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Merida eONE-SIXTY SL 10K Light-E-MTB Carbon mit Fox Factory und SRAM XX, Silk Anaconda Green

Artikelnummer 8825220300

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Merida eONE-SIXTY SL 10K Light-E-MTB Carbon mit Fox Factory und SRAM XX, Silk Anaconda GreenKurz-Check

Topmodell der eONE-SIXTY SL Reihe, rund 19,5 kg

Fox 36 Factory und Float X Factory, 160 mm Federweg

SRAM XX Eagle Transmission AXS und Maven Ultimate Bremsen

FSA SC I30 Carbon-Laufradsatz, 30 mm Maulweite

Bosch Performance Line SX, 400-Wh-Akku, aktuell nur Größe L

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Merida eONE-SIXTY SL 10K Light-E-MTB Carbon mit Fox Factory und SRAM XX, Silk Anaconda Green

Merida eONE-SIXTY SL 10K – das Topmodell der Baureihe

Das 10K ist die Spitze der eONE-SIXTY-SL-Reihe: derselbe CF4-Carbonrahmen und derselbe Bosch Performance Line SX wie in den übrigen Ausführungen, dazu Fox-Factory-Fahrwerk, SRAM XX Transmission, Maven-Ultimate-Bremsen und Carbonlaufräder. Rund 19,5 Kilogramm — für ein E-Enduro mit 160 Millimetern Federweg ein bemerkenswerter Wert.

Was die Ausstattungsstufe tatsächlich bringt

Rahmen, Motor, Akku und Geometrie sind bei allen eONE-SIXTY SL identisch. Der Unterschied liegt vollständig in den Anbauteilen — und es lohnt, ehrlich zu benennen, wo er sich auswirkt und wo nicht.

Das Fahrwerk. Fox 36 Factory und Float X Factory statt RockShox Select+. Die Factory-Stufe bringt die Kashima-Beschichtung auf den Standrohren — eine harte, sehr glatte Oberfläche, die die Reibung beim Ein- und Ausfedern senkt. Spürbar ist das vor allem im Ansprechverhalten: Die Gabel reagiert auf kleinere Unebenheiten, statt sie erst ab einer gewissen Größe wegzustecken. Dazu kommen mehr Einstellmöglichkeiten an der Dämpfung.

Die Bremsen. SRAM Maven Ultimate statt DB8 — und das ist der deutlichste Sprung im ganzen Paket. Die Maven ist SRAMs stärkste Bremse und wurde für schwere E-Bikes und lange Abfahrten entwickelt. Mehr dazu weiter unten.

Die Laufräder. FSA SC I30 aus Carbon statt DT Swiss HX 1700 aus Aluminium. Hier liegt der größte Teil der Gewichtsersparnis — und der Effekt geht über das Gewicht hinaus.

Die Schaltung. SRAM XX statt GX. Beide sind Transmission-Gruppen mit derselben Funktion und derselben Robustheit; XX ist leichter und aus hochwertigeren Materialien gefertigt. Im Schaltverhalten ist der Unterschied gering — das ist die Stelle, an der man beim 8000 am wenigsten verliert.

Die Sattelstütze. Fox Transfer Factory mit bis zu 240 Millimetern Hub statt 200. Bei großen Rahmen ist das ein echter Gewinn: Mehr Absenkweg heißt mehr Bewegungsfreiheit in steilen Abfahrten.

Die ehrliche Einordnung: Wer das Rad im Wettkampf oder an harten Tagen im Bikepark bewegt, merkt jeden dieser Punkte. Wer Feierabendrunden und Wochenendtouren fährt, bekommt beim 8000 nahezu dasselbe Fahrgefühl — Rahmen, Motor und Geometrie sind dieselben. Sag uns, wie du fährst, dann sagen wir dir ehrlich, welche Stufe zu dir passt.

Carbonlaufräder – warum Gewicht am Rad doppelt zählt

Der Sprung von 20,3 auf 19,5 Kilogramm klingt nach wenig. Er wirkt aber stärker, als die Waage vermuten lässt — und der Grund liegt darin, wo das Gewicht eingespart wird.

Ein Laufrad dreht sich. Gewicht am Felgenkranz muss deshalb nicht nur beschleunigt werden wie das übrige Rad, sondern zusätzlich in Drehung versetzt — es wirkt in etwa doppelt so stark wie dasselbe Gewicht am Rahmen.

Spürbar wird das dort, wo man ständig beschleunigt und abbremst: beim Antritt aus einer Kehre, beim Zurückschalten vor einer Rampe, beim Anheben des Vorderrads. Auf einem technischen Trail ist das keine Nebensache, sondern eine der Stellen, an denen ein leichtes Rad sich leicht anfühlt.

Der zweite Effekt betrifft die Steifigkeit. Eine Carbonfelge lässt sich seitensteifer bauen als eine Aluminiumfelge gleichen Gewichts. Das Laufrad verwindet sich in Kurven weniger, die Linie bleibt präziser — man merkt es weniger an einzelnen Momenten als daran, dass das Rad insgesamt berechenbarer wirkt.

Was man dafür wissen sollte: Carbon verhält sich bei Überlastung anders als Aluminium. Eine Alufelge verbiegt sich bei einem harten Schlag und lässt sich oft noch nach Hause fahren; eine Carbonfelge hält deutlich mehr aus, gibt dann aber weniger Vorwarnung. Bei einem Verdacht auf Beschädigung gehört sie geprüft, auch wenn außen nichts zu sehen ist.

Die Maulweite von 30 Millimetern ist bei beiden Ausstattungsstufen gleich und passt zu den 2,4 bis 2,5 Zoll breiten Maxxis-Reifen: Der Reifen steht flach und breit auf, die Seitenwände stützen sich gegenseitig ab, und man kann mit niedrigem Druck fahren, ohne dass er walkt.

SRAM Maven Ultimate – warum die stärkste Bremse an das leichteste Rad kommt

Auf den ersten Blick wirkt es widersinnig, ausgerechnet dem leichtesten Rad der Reihe die kräftigste Bremse zu geben. Tatsächlich folgt es einer klaren Logik.

Die Maven wurde für die Belastung entwickelt, die an E-Mountainbikes entsteht — und die ist eine andere als am unmotorisierten Rad: Man fährt mehr Abfahrten, und man fährt sie schneller. Ein Motor bringt einen in einer Stunde dorthin, wofür man sonst drei bräuchte, und die Abfahrten summieren sich entsprechend.

Was eine Bremse dabei leisten muss, ist weniger die maximale Verzögerung als die Beständigkeit über die Dauer. Beim Bremsen wird Bewegungsenergie in Wärme umgewandelt; diese Wärme muss abgeführt werden. Kann eine Bremse das nicht schnell genug, steigt die Temperatur der Flüssigkeit, der Druckpunkt wandert — und genau das passiert am Ende einer langen Abfahrt, wenn man es am wenigsten brauchen kann.

Die Maven ist auf diese Wärmeabfuhr ausgelegt: größere Kolben, mehr Belagfläche, mehr Material zum Speichern und Abgeben. Zusammen mit den 200-Millimeter-Scheiben ergibt das Reserven, die man auf der zehnten Kehre schätzt, nicht auf der ersten.

Ein praktischer Punkt dazu: Eine so kräftige Bremse verlangt in der Anfangszeit etwas Gewöhnung — die Dosierung ist feiner, als man von schwächeren Systemen kennt. Nimm dir die ersten Ausfahrten Zeit dafür, statt gleich in steilem Gelände zu üben.

Das Konzept dahinter

Das eONE-SIXTY SL gehört zur Gattung der Light-E-MTBs: Der Bosch Performance Line SX mit 55 Newtonmetern ergänzt deine Kraft, statt sie zu ersetzen. Mit 19,5 Kilogramm fährt sich das Rad näher an einem unmotorisierten Enduro als an einem Vollpower-E-Bike — es lässt sich werfen, umsetzen und anheben, ohne dass man kämpft.

Der 400-Wh-Akku im Unterrohr ist bewusst kompakt gehalten; für lange Tage gibt es einen optionalen 250-Wh-Zusatzakku im Flaschenhalter, der an kurzen Runden zu Hause bleiben kann. Die Geometrie mit 64 Grad Lenkwinkel und 78,5 Grad Sitzwinkel verbindet Laufruhe bergab mit einer Kletterposition, in der das Vorderrad nicht steigt.

Ausführlich erklärt haben wir Antrieb, Akku und Geometrie beim eONE-SIXTY SL 8000 — dort steht, was diese Gattung ausmacht und für wen sie gedacht ist.

Technische Daten

Modell: Merida eONE-SIXTY SL 10K
Kategorie: Light-E-MTB, All Mountain und Enduro, Kategorie 4
Farbe: Silk Anaconda Green mit braunen Akzenten
Rahmen: eONE-SIXTY SL CF4 Carbon, 160 mm Federweg, Steckachse 148 × 12 mm, integrierter Akku
Lenkwinkel: 64 Grad
Sitzwinkel: 78,5 Grad
Laufradgröße: 29 Zoll, Mullet-Setup möglich
Motor: Bosch Performance Line SX, 55 Nm
Akku: Bosch CompactTube 400 Wh, integriert, optional 250 Wh Zusatzakku
Display und Steuerung: Bosch Purion 400 und Mini Remote
Gabel: Fox 36 Float Factory, 160 mm, 44 mm Offset
Dämpfer: Fox Float X Factory
Schaltung: SRAM XX Eagle Transmission AXS, kabellos, 12-fach
Kassette: SRAM XX Eagle Transmission, 10 bis 52 Zähne
Kurbel: SRAM XX Eagle E-MTB, 165 mm, 34 Zähne
Bremsen: SRAM Maven Ultimate, Vierkolben, SRAM HS2 Scheiben 200 mm
Laufräder: FSA SC I30 Carbon, 30 mm Maulweite, tubeless-ready
Reifen: Maxxis Assegai 29 × 2.5 vorn, Maxxis Minion DHR II 29 × 2.4 hinten
Lenker: Race Face Era, 780 mm
Sattelstütze: Fox Transfer Factory Dropper, 150 bis 240 mm je nach Größe
Beleuchtung: Scheinwerfer und Rücklicht integriert
Gewicht: rund 19,5 kg in Rahmengröße M
Zulässiges Gesamtgewicht: 140 kg
Hersteller-Artikelnummer: 8825220600U

Häufige Fragen

Was unterscheidet das 10K vom 8000? Rahmen, Motor, Akku und Geometrie sind identisch. Anders sind Fahrwerk (Fox Factory statt RockShox Select+), Schaltung (XX statt GX), Bremsen (Maven Ultimate statt DB8), Laufräder (Carbon statt Aluminium) und die Sattelstütze — zusammen rund 800 Gramm.

Lohnt sich der Aufpreis? Wenn du im Wettkampf oder im Bikepark fährst: ja, du merkst jeden Punkt. Für Feierabendrunden und Wochenendtouren ist das Fahrgefühl beim 8000 nahezu identisch — der Rahmen und der Antrieb sind dieselben.

Was bringen die Carbonlaufräder? Gewicht am drehenden Laufrad wirkt etwa doppelt so stark wie am Rahmen — spürbar beim Beschleunigen aus Kehren. Dazu kommt mehr Seitensteifigkeit und damit eine präzisere Linie.

Warum eine so starke Bremse? Weil ein E-MTB mehr und schnellere Abfahrten macht. Entscheidend ist nicht die maximale Verzögerung, sondern der stabile Druckpunkt am Ende einer langen Abfahrt.

Welche Größen gibt es? Merida bietet die Baureihe von XShort bis XLong an. Bei diesem Artikel ist derzeit Größe L verfügbar — sag uns Bescheid, dann prüfen wir andere Größen und Ausführungen.

Fragen zu Größe oder Ausstattungsstufe? Wir sagen dir ehrlich, welche Stufe zu deinem Einsatz passt, und stimmen das Fahrwerk auf dein Gewicht ab. Ruf uns an unter 07171 929 556.

Fahrfertig geliefert: Alle Bikes werden bei uns zu rund 95 % vormontiert und vor dem Versand von unseren Mechanikern fachmännisch geprüft. So musst du nur noch wenige Handgriffe erledigen und kannst schnell aufs Rad.

Weitere Modelle findest du in unserer Kategorie E-Mountainbikes und in der Merida Markenwelt. Für Fahrwerksservice, Akkuservice und Inspektion ist unsere Werkstatt in Schwäbisch Gmünd für dich da.

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