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Specialized Epic 8 EVO Expert Downcountry-Fully Carbon 130/120 mm Silver Dust / Gunmetal

Artikelnummer 90325-3303

Specialized Epic 8 EVO Expert Downcountry-Fully Carbon 130/120 mm Silver Dust / GunmetalKurz-Check

Downcountry-Fully mit 130 mm vorne und 120 mm am Heck

FACT-11m-Carbonrahmen mit SWAT-Staufach im Unterrohr

FOX 34 Performance Elite mit GRIP X und FOX Float Performance Elite

Kabellose SRAM GX Eagle AXS Transmission, Code Vierkolbenbremsen

Roval Control Carbonlaufräder, 12,16 kg, Rahmenhöhen XS und S

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Specialized Epic 8 EVO Expert Downcountry-Fully Carbon 130/120 mm Silver Dust / Gunmetal

Specialized Epic 8 EVO Expert – das Epic für alle, die auch bergab wollen

Das Epic 8 EVO nimmt den Rennrahmen des Epic und rüstet ihn für ruppigeres Gelände auf: mehr Federweg an der Front, breitere und griffigere Reifen, kräftigere Bremsen und eine absenkbare Sattelstütze. Herausgekommen ist ein Rad, das die Kletterfähigkeit eines Cross-Country-Renners behält und trotzdem Abfahrten mitmacht, an denen ein reines XC-Rad an seine Grenzen kommt. In Silver Dust / Gunmetal, Rahmenhöhen XS und S, Gewicht 12,16 kg.

Was Downcountry bedeutet – und für wen es gedacht ist

Der Begriff klingt nach Marketing, beschreibt aber eine echte Lücke im Angebot. Lange gab es nur zwei Sorten von vollgefederten Mountainbikes: Cross-Country-Räder mit rund 100 bis 120 mm Federweg, leicht und schnell bergauf, aber nervös bergab – und Trailbikes mit 140 mm und mehr, souverän in der Abfahrt, dafür schwerer und träger am Berg.

Downcountry setzt dazwischen an: ein XC-Rahmen mit XC-Gewicht, aber mit den Anbauteilen eines Trailbikes. Konkret bedeutet das hier eine Gabel mit 130 statt 120 mm, Reifen mit mehr Profil und Volumen, Vierkolbenbremsen statt der XC-üblichen Zweikolben und eine absenkbare Sattelstütze. Das kostet gegenüber dem reinen Epic gut ein Kilogramm – dafür kannst du dieselbe Runde deutlich schneller und mit mehr Reserven bergab fahren.

Die Zielgruppe ist klar umrissen: Wer Marathons fährt oder Rennen bestreitet, ist mit dem normalen Epic besser bedient. Wer lange Touren mit ordentlichen Höhenmetern fährt, dabei aber Trails mitnimmt und nicht bei jeder Wurzel zusammenzucken will, findet im EVO die passendere Auslegung.

Warum vorne mehr Federweg sitzt als hinten

130 mm an der Gabel, 120 mm am Heck – diese Ungleichheit ist Absicht und ergibt sich aus den unterschiedlichen Aufgaben der beiden Räder.

Das Vorderrad trifft als erstes auf jedes Hindernis, und zwar mit vollem Anlauf. Es muss den Stoß aufnehmen, bevor der Fahrer reagieren kann, und es entscheidet über die Lenkkontrolle: Ein Vorderrad, das den Bodenkontakt verliert, macht das Rad unlenkbar. Mehr Federweg vorn kauft hier Sicherheitsreserve. Zusätzlich flacht eine längere Gabel den Lenkwinkel ab, was das Rad bei Tempo ruhiger macht – ein Nebeneffekt, der beim Downcountry-Konzept ausdrücklich erwünscht ist.

Das Hinterrad dagegen läuft in der Spur, die das Vorderrad schon geöffnet hat, und trägt den größeren Teil des Fahrergewichts. Dort zählt weniger Federweg als straffe Rückmeldung beim Pedalieren – mehr Weg am Heck würde vor allem Tretenergie kosten. Die Kombination aus großzügiger Front und straffem Heck ist deshalb kein Kompromiss, sondern die Auslegung, die beides ermöglicht.

Fahrwerk, Schaltung, Bremsen und Reifen

Vorn arbeitet eine FOX 34 Performance Elite mit GRIP-X-Dämpfung, bei der High- und Lowspeed-Druckstufe sowie die Zugstufe getrennt einstellbar sind – das ist die Ausstattungsstufe, mit der sich ein Fahrwerk wirklich auf Fahrergewicht und Strecke abstimmen lässt. Hinten ein FOX Float Performance Elite mit Zweistellungs-Druckstufe. Geschaltet wird kabellos über eine SRAM GX Eagle AXS Transmission, die direkt am Rahmen sitzt statt an einem Schaltauge: kein verbogenes Schaltauge nach einem Sturz, Schalten unter voller Last. Gebremst wird über SRAM Code Bronze mit vier Kolben – dieselbe Bremsenfamilie, die an Trailbikes verbaut wird. Bei den Reifen sitzt vorn der grobstollige Purgatory in 2.4 mit weicher T9-Mischung für Kurvengrip, hinten der flachere Ground Control in 2.35 mit härterer T7-Mischung, der schneller rollt und länger hält. Die Roval Control Carbonlaufräder sparen rotierende Masse, die beim Beschleunigen doppelt zählt.

Technische Daten

Modell: Specialized Epic 8 EVO Expert
Farbe: Silver Dust / Gunmetal, satiniert
Rahmenhöhen: XS und S
Rahmen: FACT 11m Carbon, progressive XC-Geometrie, Rider-First Engineered, SWAT-Staufach im Unterrohr, geschraubtes Innenlager, 12 × 148 mm Steckachse mit UDH-kompatiblem Ausfallende, innenverlegte Züge, 120 mm Federweg am Heck
Gabel: FOX 34 FLOAT Performance Elite, GRIP-X-Dämpfung, High- und Lowspeed-Druckstufe sowie Zugstufe einstellbar, 130 mm Federweg, 44 mm Offset, 15 × 110 mm Achse
Dämpfer: FOX FLOAT Performance Elite, EVOL LV, Ride Dynamics Tune, Druckstufe in zwei Positionen, 190 × 45 mm
Schaltung: SRAM GX Eagle AXS Transmission, kabellos, direkt am Rahmen montiert, Schalten unter Last
Schalthebel: SRAM AXS POD Controller
Kassette: SRAM XG-1275, 12-fach, 10-52 Zähne
Kette: SRAM GX Transmission
Kurbel: SRAM GX Eagle, DUB, 32 Zähne
Bremsen: SRAM Code Bronze Stealth, hydraulische Vierkolben-Scheibenbremsen, hinten 180 mm, vorne je nach Rahmengröße 180 oder 200 mm
Laufräder: Roval Control, Carbon
Laufradgröße: 29 Zoll
Reifen vorne: Specialized Purgatory, GRID-Karkasse, T9-Mischung, 29 × 2.4
Reifen hinten: Specialized Ground Control, GRID-Karkasse, T7-Mischung, 29 × 2.35
Sattel: Body Geometry Power Sport, Stahlstreben
Sattelstütze: X-Fusion Manic, absenkbar, 30,9 mm, 0 mm Offset
Lenker: Specialized Aluminium, 20 mm Rise, 760 mm
Vorbau: Aluminium, 35 mm Klemmung, 50 mm Länge
Griffe: Specialized Strecken
Gewicht: 12,16 kg

Häufige Fragen

Was unterscheidet das EVO vom normalen Epic 8? Gleicher Carbonrahmen, aber trailtauglicher aufgebaut: 130 statt 120 mm an der Gabel, breitere und grobstolligere Reifen, Vierkolben- statt Zweikolbenbremsen und eine absenkbare Sattelstütze. Das kostet gut ein Kilogramm Mehrgewicht und bringt deutlich mehr Reserven bergab.

Was bedeutet Downcountry? Ein Cross-Country-Rahmen mit Trailbike-Anbauteilen – die Kategorie zwischen reinem Rennrad und Trailbike. Für lange Touren mit Höhenmetern, bei denen du unterwegs auch Trails mitnehmen willst.

Warum ist vorne mehr Federweg als hinten? Das Vorderrad trifft als erstes auf Hindernisse und entscheidet über die Lenkkontrolle, dort zahlt sich Reserve aus. Am Heck würde mehr Federweg vor allem Tretenergie kosten. Nebeneffekt: Die längere Gabel flacht den Lenkwinkel ab und macht das Rad bei Tempo ruhiger.

Warum vorne und hinten unterschiedliche Reifen? Vorn der grobstollige Purgatory mit weicher Mischung für Kurvengrip, hinten der flachere Ground Control mit härterer Mischung, der schneller rollt und länger hält. Das Vorderrad führt, das Hinterrad treibt an.

Für welche Körpergröße passen XS und S? Grob gerechnet deckt XS etwa 1,50 bis 1,62 m ab, S etwa 1,60 bis 1,70 m. Entscheidend ist zusätzlich die gewünschte Sitzposition – wir messen das gern mit dir durch.

Probefahrt und Beratung: Rahmengröße und Fahrwerks-Setup entscheiden hier mehr als jede Komponente. Ruf uns an unter 07171 929 556.

Fahrfertig geliefert: Alle Bikes werden bei uns zu rund 95 % vormontiert und vor dem Versand von unseren Mechanikern fachmännisch geprüft. So musst du nur noch wenige Handgriffe erledigen und kannst schnell aufs Rad.

Weitere Modelle findest du in unserer Kategorie Fahrräder und in der Specialized Markenwelt. Für Fahrwerksservice, Setup und Inspektion ist unsere Werkstatt in Schwäbisch Gmünd für dich da.

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