur: Shimano 105 R7100
Kette: Shimano M6100, 12-fach
Innenlager: Shimano SM-BB71-41B
Bremsen: Shimano 105 hydraulisch, vorn und hinten
Bremsscheiben: Shimano CL700, Center Lock
Laufradsatz: Vision SC 45 i23 Disc — Carbon, 45 mm Felgenhöhe, 23 mm Maulweite
Reifen: Continental Grand Prix TR, tubeless ready
Laufradgröße: 28 Zoll (700C)
Gewicht: 8,2 kg
Maximales Gesamtgewicht: 120 kg
Rahmenhöhen: 50 und 52 cm
Farbe: Pearl Blue-Team
Einsatzbereich: Straße, Training und Wettkampf
Leasing: über gängige Anbieter möglich
Lieferumfang: ein Fahrrad
Häufige Fragen
Welche Schaltgruppe ist verbaut? Durchgehend Shimano 105 Di2 — Schalthebel, Schaltwerk und Umwerfer elektronisch, dazu die 105-R7100-Kurbel und 105-Bremssättel.
Welche Rahmenhöhe passt mir? Das Rad gibt es in 50 und 52 cm. Das hängt von Körpergröße, Schrittlänge und Proportionen ab — kommen Sie zur Probefahrt, dann klären wir es gemeinsam.
Wie breite Reifen passen hinein? Bis 30 mm. Wer mehr Komfort möchte, hat also Reserve nach oben — und auf schlechtem Asphalt rollt ein breiterer Reifen bei niedrigerem Druck sogar leichter.
Wie oft muss ich die Di2 laden? Bei normalem Gebrauch reicht eine Ladung mehrere Monate. Das System warnt rechtzeitig und schaltet in einen Notmodus, bevor es ganz aussetzt.
Probefahrt und Beratung in Schwäbisch Gmünd: Wir empfehlen die passende Rahmenhöhe, stellen das Rad auf Sie ein und übernehmen die erste Inspektion. Telefonisch erreichbar unter 07171 929 556.
Weitere Rennräder finden Sie in unserer Kategorie Rennräder und in der Merida Markenwelt. Für Probefahrt, Beratung und Service sind wir in Schwäbisch Gmünd für Sie da.
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