Lapierre Xelius DRS 6.0 Rennrad Carbon Shimano 105 Di2, Septembre Beige
Lapierre Xelius DRS 6.0 – Rennrad für alles
Das Xelius DRS ist Lapierres aktuelles Wettkampf-Rennrad: Carbonrahmen, elektronische Shimano-105-Di2-Schaltung, Aero-Cockpit mit integrierter Zugführung. Die Ausführung 6.0 ist die Stufe, in der die elektronische Schaltung erstmals dabei ist. In der Farbe Septembre Beige, verfügbar in den Rahmengrößen XS, S und M.
Warum Lapierre zwei Baureihen zu einer gemacht hat
Rennräder waren jahrelang in zwei Lager geteilt. Auf der einen Seite die Kletterräder: leicht, steif, mit dünnen Rohren – Lapierres Vertreter hieß Xelius SL und wurde unter anderem von Thibaut Pinot bei seinen Bergsiegen gefahren. Auf der anderen Seite die Aero-Räder mit tropfenförmigen Profilen, die schnell in der Ebene, aber schwer und unkomfortabel waren – bei Lapierre das Aircode.
Wer beides wollte, musste zwei Räder kaufen oder sich entscheiden. Genau diese Trennung hat Lapierre mit dem Xelius DRS aufgehoben und die Erkenntnisse aus beiden Reihen in einen Rahmen gepackt. Entwickelt wurde er mit Strömungssimulation und abschließenden Messungen im Windkanal in Genf.
Das Ergebnis ist bemerkenswert deutlich: Lapierre gibt eine Verbesserung der Aerodynamik von rund 15 Prozent gegenüber den Vorgängern an, was bei hohem Tempo etwa 14 bis 15 Watt Ersparnis bedeutet. Damit war das neue Xelius im Windkanal schneller als das Aircode – also schneller als das reine Aero-Rad, das es ersetzen sollte. Lapierre hat das Aircode daraufhin eingestellt.
Für dich heißt das: Du bekommst ein Rad, das am Berg leicht genug bleibt und in der Ebene mit Aero-Rädern mithält, statt in einer der beiden Disziplinen Kompromisse einzugehen.
Shimano 105 Di2 – elektronisch schalten ohne Oberklasse-Aufpreis
Die 105 ist Shimanos dritte Rennrad-Stufe unterhalb von Ultegra und Dura Ace. Bis vor wenigen Jahren war elektronisches Schalten den beiden oberen vorbehalten; mit der 105 Di2 ist es in einer Preisklasse angekommen, die für ambitionierte Amateure erreichbar ist. Das ist der eigentliche Grund, warum die 6.0-Ausführung interessant ist.
Der praktische Unterschied liegt weniger in der Schaltgeschwindigkeit als in der Gleichmäßigkeit. Eine mechanische Schaltung überträgt deine Handkraft über einen Zug, der Reibung hat – und diese Reibung ändert sich mit Verschmutzung, Nässe und Alter des Zuges. Eine Schaltung, die im Frühjahr präzise war, wird im Herbst hakelig, ohne dass am Rad etwas kaputtgegangen wäre. Bei Di2 gibt es diesen Zusammenhang nicht: Der Motor am Schaltwerk bewegt sich immer gleich weit, egal bei welchem Wetter und nach wie vielen Kilometern.
Dazu kommen zwei Dinge, die man erst im Gebrauch schätzt. Der Umwerfer justiert sich beim Schalten hinten automatisch nach, sodass die Kette auch bei Schräglauf nicht schleift – bei mechanischen Gruppen muss man das von Hand nachtrimmen. Und der Schaltbefehl kostet nur einen Tastendruck statt eines Hebelwegs, was im Sprint und aus der Unterlenkerhaltung spürbar leichter fällt.
Die Übersetzung: gebaut für Berge
Vorn sitzen 50 und 34 Zähne, hinten eine Kassette von 11 bis 34. Diese Kombination ist die Antwort auf eine Entwicklung, die im Rennradsport lange gedauert hat.
Der leichteste Gang entsteht aus dem kleinen Kettenblatt und dem größten Ritzel: 34 vorn zu 34 hinten, also ein Verhältnis von genau 1:1. Eine Kurbelumdrehung dreht das Hinterrad einmal. Vor zwanzig Jahren wäre das an einem Rennrad undenkbar gewesen – dort galten 39 zu 25 als bergtauglich, was in steilem Gelände bedeutete, im Wiegetritt zu quälen oder zu schieben. Heute weiß man, dass eine hohe Trittfrequenz bei niedriger Kraft die Muskulatur schont und über lange Anstiege schneller ist.
Nach oben verlierst du dabei nichts: 50 zu 11 reicht für jede Abfahrt, in der du überhaupt noch treten willst. Diese Bandbreite macht das Rad zu einem, mit dem man ohne Umbau in die Alpen fahren kann.
Technische Daten
Modell: Lapierre Xelius DRS 6.0, Ausführung C1
Farbe: Septembre Beige
Rahmengrößen: XS, S und M
Rahmen: Carbon UD SLI, Flat-Mount-Scheibenbremsaufnahme, Steckachse 142 mm hinten, integrierte Zugführung
Gabel: Lapierre Xelius DRS, Carbon UD SLI, konischer Carbonschaft 1 1/8 auf 1 1/2 Zoll, 12 × 100 mm Steckachse
Schaltung: Shimano 105 Di2 R7150, elektronisch, 2 × 12 Gänge
Umwerfer: Shimano 105 Di2 R7150, Brazed-On
Schalt- und Bremshebel: Shimano 105 ST-R7170
Kurbel: Shimano 105 R7100, 50-34 Zähne, 165 mm (XS), 170 mm (S), 172,5 mm (M)
Innenlager: Shimano Press Fit BB71-41B
Kassette: Shimano 105 R7100, 11-34 Zähne, 12-fach
Kette: Shimano CN-M7100, 12-fach
Bremsen: Shimano 105 R7170, hydraulische Scheibenbremsen
Bremsscheiben: Shimano SM-RT70, 160 mm vorne, 140 mm hinten, Centerlock
Laufräder: DT Swiss E1800 Spline, 30 mm Felgenhöhe, 22 mm Maulweite, Centerlock, tubeless-kompatibel
Reifen: Schwalbe One Performance, RaceGuard, MicroSkin, tubeless-ready, 25-622
Reifenfreiheit: bis 32 mm
Lenker: Lapierre Carbon Aero, Drop 130 mm, Reach 70 mm, Flare 5 Grad, 380 mm (XS und S), 400 mm (M)
Vorbau: Lapierre Aluminium, halbintegrierte Zugführung, minus 10 Grad, 80 mm (XS), 90 mm (S), 100 mm (M)
Steuersatz: Acros, integriert
Sattel: Prologo Dimension, STN-Gestell
Sattelstütze: Lapierre Carbon, Xelius DRS, 0 mm Offset, 350 mm
Pedale: VP-335 mit Riemen
Kettenstrebenlänge: 405 mm
Tretlagerabsenkung: 67 mm
Sitzwinkel: 74 Grad
Reach: 376 mm (XS), 383 mm (S), 393 mm (M)
Stack: 501 mm (XS), 516 mm (S), 538 mm (M)
Zulässiges Gesamtgewicht: 110 kg
Häufige Fragen
Welche Rahmengröße passt zu mir? Hier sind XS, S und M verfügbar. Beim Rennrad entscheiden Reach und Stack mehr als die Körpergröße allein – dazu kommen Schrittlänge und Beweglichkeit. Sag uns deine Maße und wie sportlich du sitzen willst, dann finden wir die passende Größe.
Was ist der Vorteil der elektronischen Schaltung? Vor allem die Gleichmäßigkeit: Die Schaltqualität bleibt unabhängig von Wetter, Verschmutzung und Zugalter konstant. Dazu justiert sich der Umwerfer automatisch nach, und der Schaltbefehl kostet nur einen Tastendruck.
Wie oft muss ich den Akku laden? Die Di2 arbeitet mit einem zentralen Akku, der je nach Fahrleistung mehrere Monate hält. Den Ladestand siehst du über die Shimano-App oder eine Anzeige am Rad.
Kann ich breitere Reifen fahren? Ja, der Rahmen ist bis 32 mm freigegeben. Ab Werk sind 25 mm montiert – wer viel auf schlechtem Asphalt unterwegs ist, gewinnt mit 28 oder 30 mm spürbar an Komfort, ohne nennenswert langsamer zu werden.
Sind Klickpedale dabei? Nein. Ab Werk sind einfache Pedale mit Riemen montiert, die für die erste Fahrt reichen. Welches Klicksystem und welche Schuhe zu dir passen, besprechen wir gern.
Fragen zu Größe oder Ausstattung? Wir helfen dir bei der Wahl der passenden Rahmengröße und der Abstimmung von Sitzposition und Cockpit. Ruf uns an unter 07171 929 556.
Fahrfertig geliefert: Alle Bikes werden bei uns zu rund 95 % vormontiert und vor dem Versand von unseren Mechanikern fachmännisch geprüft. So musst du nur noch wenige Handgriffe erledigen und kannst schnell aufs Rad.
Weitere Modelle findest du in unserer Kategorie Fahrräder und in der Lapierre Markenwelt. Für Inspektion, Sitzpositionsanpassung und Service ist unsere Werkstatt in Schwäbisch Gmünd für dich da.
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