Specialized Tarmac SL8 Comp Carbon-Rennrad mit SRAM Rival AXS, Red Tint über Silver Dust
Specialized Tarmac SL8 Comp in Red Tint
Ein Aero-Rennrad aus Carbon mit kabelloser SRAM Rival AXS, DT-Swiss-Laufrädern und integriertem Vorbau. 7,77 Kilogramm, Reifenfreiheit bis 32 Millimeter. In Red Tint über Silver Dust.
Was das SL8 vom Vorgänger unterscheidet
Das ist bei diesem Rad die Einordnung — und Specialized nennt dazu zwei konkrete Zahlen.
Das Steifigkeits-Gewichts-Verhältnis: 33 Prozent besser als beim SL7.
Was das bedeutet: Der Rahmen ist bei gleichem Gewicht steifer — oder bei gleicher Steifigkeit leichter.
Wo Sie das merken:
Am Tretlager. Beim Antritt geht weniger Kraft in die Rahmenverformung — und mehr in den Vortrieb.
Und am Lenker. Ein steiferes Cockpit lenkt präziser.
Die Nachgiebigkeit am Sattel: rund 6 Prozent mehr.
Warum das der bemerkenswertere Wert ist: Steifigkeit und Komfort stehen normalerweise im Gegensatz. Ein steiferer Rahmen ist in aller Regel härter.
Wie Specialized beides erreicht: Durch gezielte Auslegung — steif dort, wo Kraft übertragen wird, nachgiebig dort, wo Komfort entsteht.
Und die schmale Sattelstütze trägt dazu bei. Ein dünneres Profil biegt sich stärker — und filtert damit Vibrationen.
Die Aerodynamik
Was Specialized beim SL8 verändert hat:
Das Steuerrohr. Es läuft an der Vorderseite spitzer zu — Specialized nennt es Speed Sniffer.
Was das bewirkt: Der Luftstrom bleibt länger anliegend — und ein stromlinienförmigerer Querschnitt erzeugt weniger Widerstand.
Und die Sattelstütze. Sie ist nach Herstellerangabe die schmalste und aerodynamischste, die Specialized je gebaut hat — entwickelt im Rahmen der aktuellen UCI-Regeln.
Warum die Sattelstütze aerodynamisch zählt: Die Luft, die um die Beine strömt, ist stark verwirbelt. Ein schmales Profil dahinter lässt sie sauberer abströmen.
Ein Hinweis zur Einordnung: Specialized gibt an, dass das SL8 aerodynamischer ist als das Venge — das reine Aero-Rennrad der Marke.
Was daraus folgt: Das SL8 ist kein Kompromiss zwischen Leichtbaurad und Aero-Rad — es ist beides.
Rider-First-Engineered
Das ist Specializeds Bezeichnung für ein Prinzip, das bei einem Rennrad viel ausmacht.
Was das Problem ist: Ein Rahmen wird in aller Regel für eine mittlere Größe ausgelegt — und die anderen Größen werden davon abgeleitet.
Was daraus folgt:
Ein kleiner Rahmen wird zu steif. Kürzere Rohre sind bei gleichem Material steifer — und der Fahrer spürt jede Unebenheit.
Ein großer Rahmen wird zu weich. Längere Rohre biegen sich stärker — und Kraft geht in Verformung statt in Vortrieb.
Was Rider First Engineered ändert: Jede Rahmengröße bekommt eine eigene Auslegung — mit dem Ziel, dass sich alle Größen gleich fahren.
Was Sie davon haben: Ein Rad, das sich in 49 Zentimetern genauso anfühlt wie in 54 — unabhängig von Ihrer Körpergröße.
Und zur Geometrie: Specialized führt das Tarmac ohne geschlechterspezifische Rahmen.
Die Begründung des Herstellers: Zwischen zwei Fahrern desselben Geschlechts bestehen häufig größere Unterschiede als zwischen zwei Fahrern unterschiedlichen Geschlechts. Entscheidend sind Proportionen, nicht das Geschlecht.
Die SRAM Rival AXS
Was AXS ist: SRAMs elektronische, kabellose Schaltung.
Wie sie funktioniert: Schalthebel, Schaltwerk und Umwerfer kommunizieren per Funk — jedes Bauteil hat einen eigenen Akku.
Was dafür spricht:
Keine Schaltzüge. Damit entfällt der häufigste Grund für unsaubere Schaltvorgänge — ein schwergängiger oder gelängter Zug.
Präzise Schaltvorgänge, dauerhaft. Ein elektronisches System schaltet nach fünf Jahren wie am ersten Tag.
Und die Akkus sind tauschbar. Der Akku von Schaltwerk und Umwerfer ist derselbe — wer unterwegs leer wird, kann tauschen.
Was Sie dafür bedenken sollten: Die Akkus wollen geladen werden. Prüfen Sie den Stand vor längeren Ausfahrten — die App zeigt ihn an.
Zur Übersetzung: 48/35 vorn, 10-36 hinten bei 12 Gängen.
Was das leistet: Eine für aktuelle Rennräder verbreitete Kombination — kleiner als die klassische 53/39, dafür mit größerer Spreizung nach unten.
Warum das sinnvoll ist: In Verbindung mit dem 10er-Ritzel ergibt sich oben dieselbe Höchstübersetzung — bei deutlich leichteren Gängen am Berg.
Zu den Bremsen: Hydraulische Scheibenbremsen mit 160-Millimeter-Scheiben vorn und hinten.
Was sie am Rennrad leisten: Gleichbleibende Bremskraft bei Nässe — und bessere Dosierbarkeit aus dem Unterlenker.
Laufräder und Reifen
Die Laufräder: DT Swiss R470 mit 20 Millimetern Maulweite, tubeless ready, 24 Speichen.
Was 20 Millimeter Maulweite bedeuten: Eine für aktuelle Rennradlaufräder breite Felge — ältere liegen bei 13 bis 15 Millimetern.
Was daraus folgt: Der Reifen baut breiter auf als angegeben und steht runder statt tropfenförmig — das verbessert Kurvenhalt und Rollverhalten.
Zur Nabe: Specialized-Naben mit vollständig gekapselten Lagern und Center-Lock-Aufnahme.
Die Reifen: S-Works Turbo in 700x26 mit 120 TPI und BlackBelt-Pannenschutz, faltbar.
Was 120 TPI bedeuten: Die Fadendichte der Karkasse — ein höherer Wert bedeutet ein feineres Gewebe und damit einen geschmeidigeren Reifen mit weniger Rollwiderstand.
Ein Hinweis zur Reifenfreiheit: Der Rahmen nimmt bis 32 Millimeter auf.
Was das bedeutet: Sie haben Reserve. Wer auf schlechtem Asphalt oder auf langen Strecken mehr Komfort möchte, kann auf 28 oder 30 Millimeter wechseln — bei niedrigerem Druck und spürbar mehr Dämpfung.
Zum Tubeless-Aufbau: Die Laufräder sind vorbereitet. Wir bauen gern für Sie auf — mit Ventilen und Dichtmilch.
Das integrierte Cockpit
Ein Punkt, der vor dem Kauf bedacht gehört.
Was verbaut ist: Ein Tarmac Integrated Stem mit 6 Grad und ein Specialized Shallow Drop Aluminiumlenker mit 31,8 Millimetern Klemmung.
Was Shallow Drop bedeutet: Ein flacher Drop — der Unterlenker liegt weniger tief.
Was das bewirkt: Der Unterlenker ist leichter erreichbar — und der Wechsel zwischen den Griffpositionen fließender.
Zum integrierten Vorbau: Er ist auf den Rahmen abgestimmt und ermöglicht die saubere Leitungsführung ohne sichtbare Züge.
Was Sie dabei bedenken sollten: Ein nachträglicher Vorbauwechsel ist aufwendiger als bei einem konventionellen Cockpit — die Leitungen müssen neu verlegt werden.
Was daraus folgt: Die Rahmengröße und die Sitzposition sollten von Anfang an stimmen.
Zur Rahmenhöhe
Das Rad wird in den Größen 49, 52 und 54 Zentimetern geführt.
Warum die Größe bei einem Rennrad besonders zählt:
Die Sitzposition ist gestreckt. Fehler wirken sich deutlicher aus als bei einem Trekkingrad.
Und die Anpassungsmöglichkeiten sind begrenzt. Bei einem integrierten Cockpit lässt sich weniger nachträglich verändern.
Was die Größe bestimmt: Körpergröße, Schrittlänge und die Proportionen. Zwei Menschen gleicher Größe können unterschiedliche Rahmen brauchen — je nachdem, wie sich die Größe auf Beine und Oberkörper verteilt.
Unsere Empfehlung: Kommen Sie zur Probefahrt.
Was wir dabei tun: Wir schauen uns Ihre Proportionen an, empfehlen die Rahmenhöhe und stellen das Rad auf Sie ein — Sattelhöhe, Sattelposition, Lenkerneigung und Hebelstellung.
Bei einem Rad dieser Klasse gehört das dazu — und es ist der Unterschied zwischen einem Rad, das passt, und einem, das man nach zwei Monaten verkauft.
Zum Fahrradleasing
Dieses Rad ist über die gängigen Leasingpartner verfügbar.
Wie das funktioniert: Ihr Arbeitgeber least das Rad und überlässt es Ihnen — die Rate wird vom Bruttogehalt einbehalten.
Was das bedeutet: Ein steuerlicher Vorteil gegenüber dem Direktkauf.
Sprechen Sie uns an, dann klären wir gemeinsam, welcher Weg für Sie günstiger ist.
Ausstattung im Überblick
Rahmen: Tarmac SL8, FACT 10r Carbon, Rider First Engineered, im Windkanal entwickelt, innenliegende Leitungsführung, geschraubtes Innenlager, Steckachse 12 × 142 mm, Flat-Mount-Bremsaufnahme
Gabel: FACT 10r Carbon, Steckachse 12 × 100 mm, Flat Mount
Schaltung: SRAM Rival AXS E1, elektronisch und kabellos, 2x12
Kurbel: SRAM Rival E1, 48/35 Zähne
Kassette: SRAM Rival XG-1250, 12-fach, 10 bis 36 Zähne
Kette: SRAM Rival E1
Schalthebel: SRAM Rival AXS E1 HRD
Bremsen: SRAM Rival AXS E1 hydraulisch, Scheiben 160 mm vorn und hinten
Laufräder: DT Swiss R470, 20 mm Maulweite, tubeless ready, 24 Speichen, Specialized-Naben mit gekapselten Lagern, Center Lock
Speichen: DT Swiss Champion 14G Edelstahl, Messingnippel
Reifen: S-Works Turbo, 700x26 mm, 120 TPI, faltbar, BlackBelt-Pannenschutz
Reifenfreiheit: bis 32 mm
Sattel: Body Geometry Power Comp, Chrom-Stahlgestell
Sattelstütze: S-Works Tarmac SL8 FACT Carbon, 15 mm Offset
Lenker: Specialized Shallow Drop, Aluminium 6061, 70 × 125 mm, 31,8 mm Klemmung
Vorbau: Tarmac Integrated Stem, 6 Grad
Laufradgröße: 700C
Gewicht: 7,77 kg
Rahmenhöhen: 49, 52 und 54 cm
Farbe: Red Tint über Silver Dust
Einsatzbereich: Wettkampf, Training und schnelle Ausfahrten
Leasing: über gängige Anbieter möglich
Hersteller-Artikelnummer: 94926-5858
Lieferumfang: ein Fahrrad
Häufige Fragen
Welche Rahmenhöhe passt mir? Das Rad gibt es in 49, 52 und 54 cm. Bei einem Rennrad mit integriertem Cockpit lässt sich später weniger anpassen als bei einem konventionellen — kommen Sie zur Probefahrt.
Wie viel steifer ist das SL8 gegenüber dem SL7? Das Verhältnis von Steifigkeit zu Gewicht hat sich nach Herstellerangabe um rund 33 Prozent verbessert — bei gleichzeitig etwa 6 Prozent mehr Nachgiebigkeit am Sattel.
Wie breite Reifen passen hinein? Bis 32 mm. Ab Werk sind 26 mm montiert — wer mehr Komfort möchte, hat also Reserve nach oben.
Was ist an der SRAM Rival AXS anders? Sie schaltet elektronisch und kabellos. Damit entfällt der häufigste Grund für unsaubere Schaltvorgänge — ein schwergängiger Zug. Dafür wollen die Akkus geladen werden.
Probefahrt und Beratung in Schwäbisch Gmünd: Wir empfehlen die passende Rahmenhöhe, stellen das Rad auf Sie ein und übernehmen die erste Inspektion. Telefonisch erreichbar unter 07171 929 556.
Weitere Rennräder finden Sie in unserer Kategorie Fahrräder und in der Specialized Markenwelt. Für Probefahrt, Beratung und Service sind wir in Schwäbisch Gmünd für Sie da.
Sie haben Fragen
zum Produkt?
Schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an.
Unsere Experten helfen Ihnen gerne.







