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Schwalbe SV 17 Extra Light Fahrradschlauch 28 Zoll mit Sclaverandventil 60 mm, für Reifen 28 bis 44 mm

Artikelnummer 10464833

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Schwalbe SV 17 Extra Light Fahrradschlauch 28 Zoll mit Sclaverandventil 60 mm, für Reifen 28 bis 44 mmKurz-Check

Leichtschlauch für 28-Zoll-Laufräder

Nur 105 g — deutlich leichter als ein Standardschlauch

Für Reifenbreiten von 28 bis 44 mm, ETRTO 622

Sclaverandventil, auch Presta genannt, 60 mm Länge

Für Rennrad, Gravel und sportliche Trekkingräder

UVP 12,90 €
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Schwalbe SV 17 Extra Light Fahrradschlauch 28 Zoll mit Sclaverandventil 60 mm, für Reifen 28 bis 44 mm

Schwalbe SV 17 Extra Light

Ein besonders leichter Butylschlauch für 28-Zoll-Laufräder mit Reifenbreiten von 28 bis 44 Millimetern. Mit Sclaverandventil in 60 Millimetern Länge und einem Gewicht von nur 105 Gramm.

Extra Light – was das Gewicht bringt und was es kostet

Das EL in der Bezeichnung steht für Extra Light. Schwalbe erreicht das durch eine dünnere Wandstärke — die Materialqualität bleibt dieselbe.

Warum Gewicht am Laufrad besonders zählt: Was sich dreht, muss bei jedem Antritt nicht nur bewegt, sondern auch in Drehung versetzt werden. Ein Gramm am Laufrad wirkt beim Beschleunigen deutlich stärker als ein Gramm am Rahmen — und der Schlauch sitzt am äußeren Rand, wo dieser Effekt am größten ist.

Zur Einordnung: Ein Standard-Butylschlauch dieser Größe liegt je nach Ausführung bei 150 bis 200 Gramm. Mit 105 Gramm spart dieser Schlauch also spürbar — auf beide Laufräder gerechnet leicht 100 Gramm oder mehr.

Was du dafür in Kauf nimmst — und das gehört ehrlich dazu:

Die dünnere Wand ist empfindlicher. Bei einem Einstich oder Durchschlag gibt sie eher nach als ein dickerer Schlauch.

Und sie verzeiht Montagefehler weniger. Wird der Schlauch beim Aufziehen zwischen Reifenwulst und Felgenhorn eingeklemmt, ist er schneller beschädigt.

Für wen sich das lohnt: Wer sportlich fährt und auf Gewicht achtet — Rennrad, Gravel, schnelle Trekkingräder. Für ein Alltagsrad, das täglich über Bordsteine geht, ist ein Standardschlauch die robustere Wahl.

Ein praktischer Zwischenweg: Leichtschläuche im Rad, einen Standardschlauch als Ersatz in der Satteltasche. Unterwegs zählt Zuverlässigkeit mehr als Gewicht — und einen zweiten Platten auf derselben Tour will niemand.

28 bis 44 Millimeter – ein Schlauch für mehrere Räder

Der Schlauch deckt eine breite Spanne ab — von schmalen Rennradreifen bis zu Gravelreifen mit 44 Millimetern.

Warum das funktioniert: Butyl dehnt sich erheblich. Der Schlauch nimmt im Reifen die Form an, die dieser vorgibt — solange er innerhalb seiner Auslegungsspanne bleibt.

Was du davon hast: Ein Ersatzschlauch passt in mehrere Räder. Wer ein Rennrad mit 28ern und ein Gravelbike mit 40ern fährt, braucht nur eine Sorte — und beim Wechsel von schmaleren auf breitere Reifen bleibt der Schlauch.

Was trotzdem stimmen muss: Auf der Flanke deines Reifens steht die ETRTO-Angabe — die zweite Zahl muss 622 sein. Das ist 28 Zoll beim Trekkingrad, 700C beim Rennrad und 29 Zoll beim Mountainbike; alle drei meinen dasselbe Maß.

Und wo die Spanne endet: Bei einem Mountainbike-Reifen mit 2,25 Zoll — also 57 Millimetern — ist dieser Schlauch überdehnt. Die Wandstärke sinkt dabei zusätzlich, und bei einem Leichtschlauch ist das besonders ungünstig.

60 Millimeter Ventil – für welche Felgen das reicht

Bei einem Sclaverandschlauch ist die Ventillänge die zweite Kaufentscheidung — und der Grund sind die Felgenhöhen.

Während eine Trekkingfelge flach baut, liegen sportliche Felgen bei 25, 40, 50 oder mehr Millimetern. Das Ventil muss durch diese Höhe hindurch und danach genug Gewinde freilassen.

Die Faustregel: Nach dem Durchstecken sollten mindestens 15 bis 20 Millimeter Gewinde frei bleiben. Weniger, und der Pumpenkopf sitzt nur auf der Spitze — er rutscht dann ab oder verbiegt das Ventil.

Was 60 Millimeter abdecken: flache und mittelhohe Felgen problemlos, Felgen bis etwa 40 Millimetern Höhe zuverlässig. Bei sehr tiefen Aero-Felgen ab 50 Millimetern wird es knapp — dort braucht es 80 Millimeter.

So prüfst du es: Schau dir dein bisheriges Ventil im eingebauten Zustand an. Bleibt weniger als ein Zentimeter Gewinde frei, brauchst du eine längere Ausführung.

Zum Sclaverandventil: Sclaverand, Presta und französisches Ventil bezeichnen dasselbe — das schmale Ventil mit der kleinen Rändelmutter an der Spitze. Sie muss vor dem Aufpumpen gelöst und danach wieder zugedreht werden.

Ein Handgriff, der Ventile rettet: Vor dem ersten Aufpumpen kurz auf den Ventilstift drücken, damit etwas Luft entweicht. Das löst den Kern, der nach der Lagerung manchmal klemmt.

Beim Einbau – besonders bei einem Leichtschlauch

Ein dünnwandiger Schlauch verzeiht weniger als ein Standardschlauch. Vier Handgriffe entscheiden darüber, ob er hält.

Das Felgenband prüfen. Es deckt die Speichenlöcher ab. Ist es verrutscht oder zu schmal, sticht eine Lochkante von innen in den Schlauch — bei dünner Wand schneller als bei dicker.

Den Schlauch leicht vorpumpen, bis er gerade seine Form annimmt. Dann verdreht er sich im Reifen nicht — und ein verdrehter Schlauch reibt sich von innen durch.

Das Ventil senkrecht ausrichten. Sitzt es schräg, steht der Ventilfuß dauerhaft unter Spannung. Genau dort reißt ein Schlauch am häufigsten — und dort lässt er sich nicht flicken.

Vor dem vollständigen Aufpumpen ringsum prüfen, dass der Reifenwulst sauber sitzt und der Schlauch nirgends darunter hervorschaut. Das ist der Moment, in dem die meisten frischen Schläuche zerstört werden — und bei einem Leichtschlauch besonders leicht.

Und zum Luftdruck: Er richtet sich nach dem Reifen, nicht nach dem Schlauch. Auf der Reifenflanke steht der zulässige Bereich. Bei einem Leichtschlauch sollte man den unteren Bereich nicht unterschreiten — zu wenig Druck begünstigt den Durchschlag, und dagegen ist eine dünne Wand besonders anfällig.

Technische Daten

Modell: Schwalbe SV 17 Extra Light
Größe: ETRTO 28/44-622, entspricht 28 × 1.10 bis 1.65 Zoll
Passende Reifenbreiten: 28 bis 44 mm
Ventiltyp: Sclaverand, auch Presta oder französisches Ventil genannt
Ventillänge: 60 mm
Material: Butyl, dünnwandige Ausführung
Gewicht: 105 g
Einsatzbereich: Rennrad, Gravel und sportliche Trekkingräder
Hersteller-Artikelnummer: 10464833
Lieferumfang: ein Schlauch

Häufige Fragen

Passt der Schlauch zu meinem Reifen? Auf der Flanke steht die ETRTO-Angabe. Die zweite Zahl muss 622 sein, die erste zwischen 28 und 44 liegen.

Was bedeutet Extra Light? Eine dünnere Wandstärke und damit rund 50 bis 90 Gramm weniger als ein Standardschlauch. Der Preis dafür ist etwas mehr Empfindlichkeit bei Einstichen und Montagefehlern.

Lohnt sich das für mein Alltagsrad? Eher nicht. Für ein Rad, das täglich über Bordsteine geht, ist ein Standardschlauch die robustere Wahl. Für Rennrad und Gravel dagegen sinnvoll.

Reicht die Ventillänge von 60 mm? Für flache und mittelhohe Felgen bis etwa 40 mm ja. Bei tiefen Aero-Felgen brauchst du 80 mm — prüf, wie viel Gewinde bei deinem bisherigen Ventil frei bleibt.

Ist Sclaverand dasselbe wie Presta? Ja, und auch dasselbe wie französisches Ventil — drei Namen für dasselbe schmale Ventil mit Rändelmutter.

Montage in unserer Werkstatt: Wir ziehen den Reifen auf, prüfen Felgenband und Wulstsitz und stellen den passenden Druck ein. Ruf uns an unter 07171 929 556.

Weitere Schläuche findest du in unserer Kategorie Reifen und Schläuche und in der Schwalbe Markenwelt. Für Montage, Reifenwechsel und Inspektion ist unsere Werkstatt in Schwäbisch Gmünd für dich da.

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