ABUS GameChanger Aero-Rennradhelm, Größe M, Velvet Black
ABUS GameChanger in Velvet Black, Größe M
Ein aerodynamischer Rennradhelm für Straße und Wettkampf — mit ABUS' Multi Position Design und der Forced Air Cooling Technology. In Velvet Black, Größe M.
Was ein Aerohelm bringt – und wann
Bei einem Aerohelm geht es um den Luftwiderstand, und der ist beim Radfahren der größte Bremsfaktor.
Der Zusammenhang: Der Luftwiderstand steigt mit dem Quadrat der Geschwindigkeit. Bei 20 km/h spielt er eine untergeordnete Rolle, ab etwa 30 km/h ist er der bei Weitem größte Widerstand, gegen den man antritt.
Und der Fahrer selbst macht den Hauptanteil aus — nicht das Rad. Der Kopf steht dabei ganz vorn im Luftstrom.
Für wen sich ein Aerohelm lohnt:
Bei Wettkämpfen und schnellen Ausfahrten. Dort, wo man dauerhaft über 30 km/h fährt und jeder Widerstand zählt.
Bei Zeitfahren und Triathlon. Der klassische Einsatzbereich.
Und in der Gruppe. Wer Führungsarbeit leistet, profitiert unmittelbar.
Was Sie realistisch erwarten können: Der Unterschied ist messbar, aber nicht dramatisch — und er wächst mit der Geschwindigkeit und der Fahrtdauer. Auf einer entspannten Feierabendrunde ist er kaum spürbar.
Der Zielkonflikt beim Aerohelm: Weniger Öffnungen bedeuten weniger Luftwiderstand, aber auch weniger Belüftung. Ein klassischer Aerohelm ist an heißen Tagen unangenehm warm.
Multi Position Design und Forced Air Cooling
Genau bei diesem Zielkonflikt setzen die beiden Merkmale des GameChanger an.
Multi Position Design bezieht sich auf die Kopfhaltung.
Das Problem herkömmlicher Aerohelme: Sie sind auf eine bestimmte Kopfneigung optimiert — meist auf die tief gebeugte Zeitfahrposition. Hebt der Fahrer den Kopf, verschlechtert sich die Anströmung, und der Vorteil geht verloren.
Was ABUS anders macht: Die Form ist so ausgelegt, dass sie über einen größeren Bereich von Kopfneigungen und Anströmwinkeln günstig bleibt. Das ist im Straßenrennen praxisnäher, wo man den Kopf ständig bewegt.
Forced Air Cooling betrifft die Belüftung.
Wie es funktioniert: Statt die Luft nur durch Öffnungen strömen zu lassen, wird sie gezielt eingesaugt und in Kanälen um den Kopf geführt — und an definierter Stelle wieder abgeführt.
Was das leistet: Der Kühleffekt entsteht durch gerichteten Luftstrom über der Kopfhaut, nicht durch möglichst viele Löcher. Damit lässt sich die Belüftung erhalten, ohne die aerodynamische Form aufzugeben.
Ein ehrlicher Hinweis: Ein Aerohelm bleibt wärmer als ein klassischer Rennradhelm mit vielen Öffnungen. Der GameChanger verkleinert den Abstand, hebt ihn aber nicht auf.
Größe M – der Kopfumfang entscheidet
Bei einem Helm ist die Passform die wichtigste Eigenschaft — und sie ist wichtiger als jedes technische Merkmal.
Warum: Ein Helm schützt nur, wenn er richtig sitzt. Ein zu großer Helm verrutscht beim Aufprall und gibt den Bereich frei, den er schützen soll. Ein zu kleiner drückt und wird nicht getragen.
Wie Sie Ihren Kopfumfang messen: Mit einem Maßband etwa einen Zentimeter über den Augenbrauen und über den Ohren herum — an der breitesten Stelle des Kopfes.
Der genaue Bereich für Größe M geht aus den Herstellerangaben in unserem System nicht hervor. Wir nennen ihn Ihnen auf Anfrage — bei einem Helm ist das die entscheidende Angabe.
Und die Größe allein genügt nicht: Köpfe unterscheiden sich nicht nur im Umfang, sondern auch in der Form. Manche Helmmarken passen zu runderen, andere zu länglicheren Köpfen — deshalb sitzt nicht jeder Helm derselben Größe gleich gut.
Wie ein Helm sitzen muss:
Waagerecht auf dem Kopf, nicht nach hinten geschoben. Die Stirn muss geschützt sein — zwischen Augenbrauen und Helmrand sollten etwa zwei Fingerbreit Platz sein.
Fest genug, dass er ohne Riemen hält. Der Test: Helm aufsetzen, Verstellrad schließen, Riemen offen lassen und den Kopf schütteln. Verrutscht der Helm, ist er zu groß.
Und die Riemen bilden ein V unter dem Ohr, der Kinnriemen liegt an, ohne zu drücken.
Kommen Sie zur Anprobe vorbei. Bei einem Helm dieser Preisklasse lohnt sich das — und die Passform lässt sich aus keiner Tabelle ableiten.
Was Sie über Helme wissen sollten
Drei Punkte, die bei jedem Fahrradhelm gelten und selten gesagt werden.
Ein Helm ist ein Einwegprodukt. Nach einem Sturz mit Kopfaufprall gehört er ersetzt — auch wenn er äußerlich unbeschädigt aussieht. Die schützende Wirkung entsteht dadurch, dass sich der Schaumkern verformt und dabei Energie aufnimmt. Diese Verformung ist einmalig und von außen oft nicht sichtbar.
Helme altern. UV-Strahlung, Temperaturwechsel und Schweiß setzen dem Material zu. Als Faustregel gilt ein Austausch nach etwa fünf Jahren, bei intensiver Nutzung früher.
Und die Lagerung zählt. Nicht im heißen Auto und nicht in der prallen Sonne. Hitze schädigt den Schaumkern, ohne dass man es sieht.
Zur Pflege: Innenpolster herausnehmen und von Hand waschen, die Schale mit mildem Reiniger abwischen. Keine Lösungsmittel — sie greifen den Schaumkern an, auch wenn nur die Außenschale behandelt wird.
Und keine Aufkleber auf den Helm. Die Klebstoffe können das Material angreifen.
Technische Daten
Hersteller: ABUS
Modell: GameChanger
Art: aerodynamischer Rennradhelm
Größe: M — Kopfumfangbereich auf Anfrage
Farbe: Velvet Black
Aerodynamik: Multi Position Design für verschiedene Kopfneigungen und Anströmwinkel
Belüftung: Forced Air Cooling Technology mit kanalisierter Luftführung
Einsatzbereich: Straße, Rennen und schnelle Ausfahrten
Gewicht und Norm: nicht ausgewiesen — auf Anfrage
Hersteller-Artikelnummer: 10077592-01
Lieferumfang: ein Helm
Häufige Fragen
Passt mir Größe M? Das hängt vom Kopfumfang ab — gemessen etwa einen Zentimeter über den Augenbrauen an der breitesten Stelle. Den genauen Bereich nennen wir Ihnen auf Anfrage; am sichersten ist die Anprobe.
Wird ein Aerohelm nicht zu warm? Er bleibt wärmer als ein klassischer Rennradhelm mit vielen Öffnungen. Die Forced-Air-Cooling-Technik verkleinert den Abstand, indem sie Luft gezielt um den Kopf führt.
Lohnt sich ein Aerohelm für mich? Der Vorteil wächst mit der Geschwindigkeit. Ab etwa 30 km/h ist der Luftwiderstand der größte Bremsfaktor — auf einer entspannten Runde ist der Unterschied kaum spürbar.
Muss ich den Helm nach einem Sturz ersetzen? Ja, nach jedem Sturz mit Kopfaufprall — auch wenn er unbeschädigt aussieht. Der Schaumkern verformt sich einmalig, und das ist von außen oft nicht erkennbar.
Wie lange hält ein Helm? Als Faustregel etwa fünf Jahre. UV-Strahlung, Hitze und Schweiß setzen dem Material zu — nicht im heißen Auto lagern.
Anprobe und Beratung im Ladengeschäft: Wir messen Ihren Kopfumfang, probieren die passende Größe an und stellen den Helm richtig ein. Telefonisch erreichbar unter 07171 929 556.
Weitere Helme finden Sie in unserer Kategorie Helme und unter Bekleidung. Für Beratung, Anprobe und Service sind wir in Schwäbisch Gmünd für Sie da.
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