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Specialized Sirrus X 2.0 Step-Through Fitnessbike mit tiefem Einstieg, Metallic Obsidian / Burnt Gold

Artikelnummer 92427-8501

Specialized Sirrus X 2.0 Step-Through Fitnessbike mit tiefem Einstieg, Metallic Obsidian / Burnt GoldKurz-Check

Fitnessbike mit tiefem Einstieg, rund 12,2 kg

Aluminiumrahmen mit Fitness-Geometrie, Stahlgabel

Shimano CUES 1x9 mit großer Bandbreite von 11 bis 46 Zähnen

Pathfinder-Reifen in 40 mm für Asphalt und Schotter

Aufnahmen für Gepäckträger und Schutzbleche, Größen XS und S

749,00 € *
Inhalt 1 Stück
*inkl. ges. MwStzzgl. Versandkosten

Specialized Sirrus X 2.0 Step-Through Fitnessbike mit tiefem Einstieg, Metallic Obsidian / Burnt Gold

Specialized Sirrus X 2.0 Step-Through

Das Sirrus X ist Specializeds Fitnessbike für alle, die weder ein Rennrad noch ein klassisches Trekkingrad wollen: gerader Lenker, aufrechte Sitzposition, 40 Millimeter breite Reifen und rund 12,2 Kilogramm. Diese Ausführung hat den tiefen Einstieg und kommt in den Rahmenhöhen XS und S.

Was ein Fitnessbike ausmacht

Der Begriff ist unscharf, und deshalb lohnt es, ihn einmal auszubuchstabieren. Ein Fitnessbike sitzt zwischen zwei bekannteren Kategorien.

Vom Rennrad übernimmt es das Grundkonzept: leichter Rahmen, schmale Bereifung im Vergleich zum Mountainbike, keine Federung, wenig Anbauteile. Es soll zügig laufen.

Vom Trekkingrad übernimmt es den geraden Lenker und die aufrechtere Haltung. Das macht es im Verkehr übersichtlicher, für Ungeübte zugänglicher und über kurze Distanzen bequemer.

Was daraus entsteht, ist ein Rad für Leute, die zügig und sportlich fahren wollen, aber nicht in Rennradhaltung. Für den Weg zur Arbeit, für die Feierabendrunde, für Fitness ohne Wettkampfanspruch.

Das X im Namen steht für die geländetauglichere Variante: breitere Reifen mit leichtem Profil, mehr Reifenfreiheit, robustere Auslegung. Damit sind auch Schotterwege und Feldwege drin — nicht als Gravelbike-Ersatz, aber ohne dass man umkehren müsste, wenn der Radweg auf Kies übergeht.

Für wen es nicht das richtige ist: Wer täglich mit viel Gepäck unterwegs ist, ist mit einem Trekkingrad besser bedient, das Schutzbleche und Träger ab Werk hat. Und wer lange Strecken auf Asphalt fährt, kommt mit einem Rennrad oder Gravelbike zügiger voran.

Der tiefe Einstieg – mehr als eine Frage der Beweglichkeit

Beim Step-Through-Rahmen fehlt das durchgehende Oberrohr. Man steigt durch, statt über das Rad zu steigen.

Der naheliegende Grund ist die Beweglichkeit — und der gilt. Es gibt aber drei weitere, die im Alltag mindestens so oft zählen:

Anhalten im Verkehr. An einer Ampel, an einer Einmündung, an einer Baustelle: Wer schnell einen Fuß auf den Boden bekommen und ebenso schnell wieder losfahren will, hat mit einem tiefen Einstieg deutlich weniger Aufwand.

Kleidung. Mit Rock, Mantel oder engem Hosenbein ist das Übersteigen eines Oberrohrs unpraktisch. Bei einem Rad, das im Alltag ohne Umziehen gefahren wird, ist das ein echtes Argument.

Gepäck am Träger. Steht dort eine Tasche oder ein Korb, wird das Bein über den Sattel schwierig. Beim Durchstieg spielt es keine Rolle.

Was du dafür in Kauf nimmst: Das Oberrohr trägt einen erheblichen Teil der Verwindungssteifigkeit. Rahmen ohne Oberrohr müssen das über ein stärkeres Unterrohr ausgleichen, was etwas Gewicht kostet. Bei 12,2 Kilogramm ist das Ergebnis aber sehr ordentlich — schwerer als ein vergleichbares Rad mit Oberrohr, aber deutlich leichter als jedes Trekkingrad.

Die beiden Rahmenhöhen XS und S zeigen, worauf die Ausführung zielt: auf kleinere Statur, wo der Durchstieg den größten Unterschied macht.

Shimano CUES – ein System statt einer Gruppe

Der Antrieb kommt aus Shimanos CUES-Familie, und die ist mehr als eine neue Schaltgruppe.

Bisher hatte Shimano für Trekking, City und Mountainbike getrennte Gruppen mit jeweils eigenen Bauteilen — Altus, Acera, Alivio, Deore. Ein Ersatzteil aus der einen passte nicht in die andere. CUES fasst diese Welt zusammen: Bauteile verschiedener Ausstattungsstufen und Gangzahlen sind untereinander kombinierbar.

Für dich als Besitzer heißt das vor allem eines: Ersatzteile bleiben lange und breit verfügbar. Ein Schaltwerk, eine Kassette oder eine Kette lässt sich über Jahre nachkaufen, ohne auf ein exakt passendes Auslaufmodell angewiesen zu sein. Bei einem Rad, das zehn Jahre halten soll, ist das mehr wert als jedes eingesparte Gramm.

Die Übersetzung hier ist einfach vorn, neunfach hinten, mit 11 bis 46 Zähnen. Vorn ein Kettenblatt heißt: kein Umwerfer, kein linker Schalthebel, keine Überlegung, welches Blatt gerade passt. Man schaltet in einer Reihe durch.

Die Bandbreite von gut 4,2 zu 1 deckt ab, was ein Rad dieser Art braucht — oben genug für zügiges Rollen, unten genug für Steigungen. Was man gegenüber einem Zweifach-Antrieb aufgibt, sind die feinen Zwischenschritte: Die Sprünge zwischen den Gängen sind größer, man findet nicht immer die exakt gewünschte Trittfrequenz. Für ein Alltagsrad ist das ein guter Handel.

40 Millimeter Reifen – die Breite, die den Unterschied macht

Die Pathfinder-Reifen in 40 Millimetern sind das Merkmal, das dieses Rad von einem klassischen Fitnessbike unterscheidet — dort sind 28 bis 32 Millimeter üblich.

Was breitere Reifen bringen: Man fährt sie mit weniger Luftdruck, und niedriger Druck bedeutet mehr Auflagefläche, mehr Grip und deutlich mehr Komfort. Auf schlechtem Asphalt rollt ein breiter Reifen mit wenig Druck sogar schneller als ein schmaler mit viel — er legt sich um die Unebenheit, statt darüber zu springen.

Das Pathfinder-Profil ist dabei zweigeteilt: in der Mitte fein und dicht für ruhiges Abrollen auf Asphalt, an den Schultern mit ausgeprägteren Stollen für Halt auf losem Untergrund. Damit bleibt das Rad auf der Straße zügig und findet auf Schotter trotzdem Grip.

Und ein praktischer Punkt: Rahmen und Gabel haben Aufnahmen für Schutzbleche und Gepäckträger. Mit beidem wird aus dem Fitnessbike ein ganzjahrestaugliches Pendlerrad — ohne Schellen und Improvisation, weil die Gewinde vorgesehen sind.

Technische Daten

Modell: Specialized Sirrus X 2.0, Ausführung Step-Through
Farbe: Metallic Obsidian / Burnt Gold
Rahmenhöhen: XS und S
Rahmen: Specialized A1 Premium Aluminium, Fitness-Geometrie, konifizierte Rohre, innenverlegte Züge, Flat-Mount-Bremsaufnahme, Aufnahmen für Gepäckträger und Schutzbleche
Gabel: Stahl, Flat-Mount-Bremsaufnahme, Aufnahmen für Schutzbleche und Lowrider
Laufradgröße: 700C
Reifen: Specialized Pathfinder Fast Gravel, 700 × 40C, Drahtreifen
Schaltung: Shimano CUES, 1 × 9
Kassette: Shimano CUES CS-LG300-9, 11 bis 46 Zähne
Kette: KMC für Shimano CUES
Schalthebel: Shimano CUES mit optischer Ganganzeige
Kurbel: Prowheel Aluminium, 42 Zähne, Länge je Rahmengröße 165 bis 175 mm
Bremsen: Tektro, hydraulische Zweikolben-Scheibenbremsen
Sattel: Bridge Sport, Stahlstreben, 155 und 143 mm
Sattelstütze: Aluminium, 27,2 mm, 12 mm Versatz
Lenker: Aluminium, leichter Rise von 15 mm, 9 Grad Backsweep, 31,8 mm
Vorbau: Aluminium geschmiedet, 7 Grad Rise
Pedale: Specialized Plattformpedale
Gewicht: rund 12,2 kg
Hersteller-Artikelnummer: 92427-8501

Häufige Fragen

Welche Rahmenhöhe passt mir? Die Step-Through-Ausführung gibt es in XS und S. Entscheidend sind Körpergröße und Schrittlänge — sag uns deine Maße oder komm zur Anprobe vorbei.

Was ist ein Fitnessbike? Ein Rad zwischen Rennrad und Trekkingrad: leicht und zügig, aber mit geradem Lenker und aufrechter Haltung. Für Pendeln, Feierabendrunden und sportliches Fahren ohne Rennradposition.

Kann ich Schutzbleche und Gepäckträger nachrüsten? Ja, Rahmen und Gabel haben die Gewinde dafür. Damit wird das Rad ganzjahrestauglich — wir montieren beides gern passend.

Reichen neun Gänge? Die Bandbreite von 11 bis 46 Zähnen deckt Steigungen und zügiges Rollen ab. Größer sind nur die Sprünge zwischen den Gängen — für ein Alltagsrad kaum spürbar.

Komme ich damit auch auf Schotter zurecht? Ja. Die 40 Millimeter breiten Pathfinder-Reifen mit profilierten Schultern sind auf Feld- und Schotterwege ausgelegt — das ist der Unterschied zum normalen Sirrus.

Fragen zu Größe oder Ausstattung? Wir helfen dir bei der Wahl der passenden Rahmenhöhe und stellen die Sitzposition auf dich ein. Ruf uns an unter 07171 929 556.

Fahrfertig geliefert: Alle Bikes werden bei uns zu rund 95 % vormontiert und vor dem Versand von unseren Mechanikern fachmännisch geprüft. So musst du nur noch wenige Handgriffe erledigen und kannst schnell aufs Rad.

Weitere Modelle findest du in unserer Kategorie Fahrräder und in der Specialized Markenwelt. Für Inspektion, Nachrüstung und Sitzpositionsanpassung ist unsere Werkstatt in Schwäbisch Gmünd für dich da.

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