Limar Air Pro Rennradhelm mit Carbon-Konstruktion, aerodynamisch optimiert, Iridescent White
Limar Air Pro in Iridescent White
Ein Rennradhelm mit Carbon-EPS-Konstruktion, aerodynamisch optimierter Schale und 20 Belüftungsöffnungen. Mit dem Air Fit Verstellsystem und antiallergenen, waschbaren Polstern. Je nach Größe 250 bis 290 Gramm.
Carbon im Helm – was Limar anders macht
Das ist bei diesem Helm das konstruktive Kernmerkmal — und es unterscheidet sich von dem, was man üblicherweise unter „Carbon" am Helm findet.
Was bei den meisten Helmen mit Carbon gemeint ist: Eine dünne Deckschicht auf der Außenseite — ein bis zwei Lagen, hauptsächlich als Optik.
Was Limar hier macht: Fünf Lagen 3K-Kohlefaser werden zusammen mit dem EPS-Kern geformt — Carbon wird zum tragenden Bestandteil der Struktur, nicht zur Beschichtung.
Wie das aufgebaut ist: Zwei Strukturflügel verschmelzen mit den Seitenrippen der Schale und bilden einen zusammenhängenden Verbund.
Warum das ein Unterschied ist: Limar vergleicht das Verfahren mit dem Bau eines Carbonrahmens — die Fasern werden gelegt und mit dem Kern verbunden, statt nachträglich aufgebracht.
Was daraus folgt:
Sehr geringe Materialstärken werden möglich. Weil die Carbonstruktur die Kräfte aufnimmt, kann der Schaumkern dünner ausfallen.
Das ergibt Gewicht: 250 Gramm in Größe S — bei einem Helm mit ausgeprägter Aerodynamik ein niedriger Wert.
Und es ergibt Belüftungsraum. Wo weniger Material sitzt, kann mehr Luft strömen.
Wo sich das Gewicht bemerkbar macht: Auf langen Ausfahrten. Ein schwerer Helm arbeitet auf dem Kopf und belastet über Stunden den Nacken.
Die Aerodynamik
Bei einem Rennradhelm ist der Luftwiderstand ein messbarer Faktor — und Limar macht dazu konkrete Angaben.
Die Längsrippen. Ihre pyramidenförmige Oberfläche ist darauf ausgelegt, die Luft zu schneiden und sanft abgleiten zu lassen.
Die dünnen Carbonflügel. Sie ermöglichen die Luftzufuhr, ohne den Strömungsverlauf zu stören.
Und das verlängerte Heck. Es verhindert Turbulenzen hinter dem Helm.
Warum das Heck der entscheidende Bereich ist: Der Luftwiderstand entsteht nicht nur vorn. Hinter einem abrupt endenden Körper bilden sich Verwirbelungen — und die erzeugen einen Sog nach hinten.
Was Limar an Werten nennt: Eine Steigerung der aerodynamischen Effizienz um 20 Prozent gegenüber dem Vorgängermodell Ultralight+, ermittelt über CFD-Simulation und im Windkanal — und in Tests mit Fahrern des Astana-Teams unter realen Bedingungen bestätigt.
Zur ehrlichen Einordnung: Aerodynamik am Helm wirkt sich vor allem bei höheren Geschwindigkeiten aus. Bei 20 km/h auf dem Radweg ist der Unterschied gering — bei 35 km/h im Renntempo messbar.
20 Belüftungsöffnungen mit Strömungskanälen
Bei einem aerodynamisch geformten Helm ist Belüftung die Gegenanforderung — und die beiden stehen sich normalerweise entgegen.
Warum: Jede Öffnung stört die Umströmung. Ein reiner Aero-Helm ist deshalb weitgehend geschlossen — und darunter staut sich Wärme.
Wie Limar das löst: Über 20 Öffnungen und acht längs verlaufende innenliegende Strömungskanäle.
Was die Kanäle leisten: Sie führen die Luft über die Kopfhaut hinweg von vorn nach hinten — statt sie nur ein- und wieder austreten zu lassen.
Warum das wirksamer ist als Öffnungen allein: Kühlung entsteht durch Luftbewegung an der Haut, nicht durch Löcher in der Schale. Ein Kanal führt die Luft dorthin, wo sie wirkt.
Wo sich das bemerkbar macht: Am Anstieg. Dort fährt man langsam, und der Fahrtwind allein reicht nicht — genau der Moment, in dem ein schlecht belüfteter Helm unangenehm wird.
Zur MIPS-Frage
Ein Punkt, der vor der Bestellung geklärt gehört.
Was MIPS ist: Ein System zum Schutz vor Rotationsbeschleunigung — also gegen die Drehbewegung, die bei einem schrägen Aufprall auf den Kopf wirkt.
Warum das relevant ist: Die wenigsten Stürze verlaufen gerade. Rotationsbeschleunigung gilt als eine der Ursachen für Hirnverletzungen — und ein einfacher Schaumkern hilft dagegen nur begrenzt.
Wie Limar es umsetzt: Die Ausführung mit MIPS Air integriert das System in das Polstersystem, statt eine zusätzliche Schicht einzuziehen. Das erhält Komfort und Luftzirkulation.
Der wichtige Hinweis: Limar führt den Air Pro in beiden Ausführungen — mit und ohne MIPS.
Ob dieser Artikel die MIPS-Ausführung ist, geht aus den Herstellerangaben in unserem System nicht eindeutig hervor.
Fragen Sie uns vor der Bestellung, wenn MIPS für Sie entscheidend ist — wir klären es anhand der Artikelnummer.
Die Größe – hier stehen die Kopfumfänge
Bei einem Helm entscheidet der Sitz über die Schutzwirkung — und Limar gibt die Kopfumfänge konkret an.
Größe S: 53 bis 56 Zentimeter, 250 Gramm.
Größe M: 54 bis 58 Zentimeter, 275 Gramm.
Größe L: 57 bis 61 Zentimeter, 290 Gramm.
Wie Sie messen: Mit einem Maßband etwa einen Zentimeter über den Augenbrauen und über den Ohren herum — an der breitesten Stelle des Kopfes.
Ein Hinweis zu den Überschneidungen: Die Größen überlappen deutlich. Bei 55 Zentimetern kommen S und M infrage — dann entscheidet die Kopfform, und die lässt sich nur beim Anprobieren beurteilen.
Zum Air Fit Verstellsystem: Es lässt sich in Weite und Höhe einstellen.
Warum die Höhenverstellung zählt: Sie bestimmt, wie tief das Band am Hinterkopf sitzt — und damit den Helmwinkel. Sitzt es zu hoch, kippt der Helm nach hinten und gibt die Stirn frei.
Und die integrierte Gurtbandverbindung: Die Riemen sind mit dem Verstellsystem verbunden. Der Riemenverlauf passt sich mit an, wenn Sie die Weite verändern.
Wie ein Helm sitzen muss:
Waagerecht auf dem Kopf, nicht nach hinten geschoben. Zwischen Augenbrauen und Helmrand sollten etwa zwei Fingerbreit Platz sein.
Fest genug, dass er ohne Riemen hält. Der Test: Helm aufsetzen, Verstellrad schließen, Riemen offen lassen und den Kopf schütteln. Verrutscht der Helm, ist er zu groß.
Und die Riemen bilden ein V unter dem Ohr, der Kinnriemen liegt an, ohne zu drücken.
Kommen Sie zur Anprobe vorbei. Bei einem Helm dieser Preisklasse lohnt sich das — und wir stellen ihn gleich richtig auf Sie ein.
Was Sie über Helme wissen sollten
Drei Punkte, die bei jedem Fahrradhelm gelten und selten gesagt werden.
Ein Helm ist ein Einwegprodukt. Nach einem Sturz mit Kopfaufprall gehört er ersetzt — auch wenn er äußerlich unbeschädigt aussieht. Die Schutzwirkung entsteht dadurch, dass sich der Schaumkern verformt und dabei Energie aufnimmt. Diese Verformung ist einmalig und von außen oft nicht sichtbar.
Helme altern. UV-Strahlung, Temperaturwechsel und Schweiß setzen dem Material zu. Als Faustregel gilt ein Austausch nach etwa fünf Jahren, bei intensiver Nutzung früher.
Und die Lagerung zählt. Nicht im heißen Auto und nicht in der prallen Sonne. Hitze schädigt den Schaumkern, ohne dass man es sieht.
Zur Pflege: Polster herausnehmen und von Hand mit mildem Waschmittel reinigen, flach und offen trocknen lassen. Die Schale mit mildem Reiniger abwischen — keine Lösungsmittel und keine Aufkleber.
Ein Hinweis speziell zu diesem Helm: Bei einer hellen, schimmernden Lackierung fallen Verschmutzungen und Schrammen stärker auf. Regelmäßiges Abwischen erhält das Erscheinungsbild — und ein Helmbeutel schützt beim Transport.
Technische Daten
Hersteller: Limar
Modell: Air Pro
Art: Rennradhelm
Farbe: Iridescent White
Bauweise: dreiteilige In-Mould-Schale mit Carbon-EPS-Rahmen
Carbon-Aufbau: fünf Lagen 3K-Kohlefaser, mit dem EPS-Kern geformt
Struktur: zwei Strukturflügel, mit den Seitenrippen verbunden
Belüftung: 20 Öffnungen, 8 längs verlaufende innenliegende Strömungskanäle
Aerodynamik: pyramidenförmige Längsrippen, verlängertes Heck
Verstellsystem: Air Fit mit Weiten- und Höhenverstellung, integrierte Gurtbandverbindung
Polster: antiallergen, waschbar
Passform: Pro
Größe S: 53 bis 56 cm, 250 g
Größe M: 54 bis 58 cm, 275 g
Größe L: 57 bis 61 cm, 290 g
MIPS: Ausführung dieses Artikels auf Anfrage
Prüfnorm: auf Anfrage
Verfügbare Größen: siehe Auswahl
Hersteller-Artikelnummer: 7012000019
Lieferumfang: ein Helm
Häufige Fragen
Welche Größe passt mir? S deckt 53 bis 56 cm ab, M 54 bis 58 cm, L 57 bis 61 cm. Messen Sie den Kopfumfang etwa einen Zentimeter über den Augenbrauen — die Größen überlappen, dann entscheidet die Kopfform.
Hat dieser Helm MIPS? Limar führt den Air Pro mit und ohne. Welche Ausführung dieser Artikel ist, klären wir anhand der Artikelnummer — fragen Sie uns vor der Bestellung.
Was ist an der Carbon-Konstruktion besonders? Fünf Lagen 3K-Kohlefaser werden mit dem EPS-Kern geformt — Carbon ist tragender Bestandteil, nicht Deckschicht. Das erlaubt geringere Materialstärken und damit Gewicht und Belüftungsraum.
Ist er trotz Aero-Form gut belüftet? 20 Öffnungen mit acht innenliegenden Strömungskanälen führen die Luft über die Kopfhaut hinweg — das wirkt besonders am Anstieg, wo der Fahrtwind fehlt.
Anprobe und Beratung im Ladengeschäft: Wir messen Ihren Kopfumfang, probieren die passende Größe an und stellen den Helm richtig ein. Telefonisch erreichbar unter 07171 929 556.
Weitere Helme finden Sie in unserer Kategorie Helme und unter Bekleidung. Für Beratung, Anprobe und Service sind wir in Schwäbisch Gmünd für Sie da.
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